Stromtarifvergleich: Sparen mit dem besten Tarif und Anbieter

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Freude über Ihren aktuellen Stromtarif hat Sie vermutlich nicht hierher geführt. Steigende Strompreise sorgen bei vielen Verbrauchern für Unmut. Hier bietet sich ein Stromtarifvergleich an: Machen Sie sich die riesige Auswahl an Tarifen auf dem Strommarkt zunutze, um den besten Tarif zu finden und weitere Preiserhöhungen zu umgehen. Doch was muss man beim Stromtarife vergleichen beachten? Hier bekommen Sie das nötige Know-how, damit Sie durch den Stromtarifvergleich und einen Stromanbieterwechsel auch wirklich den besten Stromtarif finden.

Video zum Stromtarifvergleich: Mit diesen Tipps zum besten Tarif

In unserem Video zum Stromtarifvergleich erfahren Sie innerhalb weniger Minuten, was Sie beachten sollten, um wirklich den besten Tarif zu finden.

Der deutsche Strommarkt: Deshalb lohnt sich das Stromtarife vergleichen

Falls Sie noch zögern, einen Stromtarifvergleich durchzuführen, lohnt es sich, einen kurzen Blick auf die aktuelle Lage bzgl. der Stromtarife in Deutschland zu werfen. Hier die wichtigsten Fakten:

  • Seit 2010 ist der durchschnittliche Strompreis in Deutschland fast ununterbrochen angestiegen (s. Diagramm).
  • Ein weiterer Preisanstieg wird aufgrund der Energiewende prognostiziert.
  • Der aktuelle durchschnittliche Strompreis pro Kilowattstunde liegt bei ca. 31,47 Cent.
  • Verbraucher in der Grundversorgung zahlen meist die höchsten Preise.
Strompreisentwicklung 2010 bis 2020
  • Durch den liberalisierten Strommarkt in Deutschland befinden sich zahlreiche Anbieter im Wettbewerb miteinander und buhlen mit günstigen Angeboten um die Kunden. Ein Stromtarifvergleich ist die optimale Möglichkeit, den besten Tarif zu finden.
Strompreis Zusammensetzung
  • Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Auf rund drei Viertel des Preises hat der Stromanbieter keinen Einfluss, denn es handelt sich dabei um Steuern, Abgaben und Kosten für die Netznutzung. Etwa ein Viertel des Preises hängt jedoch vom Stromanbieter ab. Hier wird es interessant, Stromtarife zu vergleichen, da es je nach Anbieter zu großen Preisunterschieden kommt.
  • Rund 23.000 Stromtarife gibt es in Deutschland.
  • Der einzelne Haushaltskunde hat im Schnitt 91 Stromanbieter zur Auswahl.
  • Durch den Tarifvergleich und Stromanbieterwechsel können Sie hunderte Euro pro Jahr einsparen.

Im Folgenden verraten wir Ihnen alles Wichtige, damit Sie bei Ihrem Stromtarifvergleich aus der Vielzahl an Tarifen den besten herausfiltern können.

kWh
oder
1 Person
2 Personen
3 Personen
4 Personen

Das brauchen Sie für den Stromtarifvergleich

Um Stromtarife zu vergleichen (z. B. über ein Vergleichsportal), benötigen Sie einige Informationen rund um Ihre aktuelle Stromversorgung:

  1. Ihre PLZ, um nur die Stromtarife herauszusuchen, die in Ihrem Postleitzahlgebiet auch angeboten werden.
  2. Ihren aktuellen Stromverbrauch pro Jahr. Sie finden ihn in Ihrer letzten Jahresabrechnung. Falls Sie diese nicht zur Hand haben, können Sie auch die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt als Kriterium nutzen.
    (Pauschal liegt der Stromverbrauch ca. bei 1.500 kWh bei 1 Person, 2.500 kWh bei 2 Personen, 3.500 kWh bei 3 Personen und 4.250 kWh bei 4 Personen.)
  3. Ihren aktuellen Stromversorger und Tarif, um zu ermitteln, wie hoch Ihre Ersparnis wäre.
  4. Information, ob Sie einen speziellen Zähler haben. Dies ist bei Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen der Fall, für die ein Doppeltarif-/Zweifachzähler bzw. ein separater Zähler verbaut ist.
  5. Individuelle Wünsche – falls Sie z. B. einen Ökotarif, einen Gewerbetarif oder einen Tarif ohne Bonus suchen.

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Häufige Fragen zum Stromtarife vergleichen

Beim Stromtarife vergleichen kommen bei vielen Verbrauchern Fragen auf. Wie ermittle ich meinen Jahresverbrauch? Was bedeutet es, wenn ich in der Grundversorgung bin? Was ist der Arbeitspreis? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden, sodass Sie mit dem nötigen Hintergrundwissen bestens für den Stromtarifvergleich gerüstet sind.

 

Der jährliche Stromverbrauch ist eine unverzichtbare Information für den Stromtarifvergleich oder den Anbieterwechsel. Um eine grobe Einschätzung tätigen zu können, sind folgende Durchschnittswerte hilfreich, die sich an der Personenzahl im Haushalt orientieren:

  • 1-Personen-Haushalt: 1.800 kWh
  • 2-Personen-Haushalt: 2.500 kWh
  • 3-Personen-Haushalt: 3.600 kWh
  • 4-Personen-Haushalt: 4.000 kWh

Ihren genauen Stromverbrauch des letztes Jahres können Sie auf der letzten Jahresendabrechnung nachlesen. Je nachdem, wie hoch Ihre Abschlagszahlungen angesetzt waren, erhalten Sie bei geringerem Verbrauch eine Rückzahlung und müssen bei höherem Verbrauch eine Nachzahlung leisten. Dementsprechend können Sie Ihre Abschlagszahlungen bzw. Ihren Stromverbrauch beim Anbieter für das folgende Jahr anpassen lassen.

