Unabhängiger Stromvergleich: Stromanbieter vergleichen und sparen

Jährlich automatisch sparen

Wir haben Ihre Fristen im Blick, optimieren jährlich Ihre Tarife und übernehmen dabei den gesamten Wechselprozess für Sie.

Garantiert sicher wechseln

Mit dem Wechselschutz der Versicherungskammer Bayern sind Sie auf der sicheren Seite. Die Kosten dafür übernehmen wir.

Zufriedene Kunden

  • TOP Empfehlung 2020
  • TOP Dienstleister 2020
  • 99 % zufriedene Kunden
  • Kundenbewertung „sehr gut“

Ein Stromvergleich ist viel Arbeit, kann sich aber durchaus lohnen: Im besten Fall sparen Sie dadurch jährlich mehrere hundert Euro an Stromkosten. Doch möglicherweise vertrauen Sie auf die Tarifempfehlungen von Vergleichsportalen. Diese sind durch Vermittlungsprämien der Stromanbieter häufig voreingenommen. So landen Sie im schlechtesten Fall bei einem unvorteilhaften Tarif oder unseriösen Anbieter.
Ein unabhängiger Stromvergleich macht hier den Unterschied, denn dabei findet keine Bevorzugung bestimmter Anbieter statt. Nur so profitieren Sie wirklich von den besten Angeboten auf dem Strommarkt. Finden Sie jetzt heraus, wie ein unabhängiger Stromvergleich funktioniert und wie Sie damit einen günstigen und verbraucherfreundlichen Tarif finden.

Warum lohnt sich ein Stromvergleich?

Hier geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die aktuelle Lage auf dem deutschen Strommarkt. Vermutlich wissen Sie es selbst nur zu gut: Steigende Strompreise und entsprechend teure Jahresabrechnungen sorgen nicht für gute Laune. Was sind die Hintergründe und vor allem: Was können Sie als Verbraucher tun?

  • In Deutschland gibt es aktuell über 1000 Stromanbieter. Je nach Region haben Sie durchschnittlich knapp 100 Anbieter zur Auswahl.
  • Durch die hohe Zahl an Anbietern herrscht ein großer Wettbewerb, was sich für den Kunden positiv auswirkt: Stromanbieter versuchen Kunden u. a. durch günstige Tarife und/oder Bonuszahlungen zu gewinnen.
  • Verbraucher, die sich in der Grundversorgung befinden, zahlen meist die höchsten Strompreise.

Die Strompreise steigen seit Jahren kontinuierlich an (s. Grafik).

Strompreisentwicklung 2010 bis 2020

  • Durch einen jährlichen Wechsel sparen Sie am meisten – nämlich bis zu 900 Euro im Jahr. Das liegt an folgenden Punkten:
    1. Sie können sich jährlich nach dem günstigsten Tarif umsehen und sind unabhängig von den Preisänderungen Ihres Anbieters.
    2. Sie können jedes Jahr von einem Sofort- und/oder Neukundenbonus profitieren, der mehrere hundert Euro ausmachen kann. Da Sie diese Boni bei den meisten Anbietern nur im ersten Vertragsjahr erhalten, empfiehlt es sich, auch jeweils nur ein Jahr bei einem Versorger zu bleiben.
    3. Bei den meisten Stromverträgen erfolgen nach dem ersten Jahr deutliche Preiserhöhungen. Entgehen Sie dieser Verschlechterung durch regelmäßiges Wechseln.
  • Ein Stromvergleich ist die Voraussetzung dafür, einen günstigen Tarif zu finden. Doch das günstigste ist nicht immer das beste Angebot – auf dem Strommarkt gibt es zahlreiche Verbraucherfallen. Umgehen Sie diese mit einem unabhängigen Stromvergleich.
kWh
1 Person
2 Personen
3 Personen
4 Personen

Normaler Stromvergleich vs. unabhängiger Stromvergleich: Was ist der Unterschied?

Wenn Sie Strompreisvergleiche durchführen und den Stromanbieter regelmäßig wechseln, können Sie Jahr für Jahr mehrere hundert Euro sparen. Vergleichsportale bieten sich an, wenn Sie sich einen schnellen Überblick über verfügbare Tarife verschaffen möchten. Durch die Angabe Ihrer Postleitzahl und Ihres Jahresverbrauchs sowie die Auswahl von bestimmten Filtern können Sie die Auswahl auf Ihre Bedürfnisse anpassen.
Bei dieser Art des Stromvergleichs gibt es allerdings ein Problem: Viele Vergleichsplattformen erhalten von Stromanbietern Vermittlungsprämien für abgeschlossene Stromverträge. Es handelt sich also nicht um einen unabhängigen Stromvergleich, denn empfohlen werden bevorzugt die gewinnbringenden Tarife. Zum beeinflussten Vergleich kommen oft weitere negative Aspekte hinzu.
Folgende Nachteile kann die Nutzung von Stromvergleichsportalen für den Verbraucher mit sich bringen:

  • Kein unabhängiger Stromvergleich:
    Bestimmte Anbieter oder Tarife, bei denen die Portale eine Vermittlungsprovision erhalten, werden bevorzugt vorgeschlagen.
  • Nachteilige bzw. intransparente Angebote:
    Die ersten Plätze belegen durch die Vermittlungsprämien v. a. sogenannte Billigstromanbieter. Sie locken Neukunden oft mit vermeintlich günstigen Angeboten (z. B. hoher Neukundenbonus), hinter denen ein schlechter Service und teure Tarifabrechnungen stehen können.
  • Versteckte Kosten:
    Die Tarife enthalten teils versteckte Preiserhöhungen oder sind im Endeffekt nicht so günstig, wie sie auf den ersten Blick aussehen. Das liegt vor allem an zwei Dingen: Einerseits Preiserhöhungen im zweiten Vertragsjahr und andererseits der Problematik mit Bonuszahlungen.

Warum entpuppen sich Stromtarife oft als teurer als zunächst angenommen?

