Grundpreis Strom: Zusammensetzung und Tipps

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Der Grundpreis Strom begegnet Ihnen beim Blick in die Stromrechnung oder beim Vergleich von Tarifen. Was ist der Grundpreis für Strom genau, wie hoch ist er und was hat es mit Tarifen ohne Grundpreis auf sich? Erfahren Sie hier, was Sie bzgl. der Strom-Grundgebühr beachten sollten, wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Stromtarif sind.

Was ist der Grundpreis beim Strom?

Der Grundpreis ist eine Grundgebühr, die Stromkunden zahlen. Er wird auch Leistungspreis genannt. Zusammen mit dem Arbeitspreis (auch: Verbrauchspreis) macht diese Gebühr die Stromkosten aus.

Während der Arbeitspreis je nach individuellem Verbrauch berechnet wird (in Cent pro Kilowattstunde), ist der Grundpreis unabhängig vom Verbrauch. Es handelt sich dabei um einen festen Betrag bzw. eine Fixkostenpauschale, die vertraglich festgelegt wird. Er ist in jeder Abschlagszahlung enthalten. Die Abschläge werden meist monatlich gezahlt, bei manchen Anbietern auch jährlich.

Die Höhe des Grundpreises hängt vom Anbieter ab. Meist liegt er zwischen 10 und 30 Euro monatlich. Wie viel Sie an Grundgebühr zahlen, können Sie Ihrer Stromrechnung entnehmen.

Bei den meisten Stromtarifen setzt sich der Gesamtpreis zwar aus Grund- und Arbeitspreis zusammen, es gibt jedoch auch Tarife ohne Grundgebühr, die nur einen Arbeitspreis beinhalten. Mehr dazu finden Sie im Abschnitt „Strom ohne Grundpreis: Lohnt sich das?“

Wie setzt sich der Grundpreis für Strom zusammen?

Der Grundpreis setzt sich u. a. aus folgenden Posten zusammen:

  • Bereitstellung des Stroms bzw. Stromanschlusses
  • Kosten für die Bereitstellung, Ablesung und Wartung des Stromzählers
  • Erstellung der Stromabrechnung

Der Grundpreis wird aufgrund dieser Bestandteile oft in Bereitstellungs- und Verrechnungspreis unterteilt. Der Bereitstellungspreis wird dafür verlangt, dass Strom für einen Haushalt verfügbar gemacht wird. Der Verrechnungspreis beinhaltet alle Kosten rund um den Zähler, seine Ablesung und die Rechnungsstellung.

Hinweis: Auch wenn Sie keinen Strom verbrauchen, fällt die Grundgebühr an. Das liegt daran, dass die o. g. Kosten auch entstehen, wenn gar kein Strom genutzt wird.

In der Grafik ist vereinfacht dargestellt, wie sich die meisten Stromtarife zusammensetzen (Grund- und Arbeitspreis).

Zusammensetzung des Strompreises aus Arbeitspreis und Grundpreis

Häufige Fragen zum Grundpreis Strom

Sobald sich Verbraucher näher mit der Stromabrechnung oder dem Stromvergleich beschäftigen, tauchen einige Fragen rund um den Grundpreis für Strom auf. Im Folgenden finden Sie die Antworten.

Es lässt sich nicht pauschal sagen, wie hoch der Grundpreis bei Stromverträgen ist. Die Höhe hängt vom Anbieter ab, bei den meisten Tarifen liegt er jedoch zwischen 10 und 30 Euro monatlich. Es gibt auch Stromtarife ohne Grundpreis, die dann aber i. d. R. einen höheren Arbeitspreis haben. Zudem werden Verträge angeboten, bei denen der Grundpreis je nach Verbrauch stufenweise gestaffelt ist.

Welchen Grundpreis Sie zahlen, finden Sie in Ihrer Stromrechnung einzeln aufgeführt.

Hinweis: Die Grundgebühr für Doppeltarifzähler, die z. B. für die Nutzung von Nachtstrom erforderlich sind, kann höher sein als für einfache Stromzähler.

