Stromtarifvergleich: Sparen mit dem besten Tarif und Anbieter

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Ein Stromtarifvergleich hilft dabei, den besten Tarif zu finden und steigende Strompreisen zu entgehen. Machen Sie sich die riesige Auswahl an Tarifen auf dem Strommarkt zunutze, um ab sofort immer vom besten Preis zu profitieren. Hier verraten wir Ihnen, was man beim Stromtarife vergleichen beachten sollte, um wirklich den besten Stromtarif zu finden.

Deshalb lohnt sich der Stromtarifvergleich

Falls Sie noch zögern, einen Stromtarifvergleich durchzuführen, lohnt es sich, einen kurzen Blick auf die aktuelle Lage bzgl. der Stromtarife in Deutschland zu werfen. Hier die wichtigsten Fakten, die zeigen, warum sich ein Stromtarifvergleich für Sie lohnt:

  • Stetiger Anstieg des durchschnittlichen Strompreises in Deutschland seit 2010 (s. Diagramm)
  • Prognose: Weiterer Preisanstieg aufgrund der Energiewende
  • Aktueller durchschnittlicher Strompreis pro Kilowattstunde: ca. 31,47 Cent
  • Höchste Preise in der Grundversorgung und falls noch nie ein Stromtarifvergleich und Wechsel durchgeführt wurde
Strompreisentwicklung 2010 bis 2020
  • Hoher Wettbewerb der zahlreichen Anbieter und dadurch viele günstige Angebote
  • Große Unterschiede zwischen Angeboten: Stromtarifvergleich zur Ermittlung des besten Tarifs

Riesige Auswahl beim Stromtarifvergleich: Welches ist das beste Angebot?

Ein Stromtarifvergleich ist die optimale Möglichkeit, den besten Tarif zu finden. Mit dem anschließenden Stromanbieterwechsel können Sie hunderte Euro pro Jahr einsparen, da sich ständig bessere Angebote auftun.

  • Rund 23.000 Stromtarife gibt es in Deutschland.
  • Der einzelne Haushaltskunde hat im Schnitt 91 Stromanbieter zur Auswahl.
  • Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Auf rund drei Viertel des Preises hat der Stromanbieter keinen Einfluss, (u. a. Steuern, Abgaben und Netznutzungskosten). Etwa ein Viertel des Preises hängt jedoch vom Stromanbieter ab. Hier wird es interessant, Stromtarife zu vergleichen, da es je nach Anbieter zu großen Preisunterschieden kommt.

Im Folgenden verraten wir Ihnen, wie Sie aus der Vielzahl an Tarifen mit einem Stromtarifvergleich die beste Option herausfiltern können.

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2 Personen
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kWh

Video zum Stromtarifvergleich: Tipps für den besten Tarif

In unserem Video zum Stromtarifvergleich erfahren Sie innerhalb weniger Minuten, was Sie beachten sollten, um wirklich den besten Tarif mit guten Konditionen zu finden.

Das brauchen Sie für den Stromtarifvergleich

Um Stromtarife zu vergleichen (z. B. über ein Vergleichsportal), benötigen Sie einige Informationen rund um Ihre aktuelle Stromversorgung:

  1. Ihre PLZ, um nur die Stromtarife herauszusuchen, die in Ihrem Postleitzahlgebiet auch angeboten werden.
  2. Ihren aktuellen Stromverbrauch pro Jahr. Sie finden ihn in Ihrer letzten Jahresabrechnung. Falls Sie diese nicht zur Hand haben, können Sie auch die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt als Kriterium nutzen.
    (Pauschal liegt der Stromverbrauch ca. bei 1.500 kWh bei 1 Person, 2.500 kWh bei 2 Personen, 3.500 kWh bei 3 Personen und 4.250 kWh bei 4 Personen.)
  3. Ihren aktuellen Stromversorger und Tarif, um zu ermitteln, wie hoch Ihre Ersparnis wäre.
  4. Information, ob Sie einen speziellen Zähler haben. Dies ist bei Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen der Fall, für die ein Doppeltarif-/Zweifachzähler bzw. ein separater Zähler verbaut ist.
  5. Individuelle Wünsche – falls Sie z. B. einen Ökotarif, einen Gewerbetarif oder einen Tarif ohne Bonus suchen.

So funktioniert der Stromtarifvergleich

Einen Stromtarifvergleich können Sie über verschiedene Wege durchführen:

  1. Über ein Vergleichsportal, wobei Sie einiges beachten sollten, um keinen schlechten Tarif auszuwählen (s. u.).
  2. In Eigenrecherche auf Webseiten von Stromanbietern, was jedoch entweder einseitig oder bei einem Stromtarifvergleich sehr aufwändig ist.
  3. Über einen Wechselservice wie cheapenergy24, der den Stromtarifvergleich durchführt und für Sie zum besten Anbieter wechselt.

Für einen Stromtarif vergleichen Sie Ihren aktuellen Tarif mit alternativen Optionen. Der Preisunterschied, also die mögliche Ersparnis, fällt meist besonders hoch aus, wenn Verbraucher durch die örtliche Grundversorgung beliefert werden oder bereits jahrelang den gleichen Stromvertrag nutzen.

Nachfolgend haben wir Kriterien zusammengestellt, mit denen Sie schlechte Angebote leichter erkennen können, sowie Tipps, mit denen Sie speziell auf Vergleichsportalen den besten Tarif ermitteln.