Höhere Preise im zweiten Jahr

Ein Tarif, der zunächst sehr preisgünstig wirkt und im ersten Jahr zu einer Ersparnis verhilft, kann im zweiten Vertragsjahr deutlich teurer werden (oft um 20 bis 30 %). Damit zahlen Sie teilweise sogar mehr als in der Grundversorgung.

Auf einigen Portalen werden in den Suchergebnissen 12- und 24-Monats-Tarife vermischt angezeigt – also preislich direkt miteinander verglichen. Das Ergebnis wird aber verzerrt, weil nur die Preise des ersten Jahres gegenübergestellt werden.
24-Monatstarife sind im ersten Jahr oft günstiger als 12-Monats-Verträge, bringen im zweiten Jahr jedoch deutlich teurere Preise mit sich. Trotzdem landen Zweijahresverträge in den vermischten Suchergebnissen weit oben, weil der Preis im ersten Jahr attraktiv ist.

Entfall der Bonuszahlung

Stromanbieter locken teils mit hohen Bonuszahlungen. Wenn Sie diese Gutschrift in Ihre Gesamtkosten einrechnen, fallen Ihre Jahreskosten natürlich geringer aus. Doch hier müssen zwei Dinge bedacht werden: Zum einen können Kunden nicht in jedem Fall die Bedingungen für die Bonusauszahlung erfüllen. Meist geschieht dies erst überraschend nach dem ersten Jahr und der Gesamtpreis steigt durch den Entfall des Bonus.
Zum anderen entfällt der Bonus im zweiten Vertragsjahr, was sich wiederum auf Ihre Gesamtkosten auswirkt. Da der Bonus aber auf Vergleichsportalen meist direkt in den Jahrespreis eingerechnet wird, sind die Kosten schwer durchschaubar. Viele Kunden gehen davon aus, dass es bei dem günstigen Preis bleibt, der nur durch den Bonus zustande kommt.

  • Unseriöse Anbieter:
    Zweifelhafte Versorger werden auf einigen Vergleichsportalen nicht aussortiert. Auf den vordersten Plätzen landen teilweise sogar Anbieter, zu denen besonders viele Beschwerden vorliegen (z. B. auf Beschwerdeportalen wie Reclabox einsehbar).
  • Teils unpassende Empfehlungen:
    Oft werden bestimmte Stromtarife als Empfehlung hervorgehoben, ohne besonders gut geeignet für den jeweiligen Verbraucher zu sein. Häufig handelt es sich dabei nur um getarnte Werbung.
  • Eingeschränkte Ergebnisse:
    Manche Portale zeigen den Kunden stark gefilterte Suchergebnisse an – beispielsweise nur Tarife, zu denen Verbraucher nur direkt über das Portal wechseln können. Hierdurch entgehen Ihnen möglicherweise interessante Angebote.
  • Irreführende Kundenempfehlungsquote:
    Die sogenannte „Kundenempfehlungsquote“ ist oft direkt an Tarife gekoppelt, für die Stromvergleichsportale Vermittlungsprämien erhalten. Ein unabhängiger Stromvergleich ist also auch hier nicht gegeben.
  • Nicht aussagekräftige Kundenbewertungen:
    Häufig werden Kundenbewertungen auf Vergleichsplattformen bereits kurz nach Vertragsunterzeichnung abgegeben. Bewertet wird dabei oft nur der Wechselprozess. Probleme wie fehlerhafte Rechnungen oder starke Preiserhöhungen treten erst später auf und fließen so nicht in die verfrühte Bewertung ein.

Ein unabhängiger Stromvergleich bringt Sie aus diesen Gründen deutlich weiter. So sparen Sie sich unangenehme Überraschungen durch Verbraucherfallen.

Häufige Fragen zum Stromvergleich

Die zahlreichen Anbieter auf dem Markt, die vielen unterschiedlichen Tarifmodelle und die Komplexität der Angebote werfen bei vielen Verbrauchern Fragen auf. Die wichtigsten Fragen zum Stromvergleich beantworten wir Ihnen hier.

Wenn Sie noch nie den Stromanbieter gewechselt haben, werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nach über die Grundversorgung mit Strom beliefert. Diese garantiert in Deutschland die unterbrechungsfreie Stromversorgung durch den örtlichen Grundversorger.

Der Grundversorger springt auch bei Wechselverzögerungen und Problemen mit dem Stromanbieter ein – ein Vertragsabschluss ist dafür nicht notwendig. Vergleicht man alle Tarife, wird allerdings deutlich, dass die Grundversorgung oftmals hunderte Euro teurer ist.
Besonders in den großen deutschen Städten beträgt die Differenz zwischen dem Grundversorgerpreis und dem Tarif des günstigsten Anbieters teilweise rund 300 Euro. Deshalb lohnt sich häufig ein Wechsel zu einem neuen Anbieter.

Beim klassischen Stromvergleich nutzen Verbraucher Vergleichsportale. Viele Portale erhalten Vermittlungsprämien für abgeschlossene Verträge und sind dadurch stark an der Empfehlung bestimmter Tarife und Anbieter interessiert. Das führt jedoch dazu, dass dem Verbraucher nicht die besten Angebote vorgeschlagen werden – sondern teilweise sogar Tarife, die nicht verbraucherfreundlich sind.
Beim unabhängigen Stromvergleich werden hingegen keine bestimmten Anbieter bzw. Stromtarife bevorzugt vorgeschlagen. Nur so profitieren Sie wirklich von den besten Angeboten auf dem Strommarkt.
cheapenergy24 finanziert sich daher nicht über Vermittlungsprämien, sondern über eine prozentuale Beteiligung an Ihrer Ersparnis, die Sie durch den Anbieterwechsel mit uns erzielen. So können wir Ihnen neutral die besten Angebote vorschlagen und unseriöse Anbieter aussortieren.

