Stromvergleich 2022: Sparen Sie bis zu 850 €

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Wie findet man beim Stromvergleich einen Tarif, der nicht nur preislich überzeugt, sondern auch durch verbraucherfreundliche Konditionen und guten Kundenservice? Wie läuft der Stromvergleich ab und was braucht man dafür? Was kann man tun, wenn man nicht selbst Tarife vergleichen will? All erfahren Sie hier.

Das Wichtigste zum Stromvergleich

Sie möchten einen Stromvergleich durchführen? Dann ersparen Sie sich eine stundenlange Recherche! Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zum Stromvergleich und zum Strommarkt in Deutschland zusammengestellt:

  • Durch einen Stromvergleich lassen sich im Jahr 2022 bis zu 850 Euro sparen.
  • Beim Stromvergleich vergleicht man die aktuellen Jahreskosten mit alternativen Stromtarifen, die am entsprechenden Ort für den jeweiligen Jahresverbrauch verfügbar sind.
  • Jeder Verbraucher kann den Stromanbieter wechseln.
  • Wichtig beim Stromvergleich: Günstiger Preis, verbraucherfreundliche Vertragskonditionen und ein seriöser Stromanbieter.

Keine Lust, selbst einen Stromvergleich durchzuführen? cheapenergy24 findet für Sie den besten Stromtarif. Unseriöse Anbieter sortieren wir im Vorfeld aus. Auf Wunsch übernehmen wir für Sie den kompletten Anbieterwechsel.

Lohnt sich ein Stromvergleich?

Zögern Sie noch, einen Stromvergleich durchzuführen? Das kann ein großer Fehler sein, denn der Aufwand hält sich mit dem nötigen Wissen in Grenzen und kann sich richtig auszahlen. Ein Stromvergleich lohnt sich für nahezu alle Verbraucher, nämlich diejenigen die…

  • …den örtlichen Grundversorgungstarif nutzen
  • …noch nie den Anbieter gewechselt haben
  • …bereits mehrere Jahre den gleichen Stromtarif nutzen
  • …eine Strompreiserhöhung erhalten haben
  • …schon mal gewechselt haben, aber trotzdem einen teuren Tarif nutzen
  • …einen Umzug geplant haben

Bestandskundenverträge und Grundversorgung meist am teuersten

Meist ist der automatische örtliche Grundversorgungstarif deutlich teurer als alternative Tarife. Das ist nicht verwunderlich, denn der Grundversorger muss bei Bedarf alle Haushalte vor Ort zuverlässig mit Strom versorgen können und springt notfalls immer ein. Das hat teurere Tarife zur Folge, während unter alternativen Anbietern ein großer Wettbewerb herrscht. Die Folge: Günstige Angebote.

Hinzu kommt, egal ob Sie die Grundversorgung oder einen selbstgewählten Tarif nutzen: Treue zahlt sich auf dem Strommarkt nicht aus. Stattdessen erfolgen regelmäßig Strompreiserhöhungen. Durch jede Erhöhung, der Sie ausgesetzt sind, entfernen Sie sich weiter von günstigen Neukundenpreisen und zahlen mehr als nötig für Strom. Zudem erhalten Neukunden zum Vertragsabschluss oft Bonuszahlungen, wodurch die Kosten nochmal um mehrere hundert Euro sinken können.

Durch einen jährlichen Stromvergleich und Wechsel zählt man immer wieder als Neukunde und spart dadurch am meisten, wie die Stiftung Warentest bestätigt.

Stromvergleich: Trotz teurer Preise 2022 lohnenswert?

Strom ist 2022 so teuer wie nie – lohnt es sich dann überhaupt, Stromtarife zu vergleichen? Ja, auf jeden Fall! Besonders bei starken Preiserhöhungen ist es sinnvoll, nach einem günstigeren Tarif Ausschau zu halten.

Zudem ist aktuell nicht davon auszugehen, dass die Strompreise in naher Zukunft stark sinken könnten. Unter anderem durch die Energiewende werden die Kosten (aufgrund von hohen Steuern) voraussichtlich auch in den nächsten Jahrzehnten hoch ausfallen. Stromtarife zu vergleichen und ein günstiges Angebot zu finden, lohnt sich unter diesen Umständen umso mehr!