Stromtarife vergleichen: Gute von schlechten Tarifen unterscheiden

Ziel eines Stromtarifvergleichs sollte es sein, sowohl einen seriösen Stromanbieter mit verbraucherfreundlichen Konditionen als auch einen günstigen Stromtarif zu finden. Was viele Verbraucher nicht wissen: Mit einem jährlichen Stromanbieterwechsel sparen Sie am meisten. Woran liegt das?

  • Günstige Angebote nur für Neukunden: Die meisten Tarife sind nur im ersten Jahr günstig, z. B. durch Bonuszahlungen.
  • Preiserhöhungen: Ab dem zweiten Vertragsjahr werden die meisten Tarife deutlich teurer.

Durch einen regelmäßigen Wechsel können Sie sich demnach jedes Jahr Boni sichern und zudem immer zum günstigsten Tarif wechseln. Unsere Tipps sind deshalb auf einen jährlichen Anbieterwechsel ausgelegt.

Wir haben für Sie wichtige Punkte zusammengestellt, die Sie bei Ihrem Stromtarifvergleich beachten sollten, um gute Tarife von schlechten unterscheiden zu können. In unserer Infografik finden Sie die Stromtarifvergleich-Tipps auf einen Blick.

Stromtarifvergleich - Gute Tarife erkennen

Stromtarifvergleich: Empfehlenswerte Aspekte

Nicht jeder Stromtarif ist auch verbraucherfreundlich. Anhand folgender Kriterien lassen sich gute Stromtarife erkennen:

Günstiger Arbeitspreis: Ein niedriger Arbeitspreis ist zwar ein wichtiger Bestandteil Ihres Tarifs, sollte jedoch keinesfalls als einziges Kriterium beim Stromtarife vergleichen herangezogen werden.

Kurze Vertragslaufzeit: Optimal ist eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten, um flexibel zu bleiben, aber dennoch von Vorzügen wie Bonuszahlungen und günstigen Preisen zu profitieren.
Achten Sie auch darauf, ob der Stromtarif eine automatische Vertragsverlängerung beinhaltet. Falls ja, ist eine kurze Anschlusslaufzeit wichtig. Während bei manchen Stromversorgern der Vertrag automatisch nur um wenige Wochen verlängert wird, kann es bei anderen ein ganzes Jahr sein. Hier gilt: je kürzer die Verlängerung, desto besser.

Kurze Kündigungsfrist: Suchen Sie bei Ihrem Stromtarifvergleich gezielt nach einem Stromtarif mit einer Kündigungsfrist von max. 6 Wochen. Dadurch können Sie gut auf günstigere Angebote reagieren und sind nicht zu lange an einen Anbieter gebunden.

Preisgarantie: Um nicht von Preiserhöhungen überrascht zu werden, sollten Sie nur Verträge mit Preisgarantie berücksichtigen.

  • Für einen 1-Jahres-Vertrag ist eine Preisgarantie für 12 Monate optimal. Dadurch haben Sie während der gesamten Laufzeit Kostensicherheit.
  • Eine Preisgarantie von 24 Monaten ist hingegen für einen 12-Monats-Vertrag nicht sinnvoll. Möglicherweise nehmen Sie durch die unnötig lange Preisgarantie schlechtere Preise in Kauf.
  • Informieren Sie sich auch über die verschiedenen Formen der Preisgarantie (eingeschränkte vs. vollständige). Sie kann im Zweifelsfall einen großen Unterschied machen.

Bonuszahlungen: Durch Neukunden- und/oder Sofortbonus lässt sich Ihre Einsparung beim Stromtarif deutlich erhöhen. Die Bonuszahlungen können mehrere hundert Euro jährlich betragen und einen Tarif um einiges attraktiver gestalten. Wir empfehlen deshalb, beim Stromtarifvergleich Boni zu berücksichtigen.

Seriöser Anbieter: Um keine bösen Überraschungen mit dem Stromtarif zu erleben, sollten Sie beim Stromtarife vergleichen ein besonderes Augenmerk auf die Seriosität des Anbieters legen. Durch Beschwerde- und Vergleichsportale können Sie sich mithilfe von Kundenbewertungen ein gutes Bild von Ihrem potenziellen Stromlieferanten verschaffen. Achtung: Viele Bewertungen werden direkt nach dem Wechsel abgegeben und sind für einen objektiven Stromtarifvergleich nicht hilfreich.

Stromtarifvergleich: Nicht empfehlenswerte Aspekte

Folgende Bestandteile sollten beim Stromtarifvergleich Ihre „Alarmglocken“ aktivieren. Diese Aspekte bewirken meist, dass ein Stromvertrag für Verbraucher nicht empfehlenswert ist:

Sehr lange oder sehr kurze Laufzeiten (über/unter 12 Monate):
Vertragslaufzeiten von weniger als 12 Monaten sind in vielen Fällen nicht empfehlenswert:

  • Häufig mit höheren Grund- und Arbeitspreisen verknüpft
  • Meist ohne Preisgarantie, d. h. Preiserhöhungen innerhalb der Laufzeit sind möglich und bei den meisten Anbietern auch üblich. (Sie haben zwar in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht, allerdings nur innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne.)
  • Kein Neukundenbonus, da dieser i. d. R. erst ab einer Vertragslaufzeit bzw. Lieferdauer von 12 Monaten ausgezahlt wird.

