Der neue Wohntrend im Fokus

Energieautarkes Wohnen

Autark zu wohnen ist einer der neuen Trends im Energiesektor. Dabei werden auf nachhaltige Weise Strom, Warmwasser und Wärme selbst erzeugt.

Modernes Wohnhaus mit Garten. Eine Hand hält eine Lupe vor das Haus.

© Chlorophylle / Fotolia

  • Eine gute Dämmung spart Energie, da sie Wärme speichert
  • Energieautarke Häuser können bis zu 70% der benötigten Energie erzeugen
  • Fotovoltaik-Anlagen und Akkus tragen zur Unabhängigkeit bei

Die Ökonische wird zum Trend

Strom, Warmwasser und Wärme selbst erzeugen? Mit energieautarken Häusern ist diese zukunftsweisende Wohnform zur Realität geworden. Durch den Einsatz von erneuerbaren Energien wie Sonnen- und Windenergie oder Erdwärme wird nicht nur der Strombedarf für die eigenen vier Wände gedeckt, sondern auch eine Unabhängigkeit von Energieversorgern geschaffen. Mitunter können sogar Stromüberschüsse erzielt werden, die verkauft oder auch zum Laden des eigenen Elektroautos genutzt werden können.

Nicht nur neue Gebäude können energieautark errichtet werden, auch Bestandsgebäude können gegebenenfalls umgerüstet werden. Eine gute Dämmung und ein relativ steiles Dach zur großflächigen Nutzung von Sonnenergie zeichnen energieautarke Häuser aus. Die Ausrichtung des Dachs nach Süden, sowie die Abhängigkeit von Sonneneinstrahlung oder Windstärke spielen natürlich eine Rolle für die Ausprägung der Autarkie. Auch interne Wasserkreisläufe wie z.B. die Nutzung von Regenwasser als Toilettenspülung, sind Bestandteile energieautarken Wohnens.

Wie viel Autarkie ist möglich?

Mit einem energieautarken Haus können Autarkiegrade von über 70 Prozent erreicht werden. Damit das Gebäude jederzeit und wetterunabhängig autark ist, werden Fotovoltaik-Anlagen und Akkus zur Stromspeicherung mit Solarthermie kombiniert. Für das Haus des Spezialisten für energieautarkes Wohnen, Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld, mussten bei dem 5-Personen-Haushalt im Jahr 2014 lediglich 180 Kilowattstunden (kWh) zugekauft werden. Das entspricht einem Deckungsgrad von 91 Prozent des Stromverbrauchs dieses Haushalts.

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Weitere energetische Bauformen

Passivhaus: Der Gebäudestandard eines Passivhauses zeichnet sich durch eine hochwirksame Wärmedämmung an Wänden, Dach und Bodenplatte aus. Dadurch wird die Wärme im Haus gehalten, weshalb ein Passivhaus ca. 75 Prozent weniger Heizwärme verbraucht als ein gängiger Neubau. Eine spezielle Lüftungsanlage sorgt durch Wärmerückgewinnung dafür, dass aus Abluft wieder Heizwärme gewonnen werden kann. Im Sommer heizt sich das Passivhaus durch die spezielle Dämmung nicht auf und bleibt angenehm kühl. Die hohe Wohnqualität eines Passivhauses wird durch das optimale Verhältnis von Luft- und Wärmezufuhr ausgezeichnet.

Nullenergiehaus: Die Weiterentwicklung des Passivhauses ist das Nullenergiehaus. Es hält durch Dämmung und Co. die Wärme im Innern über das gesamte Jahr, sodass keinerlei Energiezufuhr von außen benötigt wird. Es wird genauso viel Energie erzeugt, wie auch verbraucht wird.

Plusenergiehaus: Hierbei sind die Merkmale eine 100 Prozent regenerative Energieversorgung, sowie ein emissionsfreier Betrieb. Außerdem ist hier der Name Programm. Das heißt, ein Plusenergiehaus erzeugt mehr Energie, als seine Bewohner verbrauchen.

Mann hält leuchtende Glühlampe in der Hand. Daneben ein paar Stapel Geldmünzen

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