Neben einem günstigen Strompreis sollten Verbraucher weitere wichtige Kriterien berücksichtigen, z. B. seriöse Angebote und eine transparente Darstellung der Tarifstruktur. Außerdem sollten Sie die Vertragskonditionen genau unter die Lupe nehmen, z. B. Preisgarantie, Laufzeit, Kündigungsfrist und Zahlungsmodalitäten.

 

Wenn Sie in der Vergangenheit bereits einen Stromvergleich durchgeführt und Ihren Stromanbieter gewechselt haben, haben Sie vermutlich Geld gespart. Allerdings bedeutet das nicht, dass Sie immer noch von einem optimalen Tarif profitieren, gerade wenn der Wechsel lange zurückliegt. Das liegt vor allem an diesen Punkten:

  • Seit dem Jahr 2000 hat sich der Strompreis nahezu verdoppelt und es werden weiterhin steigende Preise in der Zukunft prognostiziert.
  • Durch regelmäßiges Wechsel können Sie hunderte Euro an Bonuszahlungen
  • Der hohe Wettbewerb auf dem Strommarkt bringt ständig neue günstige Angebote
  • Viele Stromversorger bieten ihren Kunden für das 1. Vertragsjahr eine Preisgarantie und günstige Tarife. Im 2. Jahr folgen dann meist Preiserhöhungen – v. a. bei Billigstromanbietern werden die Preise oft um bis zu 30 % erhöht.

Mit einem Wechsel können Sie von der neukundenorientierten Energielandschaft in Deutschland profitieren und jährlich mehrere hundert Euro sparen.

Die meisten Haushaltsstromtarife setzen sich aus Grundpreis und Arbeitspreis zusammen:

  • Der Arbeitspreis (auch: Verbrauchspreis) gibt die Kosten für eine Kilowattstunde Strom an. Er ist verbrauchsabhängig – je mehr Strom Sie nutzen, desto höher fällt der Anteil für den Arbeitspreis aus. Der Arbeitspreis multipliziert mit dem Jahresverbrauch ergibt den Verbrauchsanteil an den Gesamtkosten. Hinzu kommt noch der Grundpreis.
  • Der Grundpreis (auch: Bereitstellungs- und Verrechnungspreis) ist eine Art monatliche Grundgebühr. Der Grundpreis ist unabhängig vom Stromverbrauch und variiert je nach Anbieter. Er wird z. B. zur Begleichung der jährlichen Zählerablesung, der Netznutzungskosten und der Erstellung der Jahresabrechnung verwendet.

Grund- und Arbeitspreis finden Sie auf der Jahresabrechnung einzeln aufgeführt, wodurch sich die Werte gut mit anderen Tarifen vergleichen lassen. Achten Sie beim Stromvergleich auf beide Preisbestandteile zusammen, da eine günstige Kombination aus Grund- und Arbeitspreis sich deutlich auf Ihre Abrechnung auswirken kann.
Manche Anbieter erheben z. B. keinen Grundpreis, dafür aber höhere Arbeitspreise als andere Anbieter. Achten Sie darauf, keinen unnötig hohen Arbeitspreis zu zahlen.
Eine andere Konstellation: Falls Ihr Verbrauch niedrig ist, zahlen Sie trotzdem zu viel, wenn Sie einen günstigen Arbeitspreis und einen teuren Grundpreis haben.

Mit einem Neukunden- oder Sofortbonus wollen Stromanbieter ihre Tarife für die Kunden attraktiver gestalten. Den Bonus erhalten Verbraucher nach Vertragsabschluss – bei manchen Anbietern nur einen der beiden Boni, bei anderen sogar beide. Häufig sind Bonuszahlungen an Bedingungen geknüpft, die Sie in den AGB des Anbieters oder Ihrem Vertrag nachlesen können.
So unterscheiden sich Sofort- und Neukundenbonus:

Sofortbonus:

  • Wird als „Begrüßungsgeld“ bei Abschluss eines Stromvertrags ausgezahlt – 4-12 Wochen nach Lieferbeginn bzw. Ablauf der Widerrufsfrist
  • Höhe der Bonuszahlung wird vom Anbieter festgelegt (verbrauchsunabhängig)
  • Kunde muss Bedingungen erfüllen, um Sofortbonus zu erhalten (z. B. Nachweis über die erste Kontoabbuchung für den Stromversorger)

Neukundenbonus:

  • Wird als einmalige Wechselprämie bei Abschluss eines Stromvertrags ausgezahlt – in den meisten Fällen nach einer vollendeten Laufzeit von 12 Monaten
  • Höhe der Bonuszahlung ist festgelegt oder wird anteilig zur Jahresabrechnung berechnet (je höher der Verbrauch, desto höher der Bonus)
  • Häufig an Bedingungen geknüpft (z. B.: Kunde darf mindestens 6 Monate nicht vom Anbieter beliefert worden sein, um als Neukunde zu gelten).

Der Strompreis setzt sich im Wesentlichen aus vier Komponenten zusammen:

  • Fast die Hälfte des Strompreises machen Steuern und Abgaben an den Staat aus.
  • ein Viertel wird für das Netznutzungsentgelt fällig, also für den Transport des Stroms durch die Netze anderer Betreiber.
  • Ebenfalls rund ein Viertel geht an den Anbieter, z. B. für die Strombeschaffung, den Vertrieb und die Gewinnmarge.

Nach dem Strompreisvergleich erhalten Sie von cheapenergy24 eine persönliche und unabhängige Tarifempfehlung per E-Mail. Wenn Ihnen der Tarif gefällt, leiten unseren Experten den Wechsel ein. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigungsformalitäten. Zum schnellstmöglichen Zeitpunkt startet Ihr Vertrag beim neuen Anbieter. Sie zahlen an uns einen Anteil des gesparten Geldes als Provision (30 % im 1. Jahr, 25 % im 2. Jahr, 20 % ab dem dritten Jahr). Gerne optimieren wir jedes Jahr Ihren Tarif.