Grundversorgung beim Strom bedeutet, dass für jeden Haushalt die Versorgung mit Strom (oder auch Gas) sichergestellt und gesetzlich geregelt ist. An allen Standorten in Deutschland gibt es daher je nach Postleitzahl ein bestimmtes Energieunternehmen, das die Rolle des Grundversorgers einnimmt. Dieses ist gesetzlich festgeschrieben. Meist ist es der Lieferant, der die größte Kundenzahl im Netzgebiet versorgt – häufig z. B. die Stadtwerke.

Wenn Sie Ihren Stromanbieter noch nicht gewechselt haben, befinden Sie sich automatisch in der Grundversorgung. Der Grundversorger springt außerdem immer dann ein, wenn die Stromversorgung ansonsten unterbrochen wäre, z. B. wenn der Verbraucher sich im Zuge eines Umzugs nicht um einen neuen Anbieter gekümmert hat oder wenn es Probleme mit einem anderen Anbieter gibt.

Die Grundversorgung bedeutet für den Verbraucher zwar in vielen Fällen eine Erleichterung, meist ist der Grundversorgungstarif jedoch auch um einiges teurer als andere Tarife. Ein Stromtarifvergleich und anschließender Anbieterwechsel birgt daher großes Sparpotenzial. Da die Kündigungsfrist bei der Grundversorgung nur zwei Wochen beträgt, ist ein Wechsel recht kurzfristig möglich.

Um einen erfolgreichen Stromtarifvergleich durchzuführen, sollten Sie über die Zusammensetzung der Stromtarife bzw. Strompreise Bescheid wissen. Der Stromtarif für Privathaushalte und Kleingewerbe kommt durch Grundpreis und Arbeitspreis zustande:

  • Der Arbeitspreis (auch: Verbrauchspreis) ist der Preis für eine Kilowattstunde Strom. Er ist abhängig vom individuellen Verbrauch eines Haushalts – je mehr Strom Sie also verbrauchen, desto höher ist der Anteil für den Arbeitspreis.
    Beispiel: Wenn Sie im Jahr 2.500 kWh zu einem Arbeitspreis von 27 ct/kWh verbrauchen, beträgt der gesamte Arbeitspreis auf Ihrer Jahresabrechnung 2.500 kWh x 27ct = 675 €.
    Mit dem Arbeitspreis werden nicht nur die reinen Stromkosten beglichen, sondern zu einem großen Teil auch Steuern, Abgaben und Umlagen.
  • Der Grundpreis (auch: Bereitstellungs- und Verrechnungspreis) ist der Preis, der monatlich für Ihren Stromanschluss berechnet wird, also eine Art monatliche Grundgebühr. Damit werden z. B. die Kosten für die Netznutzung, die jährliche Zählerablesung und die Rechnungsstellung beglichen. Der Grundpreis ist unabhängig vom Stromverbrauch und kann je nach Anbieter stark variieren.

Beim Stromtarifvergleich lohnt es sich, beide Preisbestandteile zusammen unter die Lupe zu nehmen. Eine günstige Kombination aus Grund- und Arbeitspreis kann auf der Schlussrechnung einen großen Unterschied machen. Beispiele:

  • Einige Versorger verlangen keine Zahlung eines Grundpreises, veranschlagen dafür aber höhere Arbeitspreise als andere Anbieter. Im schlechtesten Fall zahlen Sie damit unnötig viel.
  • Wenn Sie einen niedrigen Verbrauch haben, profitieren Sie nicht, wenn der Arbeitspreis zwar günstig, der Grundpreis aber teuer ist.

Erst ein genauer Vergleich führt bzgl. Grund- und Arbeitspreis zum Erfolg. Die beiden Preisbestandteile werden auf der Jahresabrechnung getrennt aufgeführt. So können Sie nachvollziehen, wodurch ein Preisanstieg zustande kommt und welchen Grund- bzw. Arbeitspreis Sie aktuell zahlen. Diese Informationen können Sie gut mit verschiedenen alternativen Angeboten vergleichen.

Zahlreiche Anbieter versuchen Kunden mit Neukunden- und Sofortbonus für Ihre Tarife zu gewinnen. Bei einigen Stromverträgen erhält der Kunde sowohl einen Neukunden- als auch einen Sofortbonus, während andere Tarife entweder nur einen der beiden Boni oder gar keine Bonuszahlung beinhalten. Hier finden Sie die wichtigsten Merkmale von Neukunden- und Sofortbonus:

Neukundenbonus:

  • Einmalige Wechselprämie bei Abschluss eines Stromvertrags
  • Auszahlung: meist nach vollendeter Vertragslaufzeit von 12 Monaten
  • Höhe des Bonus: Fixbetrag oder prozentualer Anteil an Jahreskosten (d. h. je höher der Verbrauch, desto höher der Bonus)
  • Oft mit Bedingungen verknüpft, z. B. Vertragslaufzeit ohne Unterbrechung; Kunde gilt nur als Neukunde, wenn er mind. 6 Monate nicht vom Anbieter beliefert wurde; Mindestverbrauch muss erreicht werden etc.
  • Erhalt des Bonus: Separate Überweisung oder Verrechnung mit Jahresabrechnung

Sofortbonus:

  • „Begrüßungsgeld“ bei Abschluss eines Stromvertrags
  • Auszahlung: 4-12 Wochen nach Lieferbeginn oder nach Ablauf der Widerrufsfrist
  • Höhe des Bonus: Fixbetrag je nach Anbieter und Tarif, unabhängig vom Verbrauch
  • Teilweise an Bedingungen gebunden, z. B. Nachweis der Abbuchung der ersten Abschlagszahlung von Ihrem Konto

Hier können Sie sich genauer über mögliche Tücken von Neukunden- und Sofortbonus informieren.