Führen Sie jetzt einen Stromvergleich durch und verwenden Sie die Ersparnis für schönere Dinge.

Was braucht man für einen Stromvergleich?

Für einen Stromvergleich benötigt man folgende Daten bzw. Informationen:

  • Postleitzahl bzw. Adresse, um die regional verfügbaren Stromtarife zu ermitteln
  • Jahresverbrauch
  • Aktuellen Stromanbieter und Tarif inkl. Grund- und Arbeitspreis, um die Kosten zu vergleichen
  • Ggf. individuelle Tarifanforderungen, z. B. Wunsch nach Öko-, Heiz- oder Gewerbestrom
  • Ggf. individuelle Voraussetzungen, z. B. Nutzung einer Wärmepumpe oder einer Nachtspeicherheizung

Mit diesen Informationen können Sie einen Tarifrechner nutzen (z. B. auf Webseiten von Wechseldienstleistern wie cheapenergy24 oder auf Vergleichsportalen). Auf der Seite „Stromtarifvergleich“ erklären wir genauer, was Sie bei der Nutzung von Vergleichsportalen beachten sollten und welche Vor- und Nachteile diese Portale mit sich bringen.

Wie findet man seinen Stromverbrauch für den Stromvergleich heraus?

Der jährliche Stromverbrauch ist eine unverzichtbare Information für einen Stromvergleich. Es reicht auch eine ungefähre Schätzung. Mithilfe dieser Angabe wird die Höhe der Abschlagszahlungen festgelegt, die Sie monatlich an den Stromanbieter zahlen.

Falls Sie am Ende des Belieferungszeitraums mehr oder weniger verbraucht haben sollten als angegeben, erhalten Sie entweder eine Rückzahlung oder müssen eine Nachzahlung leisten.

Ihren Stromverbrauch finden Sie in Ihrer letzten Abrechnung. Alternativ können Sie Richtwerte zum durchschnittlichen Stromverbrauch je nach Personenzahl im Haushalt verwenden:

  • 1-Personen-Haushalt: 1.500 kWh
  • 2-Personen-Haushalt: 2.500 kWh
  • 3-Personen-Haushalt: 3.500 kWh
  • 4-Personen-Haushalt: 4.250 kWh
  • 5-Personen-Haushalt: 5.000 kWh

Wie funktioniert der Stromvergleich?

Beim Stromvergleich wird mithilfe eines Stromtarifrechners der eigene aktuelle Preis mit Angeboten verglichen, die auf dem Strommarkt zum Vergleichszeitpunkt verfügbar sind. Diese können von Tag zu Tag variieren.

Anhand der Postleitzahl stellt man sicher, nur Tarife zu vergleichen, die am Verbrauchsort (Wohnort oder Firmenort) verfügbar sind. Diese können nicht nur von regionalen Energieversorgern stammen, sondern auch von Stromanbietern, die deutschlandweit Kunden beliefern.

Durch die Angabe eines Jahresverbrauchs beschränkt man die Suche auf Angebote, die auf den eigenen Verbrauch zugeschnitten sind. Beispielsweise sind die Bonuszahlungen meist umso üppiger, je höher der Stromverbrauch ausfällt.

Was wird beim Stromvergleich verglichen?

Beim Stromvergleich ist es sinnvoll, die Jahreskosten der entsprechenden Tarife miteinander zu vergleichen. Ein Vergleich der Monatskosten kann irreführend sein, weil manche Anbieter statt 12 nur 11 Abschlagszahlungen verlangen, die aber entsprechend höher ausfallen. Es ist also nicht sinnvoll, die unterschiedlich hohen Monatsbeträge miteinander zu vergleichen. Ausschlaggebend sind die Gesamtkosten pro Jahr.

In den Jahreskosten sind Grundpreis und Arbeitspreis enthalten.

  • Der Grundpreis bezeichnet eine monatliche Grundgebühr, die der Stromanbieter verlangt. Meist sind dies zwischen 10 und 30 Euro pro Monat. Es ist dabei irrelevant, wie viel Strom Sie verbrauchen.
  • Anders ist es beim Arbeitspreis: Dieser wird auch Kilowattstundenpreis und wird pro verbrauchte Kilowattstunde verrechnet. Er kann beispielsweise 0,40 € pro kWh betragen.