Die Kündigungsfristen sind im aktuellen Stromvertrag definiert. In der Regel ist es nicht möglich, vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit aus dem Vertrag auszusteigen.
Verträge in der Grundversorgung haben meist nur sehr geringe Laufzeiten von 2 – 4 Wochen, sodass Sie hier schneller wechseln können. Bei anderen Anbietern, also in sogenannten Sondertarifen, ist die Frist meist länger.
Wichtig zu wissen: Wenn Ihr bisheriger Anbieter die Preise erhöht, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.
Versorger sind verpflichtet, ihre Kunden sechs Wochen im Voraus über eine Preisanpassung zu informieren. Kunden können dann bis zum Eintreten der Preisanpassung kündigen, auch wenn der Vertrag eigentlich noch läuft. Wenn die Erhöhung schon in Kraft getreten ist, ist das Sonderkündigungsrecht verstrichen.
Auch im Fall eines Umzugs gilt bei vielen Anbietern ein Sonderkündigungsrecht.

Bislang wurden noch keine einheitlichen Qualitätskontrollen für die Bezeichnung Ökostrom definiert. Viele Anbieter arbeiten mit Tricks, bei denen der als „Öko“ ausgewiesene Strom nur zu geringen Teilen aus ökologischer Erzeugung stammt. Verbraucher können echten Ökostrom an Siegeln wie dem „OK Power Gütesiegel“ erkennen oder sich informieren, welche reinen Ökostromanbieter es gibt.

Unabhängigen Stromvergleich durchführen

Unabhängiger Stromvergleich bedeutet, dass keine bestimmten Anbieter bzw. Stromtarife bevorzugt vorgeschlagen werden. Nur so profitieren Sie wirklich von den besten Angeboten auf dem Strommarkt. Ein unabhängiger Stromvergleich lässt sich über verschiedene Wege durchführen – in Eigenrecherche, über Vergleichsplattformen oder mit einem Wechselservice. Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile der drei Methoden und sagen Ihnen, was Sie sonst noch auf dem Weg zu Ihrem optimalen Tarif beachten müssen.

Stromvergleich selbst durchführen:
Sie können selbst verschiedene Anbieter vergleichen. Dies ist allerdings sehr aufwändig und bietet Ihnen vermutlich nicht die große Auswahl, die Sie auf Vergleichsportalen oder bei Wechseldienstleistern haben. Zudem müssen Sie selbst an den jährlichen Wechsel denken und haben im Fall von Problemen keine professionelle Unterstützung.
Sie sollten bei einem Vergleich „auf eigene Faust“ die wichtigen Aspekte beim Stromvergleich unbedingt beachten, um unseriöse bzw. teure Angebote zu umgehen.

Vergleichsplattformen nutzen:
Auch Vergleichsportale können die Grundlage für einen Stromanbietervergleich bilden: Nachdem Sie Ihre PLZ und Ihren Verbrauch eingegeben haben, gelangen Sie zu einer Auswahl an Tarifvorschlägen. So ist zwar ein schneller Überblick möglich, unabhängig ist der Stromvergleich auf diese Weise allerdings in den wenigsten Fällen.

Die Stiftung Warentest empfiehlt, mehrere Portale zu nutzen und die Ergebnisse miteinander zu vergleichen.

Die Nachteile von Vergleichsplattformen sind allerdings nicht von der Hand zu weisen:

  • Oft befinden sich unseriöse Anbieter auf den vordersten Plätzen: Sie locken Neukunden mit vermeintlich günstigen Angeboten. Später kommen dann häufig schlechter Service und teure Tarifabrechnungen ans Licht.
  • Wichtige Informationen zu den verschiedenen Anbietern bzw. Tarifen werden häufig nicht transparent
  • Durch vordefinierte Einstellungen werden meist nicht alle Faktoren berücksichtigt, die für einen Strompreisvergleich wichtig sind.
  • Der Anbietervergleich erfolgt nicht automatisch, d. h. Sie müssen sich selbst um den Wechsel inkl. Fristen kümmern.
  • Bei Problemen sind Sie auf sich selbst gestellt.
  • Sie als Verbraucher haben keine vollständige Kontrolle über alle Aspekte, die den Stromtarif betreffen.

Wechselservice nutzen:
Am leichtesten ist der unabhängige Stromvergleich über digitale Wechselassistenten wie cheapenergy24. Wie das funktioniert und welche Vorteile Sie dabei haben, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Unabhängiger Stromvergleich mit cheapenergy24

Am einfachsten gelingt der unabhängige Stromvergleich und der anschließende Wechsel in einen günstigeren Tarif mit einem Wechselassistenten wie z. B. cheapenergy24.

Der Service von cheapenergy24 bietet zahlreiche Vorteile im Gegensatz zu Vergleichsportalen:

  • Rundum-sorglos-Service: Einmal angemeldet sparen Sie Jahr für Jahr – wir kümmern uns um die komplette Vertragsorganisation und behalten Ihre Fristen im Blick
  • Immense Zeitersparnis
  • Ausschluss unseriöser Anbieter durch Energie-Experten
  • Anbieterunabhängiger Vergleich: Keine bevorzugte Empfehlung „gesponserter“ Tarife und dadurch verbraucherfreundliche, passende Tarifvorschläge
  • Beachtung aller wichtigen Aspekte beim Stromtarif, z. B. Preisgarantie, Laufzeit, Seriosität, Bonuszahlungen usw.
  • Jährlicher, automatischer Wechsel nach Ihrer Zustimmung
  • Keine Gebühr, lediglich Provision anteilig zur Ersparnis

So läuft der jährliche Stromanbieterwechsel mit cheapenergy24 ab:

Ablauf des Stromanbieterwechsels bei cheapenergy24

Mit dieser Tabelle können Sie sich einen schnellen Überblick verschaffen, welche Vorteile unser Wechselservice im Gegensatz zu Vergleichsportalen bietet:

Vergleich zwischen Vergleichsportalen und cheapenergy24

Unser Rundum-sorglos-Service

Einmal anmelden. Jedes Jahr sparen.

Mit unserem digitalen Wechselassistenten können Sie jährlich bis zu 900 Euro sparen. Dabei legen Sie Ihre Tariforganisation in Expertenhände!