So funktioniert der Stromtarifvergleich

Einen Stromtarifvergleich können Sie über verschiedene Wege durchführen:

  1. Über ein Vergleichsportal, wobei Sie einiges beachten sollten, um keinen schlechten Tarif auszuwählen.
  2. In Eigenrecherche auf Websiten von Stromanbietern, was jedoch sehr aufwändig ist.
  3. Über einen Wechselservice wie cheapenergy24, der den Stromvergleich für Sie durchführt und Sie zum besten Anbieter wechselt.

Nachfolgend haben wir Kriterien zusammengestellt, mit denen Sie schlechte Angebote leichter erkennen können, sowie Tipps, mit denen Sie speziell auf Vergleichsportalen den besten Tarif ermitteln.

Wichtige Aspekte beim Stromtarife vergleichen: Gute von schlechten Tarifen unterscheiden

Was viele Verbraucher nicht wissen: Mit einem jährlichen Stromanbieterwechsel sparen Sie am meisten. Woran liegt das?

  • Lockangebote für Neukunden: Die meisten Tarife sind nur im ersten Jahr günstig
  • Preiserhöhungen im zweiten Vertragsjahr bei einer Großzahl der Tarife
  • Bonuszahlungen erhalten Sie nur als Neukunde; ab dem zweiten Jahr entfallen diese

Durch einen regelmäßigen Wechsel können Sie sich demnach jedes Jahr Boni sichern und zudem immer zum günstigsten Tarif wechseln. Unsere Tipps sind deshalb auf einen jährlichen Anbieterwechsel ausgelegt.

Wir haben für Sie wichtige Punkte zusammengestellt, die Sie bei Ihrem Vergleich beachten sollten, um gute Tarife von schlechten unterscheiden zu können. In unserer Infografik finden Sie die Stromtarifvergleich-Tipps auf einen Blick.

Stromtarifvergleich: Gute Tarife erkennen

Empfehlenswerte Aspekte beim Stromtarif

Anhand folgender Kriterien lassen sich gute Stromtarife erkennen:

Günstiger Arbeitspreis: Ein niedriger Arbeitspreis ist zwar ein wichtiger Bestandteil Ihres Tarifs, sollte jedoch keinesfalls als einziges Kriterium herangezogen werden.

Kurze Vertragslaufzeit: Optimal ist eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten, um flexibel zu bleiben, aber dennoch von Vorzügen wie Bonuszahlungen und günstigen Preisen zu profitieren.
Achten Sie auch darauf, ob der Stromtarif eine automatische Vertragsverlängerung beinhaltet. Falls ja, ist eine kurze Anschlusslaufzeit wichtig. Während bei manchen Stromversorgern der Vertrag automatisch nur um wenige Wochen verlängert wird, kann es bei anderen ein ganzes Jahr sein. Hier gilt: je kürzer die Verlängerung, desto besser.

Kurze Kündigungsfrist: Suchen Sie gezielt nach einem Stromtarif mit einer Kündigungsfrist von max. 6 Wochen. Dadurch können Sie gut auf günstigere Angebote reagieren und sind nicht zu lange an einen Anbieter gebunden.

Preisgarantie: Um nicht von Preiserhöhungen überrascht zu werden, sollten Sie nur Verträge mit Preisgarantie berücksichtigen.

  • Für einen 1-Jahres-Vertrag ist eine Preisgarantie für 12 Monate optimal. Dadurch haben Sie während der gesamten Laufzeit Kostensicherheit.
  • Eine Preisgarantie von 24 Monaten ist hingegen für einen 12-Monats-Vertrag nicht sinnvoll. Möglicherweise nehmen Sie durch die unnötig lange Preisgarantie schlechtere Preise in Kauf.
  • Informieren Sie sich auch über die verschiedenen Formen der Preisgarantie (eingeschränkte vs. vollständige). Sie kann im Zweifelsfall einen großen Unterschied machen.

Bonuszahlungen: Durch Neukunden- und/oder Sofortbonus lässt sich Ihre Einsparung beim Stromtarif deutlich erhöhen. Die Bonuszahlungen können mehrere hundert Euro jährlich betragen und einen Tarif um einiges attraktiver gestalten.

Seriöser Anbieter: Um keine bösen Überraschungen mit dem Stromtarif zu erleben, sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf die Seriosität des Anbieters legen. Durch Beschwerde- und Vergleichsportale können Sie sich mithilfe von Kundenbewertungen ein gutes Bild von Ihrem potenziellen Stromlieferanten verschaffen.

Nicht empfehlenswerte Aspekte beim Stromtarif

Folgende Bestandteile bewirken meist, dass ein Stromvertrag für Verbraucher nicht empfehlenswert ist:

Sehr lange oder sehr kurze Laufzeiten (über/unter 12 Monate):
Vertragslaufzeiten von weniger als 12 Monaten sind in vielen Fällen nicht empfehlenswert:

  • Häufig mit höheren Grund- und Arbeitspreisen verknüpft
  • Meist ohne Preisgarantie, d. h. Preiserhöhungen innerhalb der Laufzeit sind möglich und bei den meisten Anbietern auch üblich. (Sie haben zwar in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht, allerdings nur innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne.)
  • Kein Neukundenbonus, da dieser i. d. R. erst ab einer Vertragslaufzeit bzw. Lieferdauer von 12 Monaten ausgezahlt wird.