Wie viel Strom momentan kostet und welche Rolle Bonuszahlungen beim Stromvergleich spielen, erfahren Sie in den nächsten beiden Abschnitten.

Stromvergleich: Wie viel kostet Strom aktuell?

Durch die aktuelle extreme Strompreisentwicklung ist der durchschnittliche Strompreis in Deutschland stark angestiegen. Er liegt aktuell bei ungefähr 37,14 ct/kWh (Quelle: BDEW-Strompreisanalyse 04/2022). Im Juni 2022 wird sogar von einem Durchschnittspreis von 40,5 ct/kWh ausgegangen.

Der hohe Durchschnittspreis wird durch folgende Faktoren verstärkt:

  • Immer mehr Stromanbieter haben ab Herbst 2021 spezielle Neukundentarife eingeführt, die teurer sind. Diese gelten z. B. für Verbraucher, deren bisheriger Anbieter Insolvenz anmelden musste.
  • Vielen Stromversorgern ist es durch die hohen Einkaufspreise aktuell nicht möglich, hohe Bonuszahlungen anzubieten.

Wichtig zu wissen: Mit einem Stromvergleich lassen sich trotzdem in den meisten Fällen deutlich günstigere Preise als die durchschnittlichen ermitteln. Vor allem nach einer Preiserhöhung zahlt es sich für viele Verbraucher aus, den Stromanbieter zu wechseln.

Stromvergleich: Bonus einberechnen oder nicht?

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Stromvergleich sind Bonuszahlungen. Diese werden dem Kunden vom Stromanbieter entweder überwiesen oder mit der Abrechnung verrechnet. Durch Boni können die Gesamtkosten deutlich niedriger ausfallen – aber nur im ersten Vertragsjahr! Ab dem zweiten Jahr wird kein Bonus mehr gezahlt. Oft kommt ein deutlicher Preisanstieg hinzu.

Ob Sie den Bonus bei Ihrem Stromvergleich einberechnen sollten oder nicht, hängt davon ab, ob Sie zu einem erneuten Wechsel bereit sind:

  • Wer jedes Jahr den Anbieter wechseln will, um immer möglichst viel zu sparen, sollte den Bonus einberechnen. So lassen sich die Erstjahreskosten verschiedener Angebote inkl. Bonus gut miteinander vergleichen.
  • Wer nicht nach 12 Monaten erneut wechseln möchte, sollte den Bonus nicht einberechnen oder sogar gezielt nach Tarifen ohne Bonus Ausschau halten. Der Bonustarif wäre sonst ab dem 2. Jahr höchstwahrscheinlich unnötig teuer.

Achtung: Wenn Sie nach einem Jahr wieder ein günstiges Neukundenangebot nutzen möchten, darf Ihre Laufzeit nicht mehr als 12 Monate betragen. Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Was sollte man beim Stromvergleich beachten?

Auch wenn ein Stromvergleich grundsätzlich nicht schwer ist, gibt es dabei zwei große Stolperfallen:

1. Auf vielen Vergleichsportalen findet kein unabhängiger Stromvergleich statt.

Das bedeutet, dass nicht unbedingt verbraucherfreundliche Angebote bevorzugt empfohlen werden, sondern v. a. die Tarife, an denen das Portal am meisten verdient – nämlich durch Zahlungen der entsprechenden Stromanbieter.

Aus diesem Grund findet man gerade unter den obersten Vorschlägen häufig Tarife von Anbietern, die nicht als zuverlässig einzustufen sind oder nachteilige Konditionen anbieten. Hier erfahren Sie mehr zum unabhängigen Stromvergleich.

2. Ein geringer Preis macht noch keinen guten Stromtarif aus.

Gerade Billigstromanbieter kombinieren häufig günstige Preise mit nachteiligen Konditionen oder bieten mangelhaften Service an. Dennoch schaffen Sie es auf Vergleichsportalen im Ranking oft ganz nach oben. Verbraucher freuen sich nach ihrem Strompreisvergleich erst über billigen Strom, bemerken dann aber oft Kostenfallen, müssen sich über Monate mit schlechtem Service herumärgern, erhalten ihren Bonus nicht usw.