Von Laufzeiten, die mehr als ein Jahr betragen – beispielsweise 24 Monate – ist ebenfalls in den meisten Fällen abzuraten:

  • Durch die lange Vertragslaufzeit nehmen Sie sich die Flexibilität, ggf. zu einem besseren Tarif zu wechseln. Die Kündigungsfrist bei derart langen Laufzeiten beträgt häufig 3 Monate, was es den Kunden teils erschwert, rechtzeitig an die Kündigung zu denken.
  • Finanziell nicht lohnenswert, da günstige Preise und Bonuszahlungen meist nur im ersten Jahr gewährt werden. Im zweiten Jahr folgt dann ggf. das „böse Erwachen“.

Tarife mit Sachprämien: Tarife, die mit Sachprämien (z. B. Smartphone, Waschmaschine oder Tablet) werben, sind auf den ersten Blick verlockend, haben aber meist keine Vorteile für den Verbraucher. Mit einem Stromtarifvergleich können Sie Angebote finden, mit denen Sie deutlich mehr sparen. Aus folgenden Gründen sind Sachprämien-Stromtarife nicht empfehlenswert:

  • In den AGB können spezielle Bedingungen festgelegt sein, unter denen Sie die Prämie erhalten bzw. nicht erhalten.
  • Oft wird eine Zuzahlung fällig, um die Sachprämie zu bekommen.
  • Eine Sachprämie kann ein Lockmittel sein, um einen teureren Tarif oder schlechtere Vertragsbedingungen zu tarnen. Der Kunde schließt also z. B. einen Tarif mit längeren Vertragslaufzeiten ab und kann dadurch nicht flexibel zu einem günstigeren Anbieter wechseln.
  • Der angegebene Sachwert der Prämie entspricht oft nicht der Realität.

Zahlung per Vorauskasse: Bei Stromtarifen mit Vorauskasse profitieren Sie zwar ggf. von einem günstigeren Tarif, kommen aber als Gegenleistung für Ihren Stromverbrauch bis zu ein Jahr im Voraus auf. Dies stellt ein nicht zu unterschätzendes finanzielles Risiko dar: Bei einer Insolvenz Ihres Stromanbieters ist nicht sichergestellt, dass Sie Ihr Geld wiederbekommen. Wenn Ihr Anbieter nicht mehr liefern kann, rutschen Sie automatisch in die teurere Grundversorgung.

Zahlung einer Kaution oder eines Sonderabschlags: Die Zahlung von Kaution oder Sonderabschlag ist für den Verbraucher ebenfalls riskant. Entsprechende Tarife sind zwar häufig recht günstig, als Kunde zahlen Sie allerdings einen Teil Ihres Stroms bereits zu Vertragsbeginn, evtl. sogar vor Lieferbeginn. Verrechnet wird der Betrag erst zum Ende der Vertragslaufzeit. Bei einer Insolvenz des Versorgers sind Sie in Vorleistung gegangen und haben ggf. schlechte Karten, den ausstehenden Betrag zurückzubekommen.

Pakettarife: Bei Pakettarifen verpflichten Sie sich als Verbraucher, innerhalb eines festgelegten Zeitraums eine bestimmte Strommenge zu einem Festpreis abzunehmen. Auch hier locken zahlreiche Stromanbieter mit günstigen Tarifen. Wenn Sie die festgelegte Strommenge nicht erreichen, haben jedoch immer Sie als Verbraucher den Nachteil: Bei Mehrverbrauch muss ein teurerer Preis pro zusätzliche Kilowattstunde gezahlt werden. Bei einem geringeren Verbrauch erhalten Sie als Kunde keine Rückzahlung wie bei einem klassischen Tarif.

Stromtarifvergleich über Vergleichsportale

Auf Vergleichsportalen können Sie nach Eingabe Ihres Jahresverbrauchs und Ihrer Postleitzahl viele Tarife miteinander vergleichen. Mit bestimmten Filtern lassen sich im Stromtarifvergleich genau die Angebote anzeigen, die Ihrem gewünschten Tarif am meisten entsprechen.

Das ist zwar praktisch, doch Vergleichsportale sind mit Vorsicht zu genießen. Das hat mehrere Gründe, die wir in unserer Übersicht zu deren Vor- und Nachteilen darstellen.

Vor- und Nachteile beim Stromtarifvergleich über Vergleichsportale

Hier können Sie sich über die Vor- und Nachteile von Vergleichsportalen einen Überblick verschaffen:

Folgende Vorteile bieten Vergleichsportale:

  • Große Zeit- und Arbeitsersparnis: Sie müssen keine vollständige Recherche selbst durchführen.
  • Schneller Überblick: Mit Vergleichsportalen können Sie sich relativ zügig einen Überblick über die verfügbaren Tarife verschaffen – meist inklusive Tarifdetails und Kundenbewertungen.
  • Personalisierbarer Tarif: Anhand Ihres Verbrauchs und Ihrer PLZ können Sie den Tarif genau auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Die Ergebnisse lassen sich nach bestimmten Kriterien filtern.
  • Kostenlose Nutzung: Da sich Vergleichsplattformen über Provisionen von Strom- und Gasanbietern finanzieren, ist die Verwendung kostenlos. Anfragen sind unverbindlich.
  • Auswahlmöglichkeiten: Es stehen mehrere Vergleichsportale zur Verfügung, sodass Sie auch zwischen den Portalen Vergleiche durchführen können.

