Einfache Tipps und Tricks

Strom wechseln: Kündigungsfrist

Die Kündigungsfrist von Stromverträgen hat es ganz schön in sich: mal beträgt sie vier Wochen, mal drei Monate und beim Grundversorger und Sonderkündigungsrecht gelten so oder so ganz andere Regeln. Kein Wunder also, dass so manch einer den Durchblick verliert. Damit Sie nie wieder eine Kündigungsfrist verpassen, haben uns unsere Experten ihre besten Tipps und Tricks verraten!

Drei Personen sitzen am Tisch. Verschiedene Kalender und Laptop liegen bereit
  • Wir schaffen den Überblick im Wirrwarr der Kündigungsfristen
  • Wenn möglich sollte Ihr neuer Anbieter die Kündigung übernehmen
  • Notieren Sie sich am besten direkt bei Vertragsabschluss alle wichtigen Fristen

Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist beim Strom wechseln

Neben der Kündigungsfrist haben die meisten Verträge auch eine Mindestvertragslaufzeit. Wenn Sie beispielsweise eine Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr und eine Kündigungsfrist von 3 Monaten haben, sollten Sie spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen, damit Sie Ihren Stromanbieter wechseln können. Verpassen Sie die Kündigungsfrist, verlängert sich Ihr Vertrag automatisch um die in den AGB festgelegte Laufzeit.

Unser Tipp: Wechseln Sie nur zu Tarifen, die eine kurze Kündigungsfrist (ca. 4 Wochen) haben. So bleiben Sie flexibel und können Ihren Vertrag auch kurzfristig kündigen.

Wer kündigt meinen Stromvertrag?

In der Regel übernimmt Ihr neuer Anbieter nach Vertragsabschluss automatisch die Kündigung bei Ihrem alten Versorger. Dies soll einen reibungslosen Wechsel garantieren, während Sie wertvolle Zeit sparen.

Wenn Sie Ihren alten Stromanbieter trotzdem selber gekündigt haben, sollten Sie dies Ihrem neuen Versorger beim Wechsel mitteilen. Falls Sie aufgrund einer Preiserhöhung oder eines Umzugs kündigen, erhalten Sie ein sogenanntes Sonderkündigungsrecht. In diesem Fall sollten Sie Ihren alten Anbieter am besten selber kündigen, damit der Wechsel fristgerecht vollzogen werden kann.

Zwei Strommäste mit blauem Himmel und Sonnenschein im Hintergrund

Im Regelfall übernimmt Ihr neuer Stromanbieter Ihre Kündigung.

Unser Tipp: Im Normalfall überlassen Sie die Kündigung besser Ihrem neuen Stromanbieter. Nur wenn Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, sollten Sie selber kündigen.

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Ein rosa Sparschwein. Vor ihm mehrere Stapel Geldmünzen.

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Welche Kündigungsfrist gilt für mich beim Wechsel Strom?

Die Kündigungsfrist kann sich jeder Stromversorger frei auswählen und variiert dementsprechend von Tarif zu Tarif. Ausschließlich im Grundversorgungstarif und bei Inkrafttreten eines Sonderkündigungsrechts gelten Sonderregelungen. Der Überblick:

  • Normaler Tarif:
    Hier liegt die Kündigungsfrist in der Regel zwischen vier und zwölf Wochen. Informieren Sie sich am besten schon vor dem Wechsel über die entsprechenden Fristen.
  • Grundversorgungstarif:
    Befinden Sie sich noch in der regionalen Grundversorgung, können Sie Ihren Vertrag jederzeit mit einer Frist von zwei Wochen kündigen.

  • Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen:
    Wenn Sie von Ihrem Stromversorger eine Preiserhöhung erhalten haben, gilt für Sie ein Sonderkündigungsrecht. Ihre alte Kündigungsfrist und Vertragslaufzeit ist in diesem Fall nicht mehr gültig und Sie können bis zum Tag des Inkrafttretens der Preiserhöhung Ihrem Anbieter kündigen.
  • Sonderkündigungsrecht bei Umzug:
    Auch bei einem Umzug gilt für Sie das Sonderkündigungsrecht und die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist und Vertragslaufzeit entfallen. Sie haben dann bis zum Tag Ihres Umzugs Zeit, Ihren Stromvertrag zu kündigen.

Unser Tipp: Notieren Sie sich schon bei Vertragsabschluss alle wichtigen Fristen im Kalender. So können Sie den Wechsel im Normalfall frühzeitig (ca. 4 Monate vor Ende der Vertragslaufzeit) einleiten. Um einen reibungslosen Wechsel zu ermöglichen, sollten Sie auch in den Sonderfällen mindestens zwei Wochen vor Ablauf der Fristen Ihren Vertrag kündigen und zu einem neuen Anbieter wechseln.

Worauf muss ich bei einer Kündigung achten?

Wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln und selber kündigen möchten, sollten Sie dabei auf die rechtliche Gültigkeit Ihrer Kündigung achten. Je nach Stromanbieter muss die Kündigung in Schrift- oder Textform erfolgen. Die Kündigung in Schriftform muss per Post in einem Brief mit einer persönlichen handschriftlichen Unterschrift erfolgen. Bei der Kündigung in Textform muss die Kündigung zwar schriftlich erfolgen, eine persönliche Unterschrift ist aber nicht nötig. Zudem dürfen Kündigungen in Textform auch per E-Mail oder Fax gesendet werden.
In dem Kündigungsschreiben sollten außerdem die folgenden Informationen enthalten sein:

  • Kunden- oder Vertragsnummer
  • Zählernummer Ihres Stromzählers
  • Kündigungszeitpunkt
  • ggf. der Anlass der Kündigung (z.B. Preiserhöhung bei Sonderkündigung)

Unser Tipp: Wenn möglich sollte Ihr neuer Stromanbieter die Kündigung übernehmen. Notieren Sie sich aber trotzdem schon bei Vertragsabschluss alle wichtigen Formalien, damit Ihnen bei der Kündigung keine Fehler unterlaufen.

Mann hält leuchtende Glühlampe in der Hand. Daneben ein paar Stapel Geldmünzen

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