Damit Sie bei Ihrem Stromvergleich wissen, worauf Sie achten sollten, haben wir hier die wichtigsten Kriterien zusammengefasst.

Vertragslaufzeit

Empfehlenswert ist eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Auch monatlich oder halbjährlich kündbare Angebote können je nach Preis und sonstigen Konditionen lohnenswert sein. Die Laufzeit von einem Jahr ist meist der goldene Mittelweg: Dabei sind einerseits vergünstigte Tarife und evtl. eine Bonuszahlung möglich. Andererseits bieten sie recht hohe Flexibilität, da ein Wechsel nach 12 Monaten möglich ist.

Hinweis: Verträge, die ab dem 01.03.2022 abgeschlossen werden, dürfen maximal ein Laufzeit von 24 Monaten haben. Anbieter, die Ihnen längere Laufzeiten verkaufen wollen, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit unseriös.

Preisgarantie

Sie möchten nicht kurz nach Ihrem Vertragsabschluss von einer Preiserhöhung überrascht werden? Dann sollten Sie bei Ihrem Stromvergleich unbedingt auf eine Preisgarantie achten. Diese verhindert Preiserhöhungen, allerdings gibt es dabei Einschränkungen. Wichtig sind dabei zwei Aspekte: die Art und die Dauer der Preisgarantie.

Dauer der Preisgarantie: Bei einem 12-Monats-Vertrag sollte die Preisgarantie ebenfalls für 12 Monate gelten. Achtung: Manche Energieversorger bieten Preisgarantien an, die nur bis zu einem bestimmten Datum gelten. Evtl. ist dann nicht Ihre gesamte Vertragslaufzeit abgedeckt.

Art der Preisgarantie: Jede Preisgarantie garantiert, dass der Anteil des Anbieters am Strompreis (z. B. Einkaufs- und Vertriebskosten) für eine bestimmte Zeit gleich bleibt. Die verschiedenen Preisgarantien unterscheiden sich allerdings darin, welche Anteile des Strompreises garantiert nicht erhöht werden und welche ausgenommen sind.

  • Bei der häufig angebotenen eingeschränkten Preisgarantie kann der Strompreis in der festgelegten Zeit nur aufgrund von Steuern, Abgaben oder Umlagen erhöht werden. Verbraucher sind mit dieser Option normalerweise gut beraten.
  • Einen höheren Schutz würde eine vollständige Preisgarantie bieten, die alle Preisbestandteile sichert – die entsprechenden Tarife sind jedoch meist recht teuer.
  • Abzuraten ist von der sogenannten Energiepreisgarantie, denn sie ermöglicht Erhöhungen durch Netzentgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen – sie bietet also am wenigsten Preissicherheit.

Sie haben zwar bei Preiserhöhungen aller Art ein Sonderkündigungsrecht, dieses gilt aber nur für wenige Wochen und kann leicht übersehen werden. Falls Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nicht (rechtzeitig) nutzen, müssen Sie für die restliche Vertragslaufzeit die teureren Preise zahlen. Deshalb ist es besser, durch eine Preisgarantie von Vornherein die Kostensicherheit zu erhöhen.

Kündigungsfrist und automatische Vertragsverlängerung

Bisher waren wichtige Aspekte beim Stromvergleich auch die Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung. Hier kam es jedoch zu verbraucherfreundlichen Gesetzesänderungen für Vertragsabschlüsse ab 01.03.2022:

  • Die Kündigungsfrist darf nur noch maximal 4 Wochen betragen.
  • Der Vertrag darf sich automatisch nur noch auf unbestimmte Zeit verlängern (nicht um beispielsweise ein ganzes Jahr) und kann auch dann innerhalb von 4 Wochen gekündigt werden.

Seriosität des Anbieters

Ein Stromvertrag bei einem unseriösen Anbieter kann zu einem echten Albtraum werden – und deutlich teurer als zunächst angenommen. Im Internet findet man massenhaft Bewertungen zu Stromanbietern, die auf Kundenanfragen nicht reagieren, versteckte Preiserhöhungen durchführen oder anderweitig negativ auffallen.