Von Laufzeiten, die mehr als ein Jahr betragen – beispielsweise 24 Monate – ist ebenfalls in den meisten Fällen abzuraten:

  • Durch die lange Vertragslaufzeit nehmen Sie sich die Flexibilität, ggf. zu einem besseren Tarif zu wechseln. Die Kündigungsfrist bei derart langen Laufzeiten beträgt häufig 3 Monate, was es den Kunden teils erschwert, rechtzeitig an die Kündigung zu denken.
  • Finanziell nicht lohnenswert, da günstige Preise und Bonuszahlungen meist nur im ersten Jahr gewährt werden. Im zweiten Jahr folgt dann ggf. das „böse Erwachen“.

Tarife mit Sachprämien: Tarife, die mit Sachprämien (z. B. Smartphone, Waschmaschine oder Tablet) werben, sind auf den ersten Blick verlockend, haben aber meist keine Vorteile für den Verbraucher. Aus folgenden Gründen sind Sachprämien-Stromtarife nicht empfehlenswert:

  • In den AGB können spezielle Bedingungen festgelegt sein, unter denen Sie die Prämie erhalten bzw. nicht erhalten.
  • Oft wird eine Zuzahlung fällig, um die Sachprämie zu bekommen.
  • Eine Sachprämie kann ein Lockmittel sein, um einen teureren Tarif oder schlechtere Vertragsbedingungen zu tarnen. Der Kunde schließt also z. B. einen Tarif mit längeren Vertragslaufzeiten ab und kann dadurch nicht flexibel zu einem günstigeren Anbieter wechseln.
  • Der angegebene Sachwert der Prämie entspricht oft nicht der Realität – eine Prämie wird z. B. mit einem Wert von 100 Euro angepriesen, wäre im Handel aber für 50 Euro zu haben.

Zahlung per Vorauskasse: Bei Stromtarifen mit Vorauskasse profitieren Sie zwar ggf. von einem günstigeren Tarif, kommen aber als Gegenleistung für Ihren Stromverbrauch bis zu ein Jahr im Voraus auf. Dies stellt ein nicht zu unterschätzendes finanzielles Risiko dar: Eine mögliche Insolvenz Ihres Stromanbieters könnte Sie dann hart treffen: Es ist nicht sichergestellt, dass Sie Ihr Geld wiederbekommen. Ein weiterer Nachteil bei einer Anbieterinsolvenz: Wenn Ihr bisheriger Anbieter nicht mehr liefern kann, rutschen Sie automatisch in die teurere Grundversorgung.

Zahlung einer Kaution oder eines Sonderabschlags: Die Zahlung von Kaution oder Sonderabschlag ist für den Verbraucher ebenfalls riskant. Entsprechende Tarife sind zwar häufig recht günstig, als Kunde zahlen Sie allerdings einen Teil Ihres Stroms bereits zu Vertragsbeginn, evtl. sogar vor Lieferbeginn. Verrechnet wird der Betrag erst zum Ende der Vertragslaufzeit. Bei einer Insolvenz des Versorgers sind Sie in Vorleistung gegangen und haben ggf. schlechte Karten, den ausstehenden Betrag zurückzubekommen.

Pakettarife: Bei Pakettarifen verpflichten Sie sich als Verbraucher, innerhalb eines festgelegten Zeitraums eine bestimmte Strommenge zu einem Festpreis abzunehmen. Auch hier locken zahlreiche Stromanbieter mit günstigen Tarifen.
Bei Abweichungen von der festgelegten Strommenge hat jedoch immer der Verbraucher den Nachteil: Bei Mehrverbrauch muss ein teurerer Preis pro zusätzliche Kilowattstunde gezahlt werden. Bei einem geringeren Verbrauch erhalten Sie als Kunde keine Rückzahlung wie bei einem klassischen Tarif.

Stromtarifvergleich über Vergleichsportale: Das sollten Sie wissen

Auf Vergleichsportalen können Sie nach Eingabe Ihres Jahresverbrauchs und Ihrer Postleitzahl viele Tarife miteinander vergleichen. Mit bestimmten Filtern lassen sich genau die Angebote anzeigen, die Ihrem gewünschten Tarif am meisten entsprechen.

Das ist zwar praktisch, doch Vergleichsportale sind mit Vorsicht zu genießen: Einige Vergleichsplattformen agieren bei Ihren Empfehlungen nicht unabhängig, da sie Vermittlungsprovisionen für abgeschlossene Verträge erhalten.

In vielen Fällen werden also bestimmte Anbieter bzw. Tarife bei den Suchergebnissen bevorzugt. Diese Tarife sind teilweise alles andere als verbraucherfreundlich: Häufig landen auf den ersten Plätzen gerade die Anbieter, zu denen auf Beschwerdeportalen die meisten Problemfälle geschildert werden.

Eine weitere Problematik bei Vergleichsportalen: Günstige Preise landen weit oben, z. B. durch einen sehr hohen Neukundenbonus, der direkt in den Strompreis eingerechnet wird. Fakt ist jedoch: Der günstigste Stromanbieter ist nicht immer der beste und der Bonus entfällt nach dem ersten Jahr.