Vergleichsplattformen haben einige Nachteile beim Stromtarifvergleich:

  • Kein unabhängiger Vergleich: Vergleichsportale finanzieren sich zu einem Teil durch Prämien der Anbieter, d. h. sie erhalten Vermittlungsprovisionen für abgeschlossene Verträge. Es werden dadurch auch Tarife vorgeschlagen, die durch eine Prämie eine hohe Platzierung „eingekauft“ haben. In einigen Fällen werden diese von den Portalen sogar als Empfehlung hervorgehoben, auch wenn sie nicht optimal zu Ihren Anforderungen passen. Optionen, die evtl. besser mit Ihren Bedürfnissen übereinstimmen würden, bleiben Ihnen in manchen Fällen vorenthalten. Es erfolgt also kein unabhängiger Stromvergleich.
  • Unseriöse Anbieter: Stromversorger, die nicht verbraucherfreundlich agieren, werden auf Vergleichsportalen nicht aussortiert. Häufig landen auf den ersten Plätzen Anbieter, zu denen auf Beschwerdeportalen viele Problemfälle geschildert werden. Für Stromkunden kann das z. B. schlechten Service und versteckte Kosten zur Folge haben.
  • Preis vor Zuverlässigkeit: Auf Vergleichsportalen landen Stromtarife mit günstigen Preise oft weit oben, z. B. durch einen sehr hohen Neukundenbonus, der direkt in den Strompreis eingerechnet wird. Fakt ist jedoch: Der günstigste Stromanbieter ist nicht immer der Beste. Außerdem sollten Sie bei Ihrem Stromtarifvergleich beachten, dass der Bonus nach dem ersten Jahr entfällt und der Tarif dann viel teurer ist.
  • Kein automatischer Wechsel: Der Stromanbieterwechsel erfolgt über Vergleichsportale nicht automatisch. Sie müssen sich also selbst um den Wechsel kümmern und die Fristen im Blick behalten.
  • Kein Ansprechpartner: Falls Probleme mit dem Versorger auftreten (z. B. beim Wechsel), sind Sie auf sich selbst angewiesen – anders als bei Wechseldienstleistern.
  • Mangelnde Transparenz: Wichtige Informationen zu Anbietern bzw. Tarifen werden auf Portalen oft nicht transparent dargestellt. Teilweise ist z. B. nicht ersichtlich, ob der Vertrag mit dem Stromanbieter oder dem Vergleichsportal abgeschlossen wird oder wie viel ein Vertrag nach Abzug des Bonus kosten wird.

Tipps für die Nutzung von Vergleichsportalen

Mit diesen Tipps gelingt der Stromtarifvergleich über Vergleichsportale besser:

  • Verwendung mehrerer Vergleichsportale: Nutzen Sie verschiedene Plattformen parallel zueinander. So erhalten Sie einen besseren Überblick über die aktuellen Angebote und können ggf. leichter erkennen, wenn z. B. Tarife nur durch eine Provision ganz oben platziert werden.
  • Beachtung von wichtigen Kriterien beim Stromtarifvergleich: Prüfen Sie immer Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Preisgarantie etc. (Hier geht es nochmal zurück zu den wichtigen Aspekten beim Tarifvergleich.)
  • Personalisierung der Ergebnisse: Vergleichsportale ordnen die Suchergebnisse nach eigenen Voreinstellungen an. Passen Sie diese auf Ihre individuellen Wünsche an, bevor Sie die einzelnen Tarife unter die Lupe nehmen.
  • Nutzung von Beschwerdeportalen: Für eine bessere Meinungsbildung über einen Stromanbieter bzw. Tarif können Sie zusätzlich Beschwerdeportale (z. B. Reclabox) oder Artikel der Verbraucherzentrale nutzen. Überprüfen Sie die Beschwerden auf die Ursache – versteckte Preiserhöhungen oder die Verweigerung der Bonusauszahlung fallen natürlich beispielsweise schwerer ins Gewicht als ein Fehler in der Abrechnung, der sich meist über den Kundenservice lösen lässt.
  • Separate Anzeige von Boni: Falls möglich, lassen Sie sich die Bonuszahlung(en) getrennt vom Strompreis anzeigen. So können Sie die unterschiedlichen Tarife besser miteinander vergleichen und sich ein Urteil bilden, ob der Tarif auch noch attraktiv wäre, falls Sie den Bonus nicht erhalten.
  • Kritische Betrachtung von Kundenbewertungen: Vertrauen Sie Kundenbewertungen auf Vergleichsportalen nicht blind, da diese häufig kurz nach Vertragsabschluss abgegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt ist eine objektive Beurteilung des Anbieters noch gar nicht möglich, da Schwierigkeiten oder Preiserhöhungen bei nicht empfehlenswerten Versorgern ggf. erst später auftauchen.
  • Hohe Kundenempfehlungsquote ausschließen: Entfernen Sie ggf. den Filter, der Ihnen nur Tarife mit hoher Kundenempfehlungsquote anzeigt. Kundenempfehlungen hängen meist direkt mit den Tarifen zusammen, für die das Vergleichsportal Provisionen bekommt. Das Ergebnis ist also nicht neutral und es entgehen Ihnen evtl. interessante Alternativen.
  • Kritische Betrachtung von „Empfehlungen“: Prüfen Sie sogenannte Empfehlungen besser zweimal – dahinter kann getarnte Werbung stecken. Oftmals passt der besonders hervorgehobene Tarif gar nicht optimal zu Ihren Anforderungen.
  • Kein ausschließlicher Wechsel mithilfe des Portals: Deaktivieren Sie den Filter, der nur Tarife anzeigt, zu denen Sie mithilfe des Portals wechseln können. Durch diese Voreinstellung fallen ansonsten viele attraktive Angebote weg.
  • Sorgfältiger Stromtarifvergleich: Ein gründlicher Vergleich sollte mindestens zwei Stunden in Anspruch nehmen.