In unserem Artikel zu seriösen Stromanbietern erfahren Sie im Detail, woran Sie diese erkennen. Zudem können unsere unabhängigen Bewertungen zu verschiedensten Anbietern bei der Recherche hilfreich sein. Viele nachteilige Tarife können Sie bereits ausschließen, wenn Sie sich an den Kriterien orientieren, die hier im Rahmen des Stromvergleichs aufgeführt sind.

Nachteilige Konditionen beim Stromvergleich

Einige Vertragsbedingungen sollten Sie beim Stromvergleich grundsätzlich ausschließen, da diese für Verbraucher nachteilig sind. Dazu gehören z. B. die folgenden (nähere Informationen finden Sie jeweils über den Link):

Besonders die drei genannten Zahlungsweisen bergen ein hohes Risiko für Sie als Verbraucher. Sie zahlen je nach Regelung eine hohe Summe im Voraus und erhalten dafür ggf. einen vergünstigten Tarif. Die finanzielle Belastung ist jedoch bereits hoch, wenn Sie noch keinerlei Leistungen des Stromversorgers erhalten haben. Bei einer Anbieterinsolvenz sehen Sie Ihr Geld im schlimmsten Fall nie wieder. Normalerweise werden diese Zahlungsbedingungen von seriösen Anbietern nicht angeboten.

Hinweis: cheapenergy24 führt einen Stromvergleich nach strengsten Kriterien durch und handelt dabei immer im besten Interesse der Kunden. Nachteilige Konditionen und unseriöse Anbieter schließen wir bereits im Vorfeld aus.

Lohnt sich Ökostrom im Stromvergleich?

Manche Verbraucher gehen immer noch davon aus, dass Ökostrom deutlich teurer wäre als „grauer“ Strom. Inzwischen gibt es jedoch zahlreiche günstige Ökostromtarife, von denen viele nicht mehr kosten als konventionelle Tarife oder sogar günstiger ausfallen. Das liegt daran, dass durch die steigende Zahl an Ökostromanbietern auch in diesem Bereich der Wettbewerb steigt.

Es lohnt sich also, auch Ökostrom in den Stromvergleich einzubeziehen. Über eine Filtereinstellung können Sie Ihre Tarifempfehlungen bei den meisten Vergleichsportalen ganz einfach auf Ökostrom einschränken oder zumindest umweltfreundliche Optionen in Ihren Stromvergleich aufnehmen. Auch der Tarifrechner von cheapenergy24 bietet eine Ökostrom-Auswahlmöglichkeit. Nutzen Sie gleich unsere kostenlose, unverbindliche Tarifempfehlung für Ihren Ökostromvergleich.

Was sollte man beim Ökostromvergleich beachten?

Neben den Aspekten, die man grundsätzlich beim Stromvergleich beachten sollte (s. vorheriger Abschnitt), gibt es spezielle Kriterien, wenn man Ökostromtarife vergleicht.

Nur wenn es sich um 100%igen Ökostrom handelt, stellt dieser keine Umweltbelastung dar, da er vollständig aus erneuerbaren Energien gewonnen wird (z. B. Wind-, Wasser- oder Solarenergie). Sobald Anteile aus fossilen Brennstoffen enthalten sind, ist die Umweltfreundlichkeit dahin.

Erst dann, wenn der entsprechende Ökostromanbieter nicht nur Ökostrom vertreibt, sondern auch in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert, ist das Konzept auch nachhaltig und kann die Energiewende vorantreiben.

Wichtig ist zudem, dass es sich um einen reinen Ökostromanbieter handelt, der nicht durch andere Produkte Atom- oder Kohlekraftwerke unterstützt.

Manche Stromanbieter nutzen die steigende Beliebtheit von umweltfreundlichem Strom, um Verbrauchern Produkte zu verkaufen, bei denen es sich nicht wirklich um Ökostrom handelt. Um „echten“ Ökostrom zu kennzeichnen, gibt es jedoch sogenannte Ökostromsiegel. Auf unserer Seite zu Ökostrom erhalten Sie bei Interesse weiterführende Informationen.