Vorteile und Nachteile von Vergleichsportalen für Stromtarife

Hier können Sie sich über die Vor- und Nachteile von Vergleichsportalen einen Überblick verschaffen:

Folgende Vorteile bieten Vergleichsportale:

  • Große Zeit- und Arbeitsersparnis: Sie müssen keine vollständige Recherche selbst durchführen.
  • Schneller Überblick: Mit Vergleichsportalen können Sie sich relativ zügig einen Überblick über die verfügbaren Tarife verschaffen – meist inklusive Tarifdetails und Kundenbewertungen.
  • Personalisierbarer Tarif: Anhand Ihres Verbrauchs und Ihrer PLZ können Sie den Tarif genau auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Die Ergebnisse lassen sich nach bestimmten Kriterien filtern.
  • Kostenlose Nutzung: Da sich Vergleichsplattformen über Provisionen von Strom- und Gasanbietern finanzieren, ist die Verwendung kostenlos. Anfragen sind unverbindlich.
  • Auswahlmöglichkeiten: Es stehen mehrere Vergleichsportale zur Verfügung, sodass Sie auch zwischen den Portalen Vergleiche durchführen können.

Trotzdem sind die Nachteile von Vergleichsplattformen nicht unerheblich:

  • Kein unabhängiger Vergleich: Vergleichsportale finanzieren sich zu einem Teil durch Prämien der Anbieter. Es werden also auch Tarife vorgeschlagen, die durch eine Prämie eine hohe Platzierung „eingekauft“ haben. In einigen Fällen werden diese von den Portalen sogar als Empfehlung hervorgehoben, auch wenn sie nicht optimal zu Ihren Anforderungen passen. Optionen, die evtl. besser mit Ihren Bedürfnissen übereinstimmen würden, bleiben Ihnen in manchen Fällen vorenthalten. Es erfolgt also kein unabhängiger Stromvergleich.
  • Unseriöse Anbieter: Stromversorger mit nicht verbraucherfreundlichen Angeboten belegen oft die vordersten Plätze. Neukunden werden mit vermeintlich günstigen Angeboten gelockt und erhalten dann häufig schlechten Service und teure Abrechnungen durch versteckte Kosten.
  • Kein automatischer Wechsel: Der Stromanbieterwechsel erfolgt über Vergleichsportale nicht automatisch. Sie müssen sich also selbst um den Wechsel kümmern und Fristen im Blick behalten.
  • Kein Ansprechpartner: Falls Probleme mit dem Versorger auftreten (z. B. beim Wechsel), sind Sie auf sich selbst angewiesen – anders als bei Wechseldienstleistern.
  • Mangelnde Transparenz: Wichtige Informationen zu Anbietern bzw. Tarifen sind auf Portalen oft nicht transparent dargestellt. Teilweise ist z. B. nicht ersichtlich, ob der Vertrag mit dem Stromanbieter oder dem Vergleichsportal abgeschlossen wird oder wie viel ein Vertrag nach Abzug des Bonus kosten wird.

Tipps für die Nutzung von Vergleichsportalen

Mit diesen Tipps gelingt der Stromtarifvergleich über Vergleichsportale besser:

  • Verwendung mehrerer Vergleichsportale: Nutzen Sie verschiedene Plattformen parallel zueinander. So erhalten Sie einen besseren Überblick über die aktuellen Angebote und können ggf. leichter erkennen, wenn z. B. Tarife nur durch eine Provision ganz oben platziert werden.
  • Beachtung von wichtigen Kriterien beim Stromtarifvergleich: Prüfen Sie immer Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Preisgarantie etc. (Hier geht es nochmal zurück zu den wichtigen Aspekten beim Tarifvergleich.)
  • Personalisierung der Ergebnisse: Vergleichsportale ordnen die Suchergebnisse nach eigenen Voreinstellungen an. Passen Sie diese auf Ihre individuellen Wünsche an, bevor Sie die einzelnen Tarife unter die Lupe nehmen.
  • Nutzung von Beschwerdeportalen: Für eine bessere Meinungsbildung über einen Stromanbieter bzw. Tarif können Sie zusätzlich Beschwerdeportale (z. B. Reclabox) oder Artikel der Verbraucherzentrale nutzen. Überprüfen Sie die Beschwerden auf die Ursache – versteckte Preiserhöhungen oder die Verweigerung der Bonusauszahlung fallen natürlich beispielsweise schwerer ins Gewicht als ein Fehler in der Abrechnung, der sich meist über den Kundenservice lösen lässt.
  • Separate Anzeige von Boni: Falls möglich, lassen Sie sich die Bonuszahlung(en) getrennt vom Strompreis anzeigen. So können Sie die unterschiedlichen Tarife besser miteinander vergleichen und sich ein Urteil bilden, ob der Tarif auch noch attraktiv wäre, falls Sie den Bonus nicht erhalten.
  • Kritische Betrachtung von Kundenbewertungen: Vertrauen Sie Kundenbewertungen auf Vergleichsportalen nicht blind, da diese häufig kurz nach Vertragsabschluss abgegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt ist eine objektive Beurteilung des Anbieters noch gar nicht möglich, da Schwierigkeiten oder Preiserhöhungen bei nicht empfehlenswerten Versorgern ggf. erst später auftauchen.
  • Hohe Kundenempfehlungsquote ausschließen: Entfernen Sie ggf. den Filter, der Ihnen nur Tarife mit hoher Kundenempfehlungsquote anzeigt. Kundenempfehlungen hängen meist direkt mit den Tarifen zusammen, für die das Vergleichsportal Provisionen bekommt. Das Ergebnis ist also nicht neutral und es entgehen Ihnen evtl. interessante Alternativen.
  • Kritische Betrachtung von „Empfehlungen“: Prüfen Sie sogenannte Empfehlungen besser zweimal – dahinter kann getarnte Werbung stecken. Oftmals passt der besonders hervorgehobene Tarif gar nicht optimal zu Ihren Anforderungen.
  • Kein ausschließlicher Wechsel mithilfe des Portals: Deaktivieren Sie den Filter, der nur Tarife anzeigt, zu denen Sie mithilfe des Portals wechseln können. Durch diese Voreinstellung fallen ansonsten viele attraktive Angebote weg.
  • Sorgfältiger Tarifvergleich: Ein gründlicher Vergleich sollte mindestens zwei Stunden in Anspruch nehmen.