Wichtige Aspekte beim unabhängigen Stromvergleich

Bei einem Strompreisvergleich bestimmt nicht nur der Preis, ob sich der Vertrag am Ende wirklich lohnt. Auch andere Vertragskonditionen spielen hier eine große Rolle. Besonders Billigstromanbieter sollten Sie deshalb genau unter die Lupe nehmen. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie beim Vergleich achten sollten – bzw. auf was wir achten, wenn wir einen individuellen Tarifvorschlag für Sie erstellen.

Behalten Sie mit unserer Infografik die wichtigen Punkte beim unabhängigen Stromvergleich im Blick:

Unabhängiger Stromvergleich: Wichtige Kriterien

Preisgarantie: Geschützt vor Preiserhöhungen?

Die Preisgarantie verspricht die Preisstabilität des angegebenen Strompreises. Um Ihnen böse Überraschungen durch Preiserhöhungen zu ersparen, ist die Preisgarantie ein wichtiges Kriterium, auf das wir für Sie bei unserem unabhängigen Stromvergleich achten. Die Garantie sollte die gesamte Vertragslaufzeit absichern, mindestens jedoch die ersten 12 Monate.

In den meisten Fällen werden jedoch nicht alle Preisbestandteile garantiert. Die staatlichen Umlagen und Abgaben (also rund 50 % des Strompreises) sind teilweise von der Garantie ausgeschlossen und können im Laufe der Vertragszeit zu empfindlichen Preissteigerungen führen.
Welche Preisbestandteile dem Kunden garantiert werden, hängt von der Art des Preisgarantie ab:

  • Energiepreisgarantie:
    Die Energiepreisgarantie ist keine zuverlässige Preissicherung, ist allerdings auch nur selten Bestandteil von Versorgungsverträgen. Das Modell garantiert lediglich den Anteil der Stromerzeugungskosten – i. d. R. weniger als 20 % des gesamten Strompreises.
  • Eingeschränkte Preisgarantie:
    Die eingeschränkte Preisgarantie ist am häufigsten Bestandteil von Stromverträgen. Auch hier ist jedoch nur ein kleiner Teil des Strompreises garantiert, nämlich die Kosten der Stromerzeugung sowie die Netzentgelte. Mehrwert- und Stromsteuer sowie die EEG-Umlage und Konzessionsabgaben sind nicht in der Preisgarantie enthalten. Entscheiden sich Verbraucher für einen Tarif mit eingeschränkter Preisgarantie, ist weniger als die Hälfte des angegebenen Preises abgesichert.
  • Nettopreisgarantie:
    Die Nettopreisgarantie sichert den Nettopreis des Stroms während der Vertragslaufzeit zu: In der Garantie sind also alle Kosten bis auf die Mehrwertsteuer (19 %) und die Stromsteuer (7 %) abgesichert. Da diese Preisgarantie für viele Anbieter mit einem gewissen Kostenrisiko verbunden ist, ist die Nettopreisgarantie nur selten Bestandteil von Stromversorgungsverträgen.
  • Uneingeschränkte bzw. vollständige Preisgarantie:
    Nur wenn im Vertrag eine uneingeschränkte Preisgarantie angegeben wird, sind alle Preisbestandteile gegen Preiserhöhungen abgesichert und der angegebene Strompreis ist garantiert. Eine Preiserhöhung wird für den zugesicherten Zeitraum also ausgeschlossen. Der Anbieter trägt ein hohes Risiko, da in dieser Zeit Steuern, Abgaben oder Umlagen steigen können. Diese Kosten kann er nicht an die Kunden weitergeben. Deshalb gewähren Stromlieferanten eher selten uneingeschränkte Preisgarantien.

Vorsicht bei Stromtarifen ohne Grundgebühr

Bei den meisten Tarifen setzt sich der Strompreis aus Grund- und Arbeitspreis zusammen:

  • Der Grundpreis ist eine monatliche Grundgebühr und nicht vom Verbrauch abhängig.
  • Der Arbeitspreis ist verbrauchsabhängig und wird in Cent pro Kilowattstunde angegeben. Er wird mit dem Jahresverbrauch in Kilowattstunden multipliziert, um die Jahreskosten (Anteil des Arbeitspreises) zu berechnen.
    Beispiel: Arbeitspreis 0,27 € x Jahresverbrauch 2.500 kWh = 675 € Arbeitspreis für ein Jahr.

Auf vielen Vergleichsportalen werden Verbraucher mit Tarifen ohne Grundgebühr gelockt, bei denen lediglich der Arbeitspreis, also der tatsächlich verbrauchte Strom, berechnet wird. Das kann für Verbraucher, die tendenziell eher wenig Strom verbrauchen, ein attraktives Angebot sein.
Doch auch hier lohnt sich genaues Hinsehen: Entfällt die Grundgebühr, decken die Stromversorger ihre Fixkosten häufig über einen höheren Arbeitspreis als bei anderen Anbietern. Vielverbraucher zahlen so mitunter sogar drauf. Hinzu kommt, dass bei Tarifen ohne Grundgebühr eine Mindestabnahmemenge garantiert werden muss.

So kann der scheinbar preiswerte Tarif auch für sparsame Verbraucher zur Kostenfalle werden. Sparen können Sie also nur, wenn Ihr regulärer Stromverbrauch in etwa der Mindestabnahmemenge entspricht und der Arbeitspreis nicht deutlich höher ist als bei anderen Anbietern.
Verbrauchen Sie dagegen weniger oder deutlich mehr, bringt Ihnen die eingesparte Grundgebühr mitunter nichts bzw. führt der höhere Arbeitspreis zu Mehrkosten.

