Strom- und Gastarifwechsel

Tipps zum Anbieterwechsel

Ein Anbieterwechsel bei Strom- und Gastarifen kann kompliziert und nervenaufreibend sein. Mit unseren Tipps wird der Wechsel einfacher.

Mann hält einen Finger auf das Mousepad seines Laptops. Daneben liegen Kompass und Fernglas.

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  • Wer dauerhaft sparen möchte, sollte seinen Tarif regelmäßig wechseln
  • Die Vertragslaufzeit sollte die 12 Monatsgrenze nicht überschreiten
  • Ein Anbieterwechsel ist komplett risikofrei, was die Energiebelieferung betrifft

Der Anbieterwechsel im Überblick

Mit einem Wechsel des Strom- oder Gasanbieters können Verbraucher in der Regel viel Geld sparen, so liegen die bundesweiten Jahreseinsparungen durchschnittlich bei 376 Euro. Und obwohl die Wechselquote in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist, wechseln trotzdem nur rund 3,8 Millionen der deutschen Haushalte jährlich ihren Anbieter. Einer der Hauptgründe ist die Unübersichtlichkeit der Energielandschaft. Mit durchschnittlich mehr als 90 Stromversorgern als Auswahl, locken vor allem unseriöse Anbieter mit günstigen Tarifen oder besonderen Boni. Unsere Experten erklären Ihnen, worauf Sie bei einem Anbieterwechsel achten sollten.

1. Regelmäßig den Tarif wechseln

Vor allem wechselwillige Kunden profitieren von der aktuellen Marktsituation. Die meisten Energieversorger locken Neukunden mit günstigen Tarifen im ersten Vertragsjahr, während die Bestandskunden mit teilweise sehr starken Preiserhöhungen rechnen müssen. Wer alle zwölf Monate seinen Tarif überprüft und auf Neukunden- und Sofortbonus achtet, spart oftmals mehrere hundert Euro an Energiekosten ein.

2. Die Seriosität des Anbieters prüfen

Wie schon erwähnt, gibt es auch bei den Strom- und Gasversorgern einige schwarze Schafe. Diese überzeugen meistens mit sehr günstigen Tarifen und Sonderangeboten, bereiten dann aber oftmals im Nachhinein Probleme, z.B. bei Bonusauszahlungen oder Kündigungen. Wer Probleme solcher Art vermeiden möchte, der sollte im Voraus die Seriosität prüfen. Dabei hilft es nicht nur einen genauen Blick auf die Vertragskonditionen zu werfen, sondern auch die Bewertungen des Anbieters über verschiedene Quellen zu betrachten.

3. Die Vertragskonditionen unter die Lupe nehmen

Oft steckt der Teufel im Detail: Aus diesem Grund sollte man bei den Vertragskonditionen auf flexible Vertragslaufzeiten (i.d.R. 12 Monate), kurze Kündigungsfristen (bis zu sechs Wochen) und eine Preisgarantie über die Dauer der Vertragslaufzeit achten. Auch die Zahlungsweise ist zu berücksichtigen. Von Anbietern, die Vorauskasse verlangen ist unbedingt abzuraten. Hier bleibt der Verbraucher im Falle von Problemen auf den Kosten sitzen. Am besten Tarife wählen, die eine monatliche Abschlagszahlung verlangen. Neben Tarifen mit Vorauskasse sollten auch Pakettarife vermieden werden. Hier zahlt der Verbraucher in den meisten Fällen deutlich mehr, als bei normalen Tarifen.

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4. Sofort- und Neukundenbonus berücksichtigen

Bei vielen Tarifen gibt es für Erstjahreskunden einen Sofort- oder Neukundenbonus. Der Sofortbonus wird in den meisten Fällen vier bis nach zwölf Wochen und der Neukundenbonus in der Regel 12 Monate nach Lieferbeginn ausbezahlt oder mit der Jahresrechnung gutgeschrieben. Als Verbraucher sollte man dabei darauf achten, mit welchen Bedingungen eine Auszahlung des Bonus verbunden ist. Bei manchen muss man eine Mindestsumme verbrauchen, bei anderen wird der Neukundenbonus erst nach dem 13. Monat ausbezahlt, sodass man zwei Jahre im selben Tarif steckt.

5. Ökostrom als Alternative

Für umweltbewusste Verbraucher rechnet sich der Blick auf die Ökostromtarife. Die Zahl der Anbieter, die Ökostromtarife in ihrer Angebotsspanne haben, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und auch die Kosten unterscheiden sich nicht stark von denen gängiger Tarife. Wer sichergehen möchte wirklich umweltfreundlichen Strom zu beziehen sollte allerdings nur zertifizierte Tarife wählen und einen Blick auf die Stromkennzeichnung des Anbieters werden.

6. Kein Stromausfall durch den Anbieterwechsel

Bei einem Stromanbieterwechsel muss man keine Sorge vor einer Unterbrechung der Strom- oder Gasversorgung haben. Der örtliche Grundversorger ist gesetzlich dazu verpflichtet für eine lückenlose Belieferung zu sorgen und im Falle von Problemen als Versorger einzuspringen. Der Grundversorgungstarif ist zwar meistens deutlich teurer als andere Tarife, garantiert dafür aber auch die stetige Belieferung. Wer sich im Grundversorgungstarif befindet, sollte allerdings dafür sorgen, so schnell wie möglich seinen Tarif zu wechseln.

So können Sie schnell und einfach Ihren Anbieter wechseln

Wer sichergehen möchte, dass der Wechsel möglichst reibungslos abläuft und der neue Versorger keine Probleme bereitet, muss in der Regel viel Zeit investieren. Unsere Wechselhelfer kennen sich bestens in der Energielandschaft aus und übernehmen nach der einmaligen Anmeldung nicht nur die Tarifprüfung, sondern auch die gesamte Vertragsorganisation. Dabei behalten wir die Tarife ständig im Blick und helfen unseren Kunden jährlich bis zu 900 Euro und wertvolle Zeit einzusparen.
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Mann hält leuchtende Glühlampe in der Hand. Daneben ein paar Stapel Geldmünzen

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