Ablauf des Stromtarifvergleichs über Vergleichsportale

So führen Sie einen Stromtarifvergleich über ein Vergleichsportal Schritt für Schritt durch:

  1. Eingabe Ihrer Informationen in den Stromrechner: Postleitzahl, jährlicher Verbrauch und aktueller Versorger sowie Tarif.
    (Als Voreinstellung ist die Grundversorgung Ihres Wohnorts ausgewählt. Das ist korrekt, wenn Sie bisher nicht den Stromlieferanten gewechselt haben.)
  2. Passen Sie die Einstellungen und Filter an (z. B. Laufzeit von max. 12 Monaten, Preisgarantie für 12 Monate, Kündigungsfrist von max. 6 Wochen, Bonuszahlungen).
  3. Wenn Sie eine spezielle Tarifart wünschen (z. B. Ökostrom), können Sie diese ebenfalls in den Filtereinstellungen festlegen.
  4. Überprüfen Sie die Ergebnisse und Anbieter. Achten Sie dabei auch auf die Bewertungen, Anzahl an Kundenbeschwerden, Kundenzufriedenheit etc. Hier finden Sie weitere Tipps zur Seriosität von Stromanbietern.
  5. Wählen Sie Ihre drei Favoriten aus und vergleichen Sie diese preislich miteinander, z. B. anhand von Grund- und Arbeitspreis oder Höhe der Bonuszahlung(en).
    Ziehen Sie dazu den Bonus von Ihren jährlichen Stromkosten ab, um die Tarife direkt miteinander vergleichen zu können.
    Falls Sie monatliche Kosten vergleichen, teilen Sie Jahreskosten ohne Bonus durch 12 Monate.
  6. AGB gründlich prüfen: Werfen Sie vor Vertragsabschluss unbedingt einen Blick aufs Kleingedruckte, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Sobald Sie einen überzeugenden Stromtarif gefunden haben, können Sie den Anbieterwechsel in die Wege leiten. Selbstverständlich müssen Sie dazu die Kündigungsfrist Ihres aktuellen Vertrags beachten. Im Falle eines Umzugs oder einer Preiserhöhung können Sie den laufenden Vertrag meist früher beenden. Hier finden Sie weitere Informationen zur Kündigungsfrist Ihres Stromvertrags.

Tarifvergleich an Experten abgeben: Stromanbieterwechsel mit cheapenergy24

Ist Ihnen der Vergleich zu aufwändig? Neben einem Stromtarifvergleich mithilfe von Vergleichsportalen haben Sie auch die Möglichkeit, einen Wechselassistenten wie cheapenergy24 zu beauftragen. Dieser bietet Ihnen zahlreiche Vorteile.

Vorteile beim Stromtarifvergleich durch cheapenergy24

Vorteile des automatischen Wechselservice von cheapenergy24, die ein Vergleichsportal nicht bietet:

  • Enorme Zeitersparnis: Wir kümmern uns für Sie um den gesamten Vergleich und Anbieterwechsel – inklusive der kompletten Vertragsorganisation.
  • Rundum-sorglos-Service: Nach einmaliger Anmeldung sparen Sie jedes Jahr und müssen sich nicht mehr über zu hohe Stromrechnungen ärgern oder um den Wechsel Gedanken machen.
  • Anbieterunabhängiger, verbraucherfreundlicher Vergleich: Da wir keine Provisionen von den Anbietern erhalten, sondern uns über eine Gewinnbeteiligung finanzieren, können wir Ihnen neutral die besten Tarife empfehlen.
  • Keine Gebühr, nur Anteil an der Ersparnis: Wir verdienen nur, wenn Sie sparen. Wir erhalten lediglich einen Prozentsatz Ihrer Ersparnis.
  • Berücksichtigung von Präferenzen bei Tarif und Stromanbieter: Egal ob Sie einen Ökotarif wünschen oder eine Nachtspeicherheizung haben, suchen wir den passenden Wunschtarif für Sie aus.
  • Ausschluss unseriöser Anbieter: Durch jahrelange Erfahrung können unsere Energie-Experten Ihnen aus zahlreichen seriösen Anbietern und den aktuellsten Tarifen einen Vorschlag erstellen.
  • Berücksichtigung von Bonuszahlungen: Falls Sie einen Tarif mit Bonus wünschen, suchen wir Ihnen den vorteilhaftesten aus und prüfen die Konditionen gründlich: Anders als beim Stromtarifvergleich über ein Portal oder auf eigene Faust müssen Sie sich bei uns keine Sorgen um Ihren Bonus machen. Wir achten genau darauf, dass Sie alle Bedingungen erfüllen können, um den Bonus zu erhalten.
  • Jährlicher automatischer Wechsel nach Ihrer Zustimmung: Bei jedem Wechsel können Sie sich zunächst vergewissern, ob Sie mit dem Anbieter und Tarif zufrieden sind, bevor wir für Sie wechseln.
  • Kompetente Ansprechpartner: Bei allen Ihren Fragen zum Stromtarif stehen wir Ihnen immer telefonisch oder per Mail zur Seite.