Bonuszahlungen: Bessere Preise durch Neukunden- und Sofortbonus

Stromtarife mit Bonus (Neukunden- oder Sofortbonus) können sich durchaus lohnen, weil sie den Gesamtpreis senken.
Beispiel: Ihre Jahreskosten für Strom betragen 600 Euro und Sie erhalten eine Bonuszahlung von 100 Euro. Effektiv zahlen Sie also nur noch 500 Euro.
Oftmals versuchen Stromanbieter, Kunden mit einer Kombination aus Sofort- und Neukundenbonus zu einem Vertragsabschluss zu bewegen.

Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten, wenn Sie einen unabhängigen Stromvergleich durchführen wollen: Vergleichsportale berücksichtigen beim Strompreisvergleich die Boni der Anbieter. Dadurch landen auf den ersten Plätzen Tarife, die im ersten Jahr besonders günstig erscheinen, indem sie z. B. einen Bonus anbieten und in den Jahres- bzw. Monatspreis einrechnen. Doch nicht immer kommt es auch wirklich zu einer Auszahlung.
Lesen Sie hier, welche Arten von Boni es gibt und wann Sie bonusberechtigt sind.

Der Sofortbonus ist eine Art „Begrüßungsgeld“ und wird i. d. R. 4 bis 12 Wochen nach Lieferbeginn oder nach Ablauf der Widerrufsfrist ausbezahlt. Er kann bis zu 350 Euro betragen.

Beim Neukundenbonus erfolgt die Auszahlung häufig erst nach Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit (z. B. nach 12 Monaten). Manche Anbieter verrechnen den Bonus auch mit der Jahresabrechnung; er hat also keinen Einfluss auf die monatlichen Abschlagszahlungen.
Der Neukundenbonus liegt je nach Anbieter, Tarif und Stromverbrauch normalerweise zwischen 100 und 300 Euro.

Beim Neukundenbonus gibt es unterschiedliche Varianten, die darüber entscheiden, wie hoch die Bonuszahlung ausfällt. Der Neukundenbonus kann ein fester Betrag, eine verbrauchsabhängige Summe oder ein kostenabhängiger Rabatt sein (s. Tabelle).

Neukundenbonus H He Des Bonus

Wer ist beim Neukundenbonus bonusberechtigt?

Um den Neukundenbonus auch tatsächlich zu erhalten (meist nach Ende des 1. Vertragsjahrs), gelten meist folgende Bedingungen:

  • Sie müssen die festgelegte Belieferungsdauer bzw. Laufzeit erfüllen. Wichtig: Es kommt hier nicht auf den Kündigungszeitpunkt an, sondern eine vollendete Laufzeit.
    Beispiel: Ihr Vertrag läuft vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021. Nach diesem Vertragsjahr möchten Sie den Anbieter wechseln.
    Gesetzlich ist geregelt, dass Sie die Kündigung zu jedem beliebigen Zeitpunkt einreichen können – sei es gleich zu Vertragsbeginn oder gegen Ende des Vertrags unter Einhaltung der Kündigungsfrist – und trotzdem den Bonus erhalten. Wichtig ist lediglich, dass Sie die Laufzeit einhalten, also auch wirklich z. B. 12 Monate vom Anbieter beliefert werden.
  • Auch bei Verträgen ohne festgelegte Laufzeit ist meist eine Laufzeit von 12 Monaten nötig, um vom Neukundenbonus profitieren zu können.

Einige Versorger arbeiten mit unlauteren Methoden und kündigen den Vertrag kurz vor dem Ablauf der 12 Monate, um so den Bonus nicht zahlen zu müssen. Durch den Wegfall der Bonuszahlung wird der Tarif teurer als in der ursprünglichen Berechnung.

  • Sie müssen Neukunde beim gewählten Stromanbieter sein. Als Neukunde gelten Sie, wenn Sie innerhalb der letzten 6 Monate für den betroffenen Zähler keinen Strom vom Anbieter bezogen haben.
    Achtung: Viele große Konzerne vertreiben ihren Strom über Tochterfirmen oder Zweitmarken. Für die Verbraucher ist oft nicht erkennbar, dass es sich um das gleiche Unternehmen handelt. Häufig fällt das Problem erst auf, wenn am Ende der Vertragslaufzeit der erhoffte Bonus ausbleibt.

Beispiel: Wechselt ein Verbraucher von Meisterstrom zu IdealEnergie, erhält er keinen Neukundenbonus, weil beide Marken zum Anbieter 365 AG gehören.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Anbieter und ihre Vertriebsmarken.

Stromanbieter und Vertriebsmarken im Überblick

Gute Stromtarife ohne Bonus

Bonuszahlungen können einen Tarif zwar um einiges attraktiver gestalten, trotzdem sollten beim unabhängigen Strompreisvergleich auch Anbieter berücksichtigt werden, die keinen Bonus zahlen: Einige dieser Versorger bieten sehr gute Tarife an und punkten mit Transparenz sowie dem Ausbleiben versteckter Preiserhöhungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Stadtwerke Düsseldorf
  • Stadtwerke München
  • Stadtwerke Flensburg
  • Montana Energie
  • Rhenag

Stromtarife mit Sachprämie: Meist nicht lohnenswert

Stromanbieter werben nicht nur mit Boni für ihre Tarife, sondern auch mit Sachprämien. Dabei handelt es sich z. B. um technische Geräte wie Smartphones, Spielkonsolen oder Waschmaschinen. Stromtarife mit Prämie lohnen sich jedoch selten, denn sie sind im Vergleich zu anderen Angeboten oftmals deutlich teurer.
Bei vielen Verträgen mit Sachprämie ist außerdem eine Mindestvertragslaufzeit von mitunter 2 Jahren Voraussetzung. Das fesselt den Verbraucher an einen unflexiblen Vertrag, der einen frühzeitigen Wechsel in einen günstigeren Tarif verhindert.

Hinzu kommt, dass der angegebene Sachwert der Prämien oftmals nicht der Realität entspricht. Statt sich also die Prämie für einen deutlich geringeren Betrag selbst zu kaufen, werden Kunden mit unrealistischen Wertversprechen in einen teuren Stromvertrag gelockt. Teils wird sogar noch eine Zuzahlung fällig.