Ablauf des Stromtarifvergleichs über Vergleichsportale

So führen Sie einen Stromtarifvergleich über ein Vergleichsportal Schritt für Schritt durch:

  1. Eingabe Ihrer Informationen in den Stromrechner: Postleitzahl, jährlicher Verbrauch und aktueller Versorger sowie Tarif.
    (Als Voreinstellung ist die Grundversorgung Ihres Wohnorts ausgewählt. Das ist korrekt, wenn Sie bisher nicht den Stromlieferanten gewechselt haben.)
  2. Passen Sie die Einstellungen und Filter an (z. B. Laufzeit von max. 12 Monaten, Preisgarantie für 12 Monate, Kündigungsfrist von max. 6 Wochen, Bonuszahlungen).
  3. Wenn Sie eine spezielle Tarifart wünschen (z. B. Ökostrom), können Sie diese ebenfalls in den Filtereinstellungen festlegen.
  4. Überprüfen Sie die Ergebnisse und Anbieter. Achten Sie dabei auch auf die Bewertungen, Anzahl an Kundenbeschwerden, Kundenzufriedenheit etc. Hier finden Sie weitere Tipps zur Seriosität von Stromanbietern.
  5. Wählen Sie Ihre drei Favoriten aus und vergleichen Sie diese preislich miteinander, z. B. anhand von Grund- und Arbeitspreis oder Höhe der Bonuszahlung(en).
    Ziehen Sie dazu den Bonus von Ihren jährlichen Stromkosten ab, um die Tarife direkt miteinander vergleichen zu können.
    Falls Sie monatliche Kosten vergleichen, teilen Sie Jahreskosten ohne Bonus durch 12 Monate.
  6. AGB gründlich prüfen: Werfen Sie vor Vertragsabschluss unbedingt einen Blick aufs Kleingedruckte, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Sobald Sie einen überzeugenden Stromtarif gefunden haben, können Sie den Anbieterwechsel in die Wege leiten. Selbstverständlich müssen Sie dazu die Kündigungsfrist Ihres aktuellen Vertrags beachten. Im Falle eines Umzugs oder einer Preiserhöhung können Sie den laufenden Vertrag meist früher beenden. Hier finden Sie weitere Informationen zur Kündigungsfrist Ihres Stromvertrags.

Stromtarifvergleich & Anbieterwechsel durch cheapenergy24

Ist Ihnen der Vergleich zu aufwändig? Alternativ zu einem Stromtarifvergleich mithilfe von Vergleichsportalen können Sie einen Wechselassistenten wie cheapenergy24 zu beauftragen. Dieser bietet Ihnen zahlreiche Vorteile.

Vorteile beim Stromtarifvergleich durch cheapenergy24

Vorteile des automatischen Wechselservice von cheapenergy24, die ein Vergleichsportal nicht bietet:

  • Enorme Zeitersparnis: Wir kümmern uns für Sie um den gesamten Stromtarifvergleich und Anbieterwechsel – inklusive der kompletten Vertragsorganisation.
  • Rundum-sorglos-Service: Nach einmaliger Anmeldung sparen Sie jedes Jahr und müssen sich nicht mehr über zu hohe Stromrechnungen ärgern oder um den Wechsel Gedanken machen.
  • Anbieterunabhängiger, verbraucherfreundlicher Vergleich: Da wir keine Provisionen von den Anbietern erhalten, sondern uns über eine Gewinnbeteiligung finanzieren, können wir Ihnen neutral die besten Tarife empfehlen.
  • Keine Gebühr, nur Anteil an der Ersparnis: Wir verdienen nur, wenn Sie sparen. Wir erhalten lediglich einen Prozentsatz Ihrer Ersparnis.
  • Berücksichtigung von Präferenzen: Egal ob Sie einen Ökotarif wünschen oder eine Nachtspeicherheizung haben, suchen wir den passenden Wunschtarif und -anbieter für Sie aus.
  • Ausschluss unseriöser Anbieter: Stromversorger, die nicht verbraucherfreundlich agieren, sortieren wir durch jahrelange Erfahrung im Voraus aus.
  • Berücksichtigung von Bonuszahlungen: Falls Sie einen Tarif mit Bonus wünschen, ermitteln wir bei unserem Stromtarifvergleich den Besten für Sie. Bei uns müssen Sie sich keine Sorgen um die Bonusauszahlung machen. Wir achten genau darauf, dass Sie alle Bedingungen erfüllen können, um den Bonus zu erhalten. Die Auszahlung garantieren wir sogar vertraglich.
  • Jährlicher automatischer Wechsel: Jedes Jahr übernehmen wir das Stromtarife vergleichen wieder für Sie. Nach Ihrer Zustimmung übernehmen wir erneut den Wechsel, sodass Sie wieder sparen.
  • Kompetente Ansprechpartner: Bei allen Ihren Fragen zum Stromtarif stehen wir Ihnen immer telefonisch oder per Mail zur Seite. Zudem übernehmen wir die komplette Kommunikation mit dem Anbieter.