Wir übernehmen für Sie Stromtarifvergleich und Wechsel!

Verschiedene Stromtarifarten: Das sollten Sie wissen

Neben klassischen Stromtarifen gibt es je nach individuellem Bedarf viele unterschiedliche Tarifarten. Hier haben wir das Wichtigste zu folgenden Tarifarten für Sie zusammengefasst:

  • Ökostromtarife
  • Nachtstromtarife
  • Pakettarife
  • Bonustarife vs. flexible Tarife
  • Wärmepumpentarife

Ökostromtarife

Ökostromtarife werden immer beliebter, da das Umweltbewusstsein bei vielen Verbrauchern durch den Klimawandel und die Energiewende steigt. Auch die Preise werden in diesem Bereich immer attraktiver, was vor allem am wachsenden Wettbewerb zwischen Ökostromanbietern liegt. Der „grüne Strom“ muss also nicht teurer sein als herkömmlicher Strom.
Um durch Ökostrom allerdings tatsächlich etwas für den Klimaschutz zu tun, sollten Sie den jeweiligen Tarif genau unter die Lupe nehmen. Bei Ökostrom gibt es zahlreiche Varianten, was die Zusammensetzung des Stroms angeht:
Einige Anbieter bieten Ökostrom an, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird und somit tatsächlich nicht umweltbelastend ist. Diese erneuerbaren Energien können z. B. Biomasse, Solar- und Windenergie oder Wasserkraft sein.
Doch nicht bei allen sogenannten Ökostromtarifen handelt es sich um „echten“ Ökostrom. Folgende Kriterien sollten erfüllt sein, um mit dem entsprechenden Stromtarif auch wirklich etwas für die Umwelt zu tun:

  • Stromherkunft zu 100 % aus erneuerbaren Energien
  • Investitionen des Anbieters in erneuerbare Energien zur Förderung von Nachhaltigkeit
  • Unabhängiger, reiner Ökostromanbieter (keine Unterstützung von Kohle- oder Atomkraftwerken)

Hier erfahren Sie mehr über Ökostrom und was Sie speziell beim Ökostrom-Tarifvergleich beachten sollten.

Nachtstromtarife

Die Strombelieferung bei Nachtstromtarifen ist in Tag- und Nachtstrom unterteilt. Der Kunde wird in der Neben- oder Niedertarifzeit (NT) mit Nachtstrom beliefert; in der restlichen Zeit – also tagsüber – gilt der Hochtarif (HT). Meist beginnt die Nebentarifzeit um 22 Uhr und endet um 6 Uhr morgens; teilweise gilt sie auch am Wochenende. Welcher Zeitraum für Nachtstrom festgelegt wird, hängt vom jeweiligen Anbieter ab.

Um Nachtstrom nutzen zu können, brauchen Sie entweder eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe. Außerdem sind zwei separate Zähler oder ein Zweitarifzähler erforderlich. Die Nachtspeicherheizung speichert die nachts die ungenutzte Wärme, die aus dem bezogenen Strom gewonnen wird, und gibt sie erst bei Bedarf tagsüber wieder ab.

Der Vorteil von Nachtstromtarifen besteht darin, dass die Kosten im Niedertarif deutlich günstiger sind als im Hochtarif. Das liegt daran, dass die Nachfrage nach Strom nachts geringer ist, wodurch auch der Preis sinkt. Ein Nachtstromtarif lohnt sich dann, wenn Sie nachts deutlich mehr Strom verbrauchen als tagsüber – also mindestens 60 Prozent Ihres Gesamtverbrauchs für 24 Stunden. Dies kann z. B. mit einer Nachtspeicherheizung der Fall sein.

Der Kilowattstundenpreis für Nachtstrom ist zwar recht günstig, der Anteil für den Tagstrom (also der Hochtarif) kann aber teurer ausfallen als bei einem normalen Tarif. Sie sollten daher in einem Stromtarifvergleich besonders auf den Hochtarif achten. Einige Anbieter bieten für den Nieder- und den Hochtarif den selben günstigen Preis an. Es empfiehlt sich beim Vergleich außerdem, neben dem Arbeitspreis für HT und NT auf einen günstigen Grundpreis zu achten.

Hinweis: Die Preise für Nachtstromtarife und Standardtarife gleichen sich immer mehr aneinander an, da z. B. durch viele Geräte die Auslastung auch nachts nicht extrem gering ist. Vergleichen Sie daher unbedingt beide Varianten miteinander, um bei den Stromkosten zukünftig auch wirklich zu sparen.

Pakettarife

Als Alternative zu klassischen Stromtarifen bieten manche Anbieter sogenannte Pakettarife an. Der Verbraucher nennt hierbei dem Anbieter eine bestimmte Kilowattstundenzahl, die er voraussichtlich im Jahr verbrauchen wird. Diese Menge wird dann als Abnahmemenge für ein Jahr festgelegt. Sie muss in den meisten Fällen auch für ein ganzes Jahr gezahlt werden anstatt über monatliche Abschläge.
Der Preis pro Kilowattstunde ist bei Pakettarifen zwar meist günstiger, die Ersparnis kann sich jedoch schnell in Luft auflösen: Ein Pakettarif ist für Sie als Verbraucher nur dann vorteilhaft, wenn Sie exakt den festgelegten Verbrauch erreichen.
Sobald Sie die Menge überschreiten, müssen Sie den Mehrverbrauch zu meist schlechteren Preisen bezahlen. Wenn Sie die festgesetzte Menge unterschreiten, erhalten Sie nicht – wie bei Standardtarifen üblich – mit der Jahresabrechnung eine Rückzahlung, sondern es bleibt beim bereits gezahlten Betrag.
Daher ist beim Stromtarifvergleich besondere Vorsicht geboten, was Pakettarife betrifft.