Tipp: Wer sich für einen Prämientarif entscheidet, sollte vorher die Angebote vergleichen und auch den Wert der Prämie überprüfen. Generell sind Angebote mit Neukundenbonus zu bevorzugen.

Vertragslaufzeit

Auch die Vertragslaufzeit birgt Sparpotenzial. Je schneller Sie Ihren Vertrag wechseln können, desto eher können Sie auf bessere Angebote auf dem Markt reagieren.

Grundsätzlich ist eine Laufzeit von 12 Monaten empfehlenswert: Diese Zeitspanne ist der „goldene Mittelweg“, da hier faire Preise und Bonuszahlungen möglich sind, andererseits aber auch ein absehbarer Wechsel, falls sich günstigere Angebote ergeben.

Wer hingegen für 2 Jahre an einen Vertrag gebunden ist, verpasst in der Zwischenzeit Neukundenboni und günstigere Tarife.

Die Vertragslaufzeiten der einzelnen Stromanbieter sind sehr unterschiedlich. Stromverträge mit längeren Vertragslaufzeiten zwischen 12 und 24 Monaten sind häufig sehr preisgünstig und versprechen manchmal sogar einen Treuebonus am Ende des Jahres.
Der Nachteil besteht aber darin, nicht zu einem günstigeren Tarif wechseln zu können. Günstigere Verträge mit längeren Laufzeiten lohnen sich vor allem für Kunden, die nicht regelmäßig einen Stromvergleich und -wechsel durchführen möchten.

Kündigungsfrist

Eine kurze Kündigungsfrist hat dieselben Vorteile wie eine kurze Vertragslaufzeit: Je schneller der Kunde aus seinem Stromvertrag herauskommt, desto eher profitiert er von einem günstigeren Angebot, von Neukundenrabatten und -prämien.
Die Kündigungsfristen für Stromverträge liegen meist zwischen 4 Wochen und 3 Monaten. Wer die Kündigungsfrist verpasst, muss in Kauf nehmen, dass sich der Vertrag evtl. noch einmal um die Mindestlaufzeit verlängert. Auch aus diesem Grund ist es ratsam, Stromverträge mit kurzen Kündigungsfristen bis maximal 6 Wochen abzuschließen.

Zahlungsmodalitäten: Vorauskasse, Kaution und Abschlagsanzahl

Auch die Zahlungsmodalitäten sollten bei einem Strompreisvergleich unbedingt näher betrachtet werden. Üblicherweise werden bei Vertragsschluss mit einem neuen Stromanbieter monatliche Abschläge vereinbart, die per Lastschrift vom Konto des Kunden abgebucht werden.
Zum Jahresende wird dann eine Jahresendabrechnung erstellt, in der der tatsächliche Verbrauch ermittelt wird. Der Kunde muss dann entweder eine Nachzahlung leisten oder bekommt den zu viel gezahlten Betrag zurück.

Vorauskasse: Hohes Risiko für den Verbraucher

Einige Anbieter werben mit besonders günstigen Konditionen bei der Zahlung per Vorauskasse. Kunden müssen in diesem Fall eine Einmalzahlung – oft von mehreren hundert Euro – leisten. Sie gehen damit aber selbst voll ins Risiko – insbesondere bei neuen Anbietern. Sollten diese in Insolvenz gehen, haben Verbraucher meist keine Chance mehr, das Geld zurückzuzahlen. Vorauskasse-Tarife bieten nur Kunden Vorteile, die einen negativen Schufa-Eintrag und daher schlechte Chancen haben, bei anderen Anbietern einen Stromvertrag abzuschließen.

Kaution: Zinsloses Darlehen für den Anbieter

Es gibt Stromanbieter auf dem Markt, die von ihren Kunden als Sicherheit eine Kaution verlangen. Die Kautionshöhe variiert dabei zwischen einer Abschlagshöhe und mehreren hundert Euro. Im Gegenzug bekommen die Kunden oftmals einen besonders günstigen Tarif angeboten. Am Ende des Vertragsjahres wird die Kaution entweder in voller Höhe zurückgezahlt oder mit offenen Forderungen verrechnet.
Das Kautionsmodell steht bei Verbraucherschützern aber stark in der Kritik. Es handelt sich genau genommen um ein Darlehen, auf das der Anbieter keine Zinsen zahlt. Sollte er Konkurs anmelden, verliert der Kunde seine Kautionssumme.

Abschläge: 11 oder 12 Zahlungen?

Beim Strompreisvergleich zieht der Kunde den Abschlag oft als Vergleichskriterium heran. Weil verschiedene Anbieter jedoch eine unterschiedliche Anzahl von Abschlägen haben, kann das zur Verzerrung der Ergebnisse führen:

  • Die Abschlagshöhe fällt bei Anbietern mit 11 Abschlägen pro Jahr natürlich höher aus als bei denen mit 12.
  • Anbieter rechnen teilweise den Neukundenbonus in den Abschlag mit ein. Das mindert die Höhe des Abschlags deutlich.
  • Manche Versorger bieten einen Arbeitspreisrabatt oder einen Abschlagsrabatt Das macht den Abschlag im 1. Vertragsjahr deutlich günstiger. Erfolgt anschließend aber kein Anbieterwechsel, steigt der Abschlag im 2. Jahr merklich an.

Tipp: Beim Stromvergleich sollten Sie weniger auf die Abschläge achten, sondern vor allem auf den Arbeits- und Grundpreis sowie die Boni – also auf den Jahrespreis. Abschlagszahlungen sind lediglich Vorauszahlungen. Diese werden in der Jahresrechnung mit dem Arbeitspreis (je nach Verbrauch) und dem Grundpreis sowie mit den Boni verrechnet. Dadurch können sich die Kosten nochmal ändern.

Unseriöse Anbieter meiden: Wie findet man heraus, ob ein Versorger seriös ist?