Wir übernehmen für Sie Stromtarifvergleich und Wechsel!

Besonderheiten beim Stromtarifvergleich: Öko-, Nacht-, Paket-, Bonus- und Wärmepumpen-Tarife

Beim Stromtarifvergleich stehen nicht nur klassische Stromtarife zur Auswahl, sondern (je nach Bedarf) viele unterschiedliche Tarifarten. Hier haben wir das Wichtigste zu folgenden Tarifarten für Sie zusammengefasst:

  • Ökostromtarife
  • Nachtstromtarife
  • Pakettarife
  • Bonustarife vs. flexible Tarife
  • Wärmepumpentarife

Ökostrom im Stromtarifvergleich

Ökostromtarife werden immer beliebter, da das Umweltbewusstsein bei vielen Verbrauchern durch den Klimawandel und die Energiewende steigt. Auch die Preise werden in diesem Bereich immer attraktiver, was vor allem am wachsenden Wettbewerb zwischen Ökostromanbietern liegt. Der „grüne Strom“ muss also nicht teurer sein als herkömmlicher Strom.

Um durch Ökostrom allerdings tatsächlich etwas für den Klimaschutz zu tun, sollten Sie das jeweilige Angebot bei Ihrem Stromtarifvergleich genau unter die Lupe nehmen. Bei Ökostrom gibt es zahlreiche Varianten, was die Zusammensetzung des Stroms angeht:

Einige Anbieter bieten Ökostrom an, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird und somit tatsächlich nicht umweltbelastend ist. Diese erneuerbaren Energien können z. B. Biomasse, Solar- und Windenergie oder Wasserkraft sein.

Doch nicht bei allen sogenannten Ökostromtarifen handelt es sich um „echten“ Ökostrom. Folgende Kriterien sollten erfüllt sein, um mit dem entsprechenden Stromtarif auch wirklich etwas für die Umwelt zu tun:

  • Stromherkunft zu 100 % aus erneuerbaren Energien
  • Investitionen des Anbieters in erneuerbare Energien zur Förderung von Nachhaltigkeit
  • Unabhängiger, reiner Ökostromanbieter (keine Unterstützung von Kohle- oder Atomkraftwerken)

Hier erfahren Sie mehr über Ökostrom und was Sie speziell beim Ökostrom-Tarifvergleich beachten sollten.

Nachtstromtarife im Stromtarifvergleich

Beim Stromtarifvergleich begegnen Ihnen evtl. auch Nachtstromtarife. Bei diesen werden Kunden in der Neben- oder Niedertarifzeit (NT) mit Nachtstrom beliefert; in der restlichen Zeit – also tagsüber – gilt der Hochtarif (HT) bzw. Tagstrom.

Hier die wichtigsten Informationen:

  • Anbieterabhängige Zeiten, meist Nebentarifzeit von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens; teilweise auch am Wochenende gültig. Vorteil: Kosten im Niedertarif sind je nach Anbieter günstiger als im Hochtarif.
  • Erforderlich, um Nachtstrom nutzen zu können: Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe. Zudem zwei separate Zähler oder ein Zweitarifzähler.

Ein Nachtstromtarif lohnt sich durch den günstigeren Niedertarif dann, wenn Sie nachts deutlich mehr Strom verbrauchen als tagsüber – also mindestens 60 Prozent Ihres Gesamtverbrauchs. Dies kann z. B. mit einer Nachtspeicherheizung der Fall sein.

Achtung: Der Nachtstrom ist zwar normalerweise recht günstig, der Tagstrom (also der Hochtarif) kann aber teurer ausfallen als bei einem klassischen Tarif. Sie sollten daher in einem Stromtarifvergleich besonders auf den Hochtarif achten. Einige Anbieter bieten für den Nieder- und den Hochtarif den selben günstigen Preis an.

Es empfiehlt sich beim Stromtarifvergleich außerdem, neben dem Arbeitspreis für HT und NT auf einen günstigen Grundpreis zu achten. Weitere Informationen finden Sie im Beitrag „Ist Strom nachts billiger?“.

Hinweis: Die Preise für Nachtstromtarife und Standardtarife gleichen sich immer mehr aneinander an, da die Stromauslastung auch nachts nicht mehr allzu gering ist. Wenn Sie Nachtstromtarife in Ihrem Stromtarifvergleich berücksichtigen, sollten Sie diese unbedingt auch mit klassischen Stromtarifen vergleichen, um wirklich zu sparen.

Pakettarife im Stromtarifvergleich

Als Alternative zu klassischen Stromtarifen bieten manche Anbieter sogenannte Pakettarife an. Der Verbraucher nennt hierbei dem Anbieter eine bestimmte Kilowattstundenzahl, die er voraussichtlich im Jahr verbrauchen wird. Diese Menge wird dann als Abnahmemenge für ein Jahr festgelegt. Die Bezahlung erfolgt i. d. R. für ein ganzes Jahr anstatt über monatliche Abschläge.

Der Preis pro Kilowattstunde ist bei Pakettarifen zwar meist günstiger, die Ersparnis kann sich jedoch schnell in Luft auflösen: Ein Pakettarif ist für Sie als Verbraucher nur dann vorteilhaft, wenn Sie exakt den festgelegten Verbrauch erreichen.