Bonustarife vs. flexible Tarife

Bei Stromtarifen haben Sie u. a. die Wahl zwischen Tarifen mit Bonus oder flexiblen Tarifen ohne Bonus.

Tarife mit Bonuszahlungen sind besonders im ersten Vertragsjahr attraktiv, da sich Kunden in dieser Zeit über den Neukunden- und/oder Sofortbonus freuen können. Die Grund- und Arbeitspreise sind bei Bonustarifen zwar ggf. etwas höher sind als bei Tarifen ohne Bonus, allerdings sind in vielen Fällen die Bonuszahlungen so hoch, dass es sich lohnt, dies in Kauf zu nehmen.
Ab dem zweiten Vertragsjahr erhöhen sich häufig die Preise stark. Stromtarife mit Bonus sind oft mit einer automatischen Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr verknüpft, wenn der Kunde die Kündigungsfrist verpasst. Die angestiegenen Preise machen eine Verlängerung dann natürlich besonders unerfreulich.

Verträge mit Bonus sind also vor allem dann geeignet, wenn Sie regelmäßiges Wechseln beabsichtigen und die Kündigungsfristen sowie die Auszahlung der Boni im Blick behalten. Auch die Bedingungen, unter denen die Boni ausgezahlt werden, sollten Sie genau prüfen. Wenn Ihre Belieferung z. B. kein ganzes Jahr ohne Unterbrechung beträgt, wird Ihnen der Bonus nicht ausgezahlt. Der Tarif lohnt sich in diesem Fall unter Umständen nicht mehr. Wenn die Bonusbedingungen nicht eindeutig verständlich sind, sollten Sie vom jeweiligen Tarif lieber Abstand nehmen.

Bei flexibleren Tarifen hingegen lassen sich die Verträge monatlich kündigen. Grund- und Arbeitspreis sind meist günstig, allerdings können Sie bei den meisten Anbietern nicht von Bonuszahlungen profitieren. Flexible Tarife sind besser geeignet, wenn Sie länger als ein Jahr bei einem Anbieter bleiben wollen oder sich nicht sicher sind, die Bedingungen für eine Bonuszahlung bei einem Vertrag mit Bonus erfüllen zu können und Sie stattdessen lieber von grundsätzlich günstigeren Preisen profitieren möchten.

Wärmepumpentarife

Für Verbraucher mit einer Wärmepumpe sind günstige Stromtarife besonders wichtig. Das liegt daran, dass der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei ca. 7.500 kWh pro Jahr liegt. Dadurch macht die Wärmepumpe einen großen Posten an laufenden Stromkosten aus.

Die Tarife, die speziell für Verbraucher mit Wärmepumpe angeboten werden, schwanken von Anbieter zu Anbieter stark. Mit einem schlechten Tarif können die Kosten ähnlich hoch sein wie für Haushaltsstrom, was sich kombiniert mit der verbrauchsintensiven Wärmepumpe fatal auf die Stromkosten auswirkt.
Seit einiger Zeit haben Besitzer von Wärmepumpen genau wie Verbraucher mit Haushaltsstrom die Möglichkeit, Ihren Stromtarif flexibel zu wechseln. Ein Stromtarifvergleich ist eine gute Möglichkeit, um den Tarif genau auf Ihre Bedürfnisse im Zusammenhang mit der Nutzung einer Wärmepumpe abzustimmen.

Über den Tarifrechner von cheapenergy24 können Sie sich unter dem Punkt „Heizstrom“ auch direkt Stromtarife für Ihre Wärmepumpe vorschlagen lassen – völlig kostenlos und unverbindlich.

Fazit zum Stromtarifvergleich

Durch den äußerst dynamischen Strommarkt mit ständigen Angebotsveränderungen und einem hohen Konkurrenzkampf lohnt sich ein Stromtarifvergleich immer. Er ist zwar arbeitsaufwändig, wenn er gründlich durchgeführt wird – mit genügend Hintergrundwissen ist er jedoch auch für den Privatverbraucher innerhalb von einigen Stunden machbar. Wichtige Kriterien wie die Vertragslaufzeit und -verlängerung, die Kündigungsfrist, die Preisgarantie und die Seriosität des Anbieters sollten dabei immer beachtet werden.

Falls Sie sich diesen Aufwand doch nicht zumuten wollen, vergleicht cheapenergy24 gerne für Sie die Stromtarife und wechselt regelmäßig Ihren Stromanbieter, sodass Sie jedes Jahr die maximale Ersparnis erzielen.

Anbieterwechsel mit cheapenergy24

Strom- und Gasanbieterwechsel mit cheapenergy24

Mit unserem Rundum-Sorglos-Service sparen Sie bis zu 900 Euro pro Jahr, indem wir für Sie den Strom- oder Gasanbieter wechseln. Wir optimieren jährlich Ihre Tarife und übernehmen die gesamte Vertragsorganisation – von der Rechnungsprüfung bis zum Wechsel.

Einmal pro Jahr erhalten Sie von uns eine Tarifempfehlung, die Sie nur noch bestätigen müssen – alles andere übernehmen wir kompetent und zuverlässig. Mit unserem Wechselassistenten für Strom und Gas sparen Sie ohne Aufwand Geld und wertvolle Zeit!