Ein Stromtarif ist nicht unbedingt vorteilhaft, nur weil der Anbieter mit besonders günstigen Preisen auftrumpft. Schneidet der Versorger zum Beispiel bei Kundenservice oder Vertragsgestaltung schlecht ab, kann der vermeintlich günstige Tarif schnell zu einem langwierigen Ärgernis werden.
Damit das nicht passiert, sollten Sie bei Ihrem Stromvergleich zum einen auf die Kundenbewertungen auf unabhängigen Portalen achten und zum anderen die vertraglichen Rahmenbedingungen genau unter die Lupe nehmen.

Kundenbewertungen auf unabhängigen Portalen

Hinweise darüber, wie seriös ein Anbieter ist, können Kundenbewertungen liefern. Aber Achtung:  Bewertungen auf Vergleichsportalen sind teils weniger aussagekräftig, da Kunden meist zu Vertragsbeginn zur Bewertung aufgefordert werden, bevor sie Erfahrungen mit dem Anbieter sammeln können.

Verlässlicher sind dagegen Kundenbewertungen auf Portalen wie Stiftung Warentest oder Reclabox. Hier lässt sich schnell ein Überblick zur Qualität und Seriosität des Stromanbieters gewinnen.

Hierauf können Sie bei positiven Bewertungen u. a. achten:

  • Kundenfreundlichkeit
  • Erreichbarkeit
  • Faire AGB

Je mehr positive Bewertungen Sie rund um diese Aspekte finden, desto eher können Sie davon ausgehen, es mit einem seriösen Stromanbieter zu tun zu haben.
Liegen viele Beschwerden rund um die folgenden Themen vor, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt:

  • Hinausgezögerte oder verweigerte Bonuszahlungen
  • Intransparente Preissteigerungen
  • Schlechter Kundenservice

Die verspätete oder ausbleibende Auszahlung von Guthaben bzw. Bonuszahlungen stellt das häufigste Problem bei Stromverträgen dar. Betroffene Kunden haben dann über die Erstjahreslaufzeit einen Strompreis gezahlt, der sich erst mit der Auszahlung des Bonus gerechnet hätte. Durch den Wegfall des Bonus wird der ursprünglich vermeintlich günstige Tarif sehr teuer.

Hellhörig sollten Verbraucher auch werden, wenn es gehäufte Beschwerden über intransparente oder versteckte Preiserhöhungen gibt. Weil Kunden bei Preissteigerungen ein Sonderkündigungsrecht zusteht, verstecken Anbieter diese gern in textlastigen Werbeschreiben oder machen sie anderweitig uneindeutig.
Kundenunfreundlich wird es auch dann, wenn dem Kunden der Stromanbieterwechsel erschwert oder kein guter Kundenservice geboten wird.

Vertragliche Rahmenbedingungen

Neben den Rezensionen auf Bewertungsportalen können z. B. auch folgende vertragliche Rahmenbedingungen Aufschluss über die Seriosität eines Anbieters geben:

  • Vertragslaufzeit
  • Kündigungsfrist
  • Preisgarantie

So deuten lange Vertragslaufzeiten oder Kündigungsfristen eher auf einen wenig verbraucherfreundlichen Anbieter hin. Grundsätzlich gilt für beides: Je kürzer, desto besser. Deswegen sollten Vertragslaufzeiten von mehr als 12 Monaten generell vermieden werden, da eine flexible Reaktion auf Preisänderungen nicht möglich ist. Auch die Kündigungsfrist sollte nicht länger als 6 Wochen betragen.

Ein weiteres Augenmerk sollte beim Strompreisvergleich auf die Preisgarantie gelegt werden. Diese sichert über den gesamten Vertragszeitraum, mindestens aber für die ersten 12 Monate, eine weitestgehende Stabilität des Strompreises zu. Je nach Vertragskondition kann aber sehr unterschiedlich definiert sein, welche Anteile am Strompreis (s. oben) garantiert nicht erhöht werden. Ein guter Anbieter sollte zumindest die Kosten für die Stromerzeugung und die Netzentgelte garantieren.

Seriöse Stromversorger bieten zudem eine monatliche Zahlungsweise an und verzichten auf Tarife mit Vorauskasse oder billige Pakettarife. In beiden Fällen geht der Verbraucher ein hohes Kostenrisiko ein: Diese Vertragskonditionen erlauben es nicht, flexibel auf Schwankungen im Stromverbrauch einzugehen. Auch bei einer Anbieterinsolvenz stellen sie für den Verbraucher ein großes Risiko dar.

Fazit zum unabhängigen Stromvergleich

Der deutsche Strommarkt bietet einerseits ein enormes Sparpotenzial, das viele Kunden noch nicht nutzen, andererseits lauern dort aber auch einige Verbraucherfallen. Durch einen unabhängigen Stromvergleich können Sie diese Fallen leichter umgehen. Dabei werden Ihnen keine Tarife nur aufgrund von Provisionszahlungen an ein Vergleichsportal vorgeschlagen. Wenn Sie sich selbst auf die Suche nach dem perfekten Tarif machen, sind Sie mit den hier genannten Kriterien gut gerüstet. Alternativ können Sie diese Aufgabe in unsere Hände legen und so ganz bequem jedes Jahr sparen: Wir übernehmen nicht nur den 100%ig unabhängigen Stromvergleich für Sie, sondern wechseln auf Wunsch jährlich Ihren Tarif.

Anbieterwechsel mit cheapenergy24

Strom- und Gasanbieterwechsel mit cheapenergy24

Mit unserem Rundum-Sorglos-Service sparen Sie bis zu 900 Euro pro Jahr, indem wir für Sie den Strom- oder Gasanbieter wechseln. Wir optimieren jährlich Ihre Tarife und übernehmen die gesamte Vertragsorganisation – von der Rechnungsprüfung bis zum Wechsel.

Einmal pro Jahr erhalten Sie von uns eine Tarifempfehlung, die Sie nur noch bestätigen müssen – alles andere übernehmen wir kompetent und zuverlässig. Mit unserem Wechselassistenten für Strom und Gas sparen Sie ohne Aufwand Geld und wertvolle Zeit!