Sobald Sie die Menge überschreiten, müssen Sie den Mehrverbrauch zu meist schlechteren Preisen bezahlen. Wenn Sie die festgesetzte Menge unterschreiten, erhalten Sie nicht – wie bei Standardtarifen üblich – mit der Jahresabrechnung eine Rückzahlung, sondern es bleibt beim bereits gezahlten Betrag. Daher schneiden Pakettarife im Stromtarifvergleich schlecht ab.

Stromtarifvergleich: Besser Bonustarif oder kurze Laufzeit?

Beim Stromtarifvergleich stehen nicht nur Tarife mit mit Bonus zur Auswahl, sondern auch flexiblen Tarife mit kürzerer Laufzeit, dafür aber ohne Bonus.

Tarife mit Bonuszahlungen sind besonders im ersten Vertragsjahr attraktiv, da sich Kunden in dieser Zeit über den Neukunden- und/oder Sofortbonus freuen können. Die Grund- und Arbeitspreise sind bei Bonustarifen zwar ggf. etwas höher sind als bei Tarifen ohne Bonus, allerdings sind in vielen Fällen die Bonuszahlungen so hoch, dass es sich lohnt, dies in Kauf zu nehmen.

Ab dem zweiten Vertragsjahr erhöhen sich häufig die Preise stark. Stromtarife mit Bonus sind oft mit einer automatischen Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr verknüpft, wenn der Kunde die Kündigungsfrist verpasst. Die angestiegenen Preise machen eine Verlängerung dann natürlich besonders unerfreulich.

Verträge mit Bonus sind also vor allem dann geeignet, wenn Sie regelmäßiges Wechseln beabsichtigen und die Kündigungsfristen sowie die Auszahlung der Boni im Blick behalten. Auch die Bedingungen, unter denen die Boni ausgezahlt werden, sollten Sie genau prüfen. Wenn Ihre Belieferung z. B. kein ganzes Jahr ohne Unterbrechung beträgt, wird Ihnen der Bonus nicht ausgezahlt (z. B. bei Umzug innerhalb der Laufzeit). Der Tarif lohnt sich in diesem Fall unter Umständen nicht mehr. Wenn die Bonusbedingungen nicht eindeutig verständlich sind, sollten Sie vom jeweiligen Tarif lieber Abstand nehmen.

Flexible Tarife bieten den Vorteil, dass man sie monatlich kündigen kann. Grund- und Arbeitspreis sind meist günstig, allerdings können Sie nicht von Bonuszahlungen profitieren. Die Kosten fallen dadurch insgesamt höher aus.

Flexible Tarife können in folgenden Fällen geeignet sein:

  • Wenn Sie länger als ein Jahr bei einem Anbieter bleiben wollen.
  • Wenn Sie die Bedingungen für eine Bonuszahlung in einem Bonus-Vertrag voraussichtlich nicht erfüllen könnten (z. B. durch geplanten Umzug).
  • Wenn Sie flexibel bleiben möchten und bereit sind, dafür etwas mehr zu zahlen.

Wärmepumpentarife im Stromtarifvergleich

Für Verbraucher mit einer Wärmepumpe sind günstige Stromtarife besonders wichtig. Das liegt daran, dass der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei ca. 7.500 kWh pro Jahr liegt. Dadurch macht die Wärmepumpe einen großen Posten an laufenden Stromkosten aus.

Für Verbraucher mit Wärmepumpe werden spezielle Tarife angeboten. Der Stromtarifvergleich zeigt, dass die Kosten von Anbieter zu Anbieter große Unterschiede aufweisen. Mit einem schlechten Tarif können die Kosten ähnlich hoch ausfallen wie für Haushaltsstrom. Da die Wärmepumpe so verbrauchsintensiv ist, kann sich das fatal auf die Stromkosten auswirken.

Seit einiger Zeit haben Besitzer von Wärmepumpen genau wie Verbraucher mit Haushaltsstrom die Möglichkeit, Ihren Stromtarif flexibel zu wechseln. Ein Stromtarifvergleich ist eine gute Möglichkeit, um den Tarif genau auf Ihre Bedürfnisse bzgl. der Wärmepumpe abzustimmen.

Über den Tarifrechner von cheapenergy24 können Sie sich unter dem Punkt „Heizstrom“ auch direkt Stromtarife für Ihre Wärmepumpe vorschlagen lassen – völlig kostenlos und unverbindlich.

Fazit zum Stromtarifvergleich

Durch den äußerst dynamischen Strommarkt mit ständigen Angebotsveränderungen und einem hohen Konkurrenzkampf lohnt sich ein Stromtarifvergleich immer. Er ist zwar arbeitsaufwändig, wenn er gründlich durchgeführt wird – mit genügend Hintergrundwissen ist er jedoch auch für den Privatverbraucher innerhalb von einigen Stunden machbar. Wichtige Kriterien wie die Vertragslaufzeit und -verlängerung, die Kündigungsfrist, die Preisgarantie und die Seriosität des Anbieters sollten Sie dabei immer beachten.

Falls Sie sich diesen Aufwand nicht zumuten wollen, übernimmt cheapenergy24 gerne für Sie den Stromtarifvergleich und wechselt regelmäßig Ihren Stromanbieter. So können Sie jedes Jahr ohne Aufwand im besten Tarif sparen.

FAQ: Häufige Fragen zum Stromtarifvergleich

Beim Stromtarife vergleichen kommen bei vielen Verbrauchern Fragen auf. Wie ermittle ich meinen Jahresverbrauch? Was bedeutet es, wenn ich in der Grundversorgung bin? Was ist der Arbeitspreis? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden, sodass Sie mit dem nötigen Hintergrundwissen bestens für den Stromtarifvergleich gerüstet sind.