Empfehlenswert sind z. B. folgende Siegel:

  • Grüner Strom
  • ok-power
  • TÜV Nord: Geprüfter Ökostrom
  • TÜV Süd: EE01 bzw. EE02
  • EKOenergie

Fazit zum Stromvergleich

Egal ob Sie Ökostrom oder konventionellen Strom nutzen möchten – begehen Sie besser nicht den gleichen Fehler wie viele andere Verbraucher: Bereits seit über 20 Jahren (seit der Liberalisierung des Strommarkts) können Privatverbraucher ihren Stromanbieter selbst auswählen und immer wieder wechseln. Trotzdem nutzen diese Chance immer noch zu wenige Stromkunden und zahlen stattdessen jedes Jahr hunderte Euro zu viel.

Dabei gibt es keinen Grund zu zögern: Stromvergleich und Anbieterwechsel bedeuten einerseits nicht so viel Aufwand, wie häufig befürchtet wird. Die Aufgaben können sogar bequem an einen Wechseldienstleister abgegeben werden.

Andererseits ist der Wechsel vollkommen risikofrei: Selbst wenn es zu Verzögerungen während des Wechsels oder zu einem Lieferstopp des bisherigen Anbieters kommen sollte, springt nahtlos der örtliche Grundversorger ein. Dies gilt natürlich auch während der Stromkrise 2022.

Für einen Wechsel oder die zwischenzeitliche Versorgung durch den Grundversorger sind außerdem keinerlei technische Änderungen (Leitungen, Zähler,…) erforderlich.

Lassen Sie sich die mögliche Ersparnis also nicht entgehen und führen Sie direkt einen Stromvergleich durch!

FAQ: Häufige Fragen zum Stromvergleich

Inzwischen sind Sie hoffentlich gut für Ihren Stromvergleich gerüstet. Ergänzend haben wir hier häufige Fragen rund um das Thema sowie die Antworten unserer Energie-Experten zusammengestellt.

Für einen Stromvergleich mithilfe eines Tarifrechners brauchen Sie folgende Informationen:

  • Jahresverbrauch
  • Postleitzahl
  • Aktueller Stromanbieter und Tarif
  • Evtl. individuelle Tarifanforderungen (z. B. Öko-, Heizstrom- oder Gewerbetarif)
  • Ggf. individuelle Voraussetzungen (z. B. Nutzung von Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung)

Beim Stromvergleich ist es besonders wichtig, nicht nur auf einen günstigen Preis und Bonuszahlungen zu achten, sondern auch auf faire Konditionen. Dazu gehören z. B. eine Laufzeit von max. 12 Monaten, eine Kündigungsfrist von max. 4 Wochen und eine Preisgarantie über die gesamte Laufzeit, bei der möglichst viele Preisanteile garantiert gleich bleiben.

Nicht weniger wichtig ist die Seriosität des Anbieters, die Sie z. B. über Beschwerdeportale wie Reclabox oder über unabhängige Bewertungen überprüfen können.

Außerdem ist es ratsam, beim Stromvergleich einen großen Bogen um Pakettarif sowie Tarife mit Vorkasse oder Kaution zu machen. Auch Sachprämientarife sind nicht empfehlenswert.

Nein, die ununterbrochene Stromversorgung ist in Deutschland gesetzlich geregelt und wird durch den örtlichen Grundversorger garantiert. Dieser springt im Notfall sofort ein. Das gilt sowohl für Verzögerungen bei der Belieferung durch den neuen Anbieter als auch bei Anbieterinsolvenzen o. ä. Sie stehen also nie ohne Strom da.

Strom ist in Deutschland aktuell so teuer wie nie zuvor. Auch im europaweiten Vergleich sind die Kosten recht hoch. Das liegt einerseits an den weltweit gestiegenen Einkaufspreisen für Strom, die Stromanbieter an ihre Kunden weitergeben. Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch die aktuelle Gaspreisentwicklung, da Strom teils mithilfe von Gas erzeugt wird.

Andererseits ist der Anteil an Steuern speziell in Deutschland sehr hoch. Unter anderem soll durch die Einnahmen die Energiewende vorangetrieben werden. Weitere Informationen zu den teuren Strompreisen finden Sie hier.

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