Lexikon: Windenergie

Was ist Windenergie?

Windenergie bezeichnet die kinetische Energie der Luftbewegung. Sie zählt, als indirekte Form der Sonnenenergie, zu den erneuerbaren Energien und ist daher in unbegrenzten Mengen verfügbar und umweltfreundlich. Sie ist momentan die tragende Säule der Energiewende in Deutschland und leistet den größten Beitrag zur Stromerzeugung (13 Prozent des gesamten Bruttostromverbrauchs in Deutschland).

Pusteblumen-Schirmchen in der Nahaufnahme.

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Entstehung der Windenergie

Die deutsche Windindustrie gehört schon heute zu den weltweiten Technologie- und Marktführern. Die Windenergie bietet, durch sehr geringe Amortisationszeiten (drei bis sieben Monate), kurz- und mittelfristig das größte Ausbaupotenzial der erneuerbaren Energien. Alle Erdoberflächen (Erde, Wasser, Sand, etc.) absorbieren die Wärme der Sonnenenergie und geben diese anschließend wieder ab. Allerdings wird die Luft, durch die unterschiedlichen Reflexionen der Sonneneinstrahlung, von den verschiedenen Oberflächen auch unterschiedlich erhitzt und gekühlt. Das hat zur Folge, dass die heiße Luft aufsteigt und sich der Luftdruck verändert, was letztendlich zu Luftbewegungen führt, die als Wind bezeichnet werden können.

Nutzung der Windenergie

Die Windenergie wird schon seit Jahrhunderten von den Menschen genutzt und in mechanische Energie umgewandelt (Windmühlen). Moderne Windkraftwerke greifen das Prinzip dieser Energiegewinnung auf, verwandeln die Energie aber erst in mechanische Energie und dann in elektrischen Strom. Die beiden vielversprechendsten Methoden von Windkraftanlagen sind das sogenannte „Repowering“ (Austausch älterer Anlagen durch modernere und leistungsfähigere Anlagen) und die „Offshore-Windenergie“ (Windenergienutzung auf dem Meer).
Neben Windkraftanlagen kann Windenergie theoretisch auch durch sogenannte Thermikkraftwerke, oder auch Aufwindkraftwerke in Strom umgewandelt werden. Bei dieser Art von Kraftwerk wird eine künstliche Luftströmung kreiert, aus der anschließend Strom gewonnen wird. Obwohl Thermikkraftwerke recht geringe Unterhaltungskosten haben, sind die Investitionskosten momentan noch so hoch, dass sich ein Bau nicht lohnt. Aus diesem Grund gibt es bis heute nur sehr wenige Aufwindkraftwerke.

Mann hält leuchtende Glühlampe in der Hand. Daneben ein paar Stapel Geldmünzen

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