 

Der jährliche Stromverbrauch ist eine unverzichtbare Information für den Stromtarifvergleich oder den Anbieterwechsel. Für eine grobe Einschätzung sind folgende Werte zum durchschnittlichen Stromverbrauch hilfreich:

  • 1-Personen-Haushalt: 1.500 kWh
  • 2-Personen-Haushalt: 2.500 kWh
  • 3-Personen-Haushalt: 3.500 kWh
  • 4-Personen-Haushalt: 4.250 kWh

Ihren genauen Stromverbrauch des letztes Jahres können Sie auf der letzten Jahresendabrechnung nachlesen. Je nachdem, wie hoch Ihre Abschlagszahlungen angesetzt waren, erhalten Sie bei geringerem Verbrauch eine Rückzahlung und müssen bei höherem Verbrauch eine Nachzahlung leisten.

Grundversorgung beim Strom bedeutet, dass für jeden Haushalt die Versorgung mit Strom sichergestellt wird, meist durch den Energieversorger mit der größten Kundenzahl im Netzgebiet..

In folgenden Fällen greift die Grundversorgung:

  • Wenn Sie Ihren Stromanbieter noch nicht gewechselt
  • Wenn die Stromversorgung ansonsten unterbrochen wäre, z. B. wenn Sie sich beim Umzug nicht um einen neuen Anbieter gekümmert haben.
  • Wenn es Probleme mit einem anderen Anbieter gibt.

Das ist für Verbraucher zwar bequem, meist ist der Grundversorgungstarif jedoch auch um einiges teurer als andere Tarife.

Ein Stromtarifvergleich und anschließender Anbieterwechsel birgt daher großes Sparpotenzial. Bei vielen Verbrauchern beträgt die Ersparnis mehrere Hundert Euro pro Jahr.

Für einen erfolgreichen Stromtarifvergleich sollten Sie über die Zusammensetzung des Stromtarifs aus Grund- und Arbeitspreis Bescheid wissen:

  • Der Arbeitspreis (auch: Verbrauchspreis) ist der Preis für eine Kilowattstunde Strom. Er ist abhängig vom individuellen Verbrauch – je mehr Strom Sie also verbrauchen, desto höher ist der Anteil für den Arbeitspreis.
    Beispiel: Wenn Sie im Jahr 2.500 kWh zu einem Arbeitspreis von 27 ct/kWh verbrauchen, beträgt der gesamte Arbeitspreis auf Ihrer Jahresabrechnung 2.500 kWh x 27ct = 675 €.
  • Der Grundpreis wird monatlich für Ihren Stromanschluss berechnet, ist also eine Art monatliche Grundgebühr. Damit werden z. B. die Kosten für die Netznutzung, die jährliche Zählerablesung und die Rechnungsstellung beglichen. Der Grundpreis ist unabhängig vom Stromverbrauch und kann je nach Anbieter stark variieren.

Beim Stromtarifvergleich sollten Sie beide Preisbestandteile unter die Lupe nehmen. Eine günstige Kombination aus Grund- und Arbeitspreis kann einen großen Kostenunterschied machen. Beispiele:

  • Einige Versorger verlangen keinen Grundpreises, veranschlagen dafür aber höhere Arbeitspreise als andere Anbieter. Im schlechtesten Fall zahlen Sie damit unnötig viel.
  • Wenn Sie einen niedrigen Verbrauch haben, lohnt sich eher ein niedriger Grundpreis und ein etwas höherer Arbeitspreis.

Erst ein genauer Stromtarifvergleich führt bzgl. Grund- und Arbeitspreis zum Erfolg. Die beiden Preisbestandteile werden auf der Jahresabrechnung getrennt aufgeführt. So können Sie Ihren aktuellen Grund- und Arbeitspreis nachvollziehen und mit verschiedenen alternativen Stromtarifen vergleichen.

Beim Stromtarifvergleich stößt man schnell auf Bonuszahlungen: Zahlreiche Anbieter versuchen Kunden mit Neukunden- und Sofortboni zu gewinnen. Dabei gibt es verschiedene Varianten: Tarife mit Neukunden- und Sofortbonus, mit nur einer der beiden Zahlungen oder ganz ohne Boni. Hier die wichtigsten Merkmale der Bonuszahlungen:

Neukundenbonus:

  • Auszahlung meist nach vollendeter Vertragslaufzeit von 12 Monaten
  • Höhe des Bonus: Fixbetrag oder prozentualer Anteil an Jahreskosten (d. h. je höher der Verbrauch, desto höher der Bonus)
  • Oft mit Bedingungen verknüpft, z. B. Vertragslaufzeit ohne Unterbrechung; Kunde gilt nur als Neukunde, wenn er mind. 6 Monate nicht vom Anbieter beliefert wurde; Mindestverbrauch etc.
  • Erhalt des Bonus: Separate Überweisung oder Verrechnung mit Jahresabrechnung

Sofortbonus:

  • „Begrüßungsgeld“ bei Abschluss eines Stromvertrags
  • Auszahlung: i. d. R. 4-12 Wochen nach Lieferbeginn oder nach Ablauf der Widerrufsfrist
  • Höhe des Bonus: Fixbetrag je nach Anbieter und Tarif, unabhängig vom Verbrauch

Strom- und Gasanbieterwechsel mit cheapenergy24

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