Stromanbieter können die Grundgebühr frei festlegen. Daraus ergeben sich große Unterschiede je nach Anbieter – z. B. verlangen manche einen höheren Grundpreis und dafür einen niedrigeren Arbeitspreis, bei anderen ist es umgekehrt.

Der Grundpreis bei Strom beinhaltet sowohl die Kosten für die Bereitstellung des Stroms für einen Haushalt bzw. ein Kleingewerbe als auch die Kosten für den Zähler, dessen Ablesung und Wartung sowie die Rechnungserstellung.

Ja, bei einer Erhöhung des Grundpreises haben Sie genauso Anspruch auf Ihr Sonderkündigungsrecht wie bei Änderungen anderer Preisbestandteile, z. B. Steuern oder Netzentgelte betreffend.

Grundpreis oder Arbeitspreis – was sollte günstiger sein?

Verbraucher können aus extrem unterschiedlichen Angeboten wählen, was die Zusammensetzung von Grund- und Arbeitspreis betrifft. Doch viele Stromkunden tun sich schwer, einzuschätzen, wie sich die Preisanteile am Ende des Abrechnungszeitraums auf die Stromkosten auswirken. Im Folgenden finden Sie Tipps, auf was Sie bei Ihrem Stromtarifvergleich achten sollten, wenn Ihr Verbrauch entweder hoch oder gering ausfällt.

Verhältnis von Arbeitspreis und Grundpreis

Haushalte mit hohem Verbrauch (z. B. Großfamilien) bzw. mit intensiver Nutzung von elektrischen Geräten:
Wählen Sie einen Stromtarif mit einem möglichst geringen Arbeitspreis, um die Kosten nicht durch den hohen Verbrauch unnötig in die Höhe zu treiben. Der Grundpreis kann zwar etwas höher ausfallen als bei anderen Tarifen, die Kosten gleichen sich jedoch aus.

Haushalte mit geringem Verbrauch (z. B. 1- bis 2-Personen-Haushalte) bzw. mit geringer Nutzung von elektrischen Geräten:
Halten Sie nach einem Stromtarif mit einem niedrigen Grundpreis Ausschau. Der Arbeitspreis kann höher sein als bei anderen Angeboten, da die Stromkosten durch den geringen Verbrauch nicht übermäßig hoch ausfallen sollten.

Strom ohne Grundpreis: Lohnt sich das?

Einige Stromanbieter berechnen bei bestimmten Tarifen keinen Grundpreis. Es werden also nur der Arbeitspreis und somit die tatsächlich verbrauchten Kilowattstunden berechnet.

Was zunächst verlockend klingt, lohnt sich für viele Haushalte nicht: Der Arbeitspreis ist bei den entsprechenden Verträgen oft höher – die Kilowattstunde Strom also teurer – als bei Tarifen, die auch einen Grundpreis beinhalten. Das liegt daran, dass der Stromanbieter die Fixkosten, die er normalerweise über die Grundgebühr deckt, über einen anderen Weg decken muss.

Es gibt auch Tarife, die keinen Grundpreis beinhalten, aber eine Mindestabnahmemenge vorschreiben. Diese sind meist nicht lohnenswert, da Sie ggf. mehr bezahlen, als Sie verbraucht haben, wenn Sie Ihren Verbrauch vorab nicht ziemlich exakt abschätzen können. Indirekt gilt bei diesem Modell trotzdem ein Grundpreis, da eine gewisse Verbrauchsmenge verpflichtend gezahlt werden muss.

In wenigen Fällen kann ein Stromtarif ohne Grundgebühr lohnenswert sein – und zwar vor allem für Gebäude, die nicht regelmäßig genutzt werden und somit einen sehr niedrigen Jahresverbrauch haben. Beispiele:

  • Ferienwohnungen
  • Gartenlauben
  • Externe Garagen

Mit einem Stromvertrag ohne Grundpreis entstehen keine Fixkosten und die Verbrauchskosten können durch die spärliche Nutzung gering gehalten werden. Grundsätzlich ist jedoch immer empfehlenswert, diese Angebote ohne Grundgebühr mit herkömmlichen Stromtarifen zu vergleichen. Über unseren Tarifrechner finden Sie innerhalb weniger Minuten den günstigsten Anbieter für Ihre Bedürfnisse.

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