Lexikon: Strompreis

Woraus setzt sich der Strompreis zusammen?

Der Strompreis ist das Entgelt, welches der Verbraucher für die Belieferung mit Strom bezahlt. Er besteht aus einer Vielzahl von Komponenten und setzt sich meistens aus einem variablen Arbeitspreis und einem konstanten Grundpreis zusammen.

Kostenanteile des Strompreises

Der Strompreis beinhaltet, anders als oft angenommen, viel mehr als die Kosten, die an den Stromanbieter gehen. Folgende Bestandteile machen den Strompreis aus (1. Jahreshälfte 2022):

Strompreis Zusammensetzung
  • Steuern, Abgaben und Umlagen: 40 % des Preises
  • Anteil des Stromversorgers, u. a. für Stromerzeugung bzw. -einkauf, Vertrieb und Gewinnmarge: 38 % des Strompreises
  • Netznutzungsentgelt, d. h. Zahlung an den Netzbetreiber u. a. für Bau und Betrieb der Leitungen: 22 % des Gesamtpreises

Hinweis: Ab dem 01.07.2022 beinhaltet der Strompreis keine EEG-Umlage mehr. Dadurch ändern sich die Strompreis-Bestandteile voraussichtlich folgendermaßen (Stand 04.07.2022):

  • Steuern, Abgaben und Umlagen: 31,1 %
  • Anteil des Stromversorgers: 44,2 %
  • Netzentgelte: 24,7 %

Kostenbeispiel: Strompreis aus Arbeits- und Grundpreis

Für Verbraucher spielt vor allem die Zusammensetzung aus Arbeits- und Grundpreis eine Rolle, z. B. beim Strompreisvergleich. Hier ein Rechenbeispiel:

Jahresverbrauch: 3.500 kWh | Arbeitspreis: 0,30 €/kWh | Grundpreis 100 €/Jahr

Gesamtkosten im 1. Jahr: 0,30 €/kWh x 3.500 kWh + 100,- Euro = 1.150 €

Was ist der Arbeitspreis?

Der Arbeitspreis (auch kWh-Preis oder Verbrauchspreis) bezeichnet die Kosten für den Stromverbrauch einer Kilowattstunde. Er ist also verbrauchsabhängig. Der Arbeitspreis wird auch Kilowattstundenpreis genannt.

Was ist der Grundpreis?

Der Grundpreis ist die verbrauchsunabhängige Komponente des Strompreises und variiert je nach Netzgebiet und Anbieter. Über den Link gelangen Sie zu allen wichtigen Infos zum Grundpreis.

Was sind variable Strompreise?

Seit 2011 ist den Stromversorgern gesetzlich vorgeschrieben (EnWG § 40, Abs. 3), dass sie auch sogenannte variable Strompreise anbieten müssen. Damit sind z.B. lastvariable oder tageszeitabhängige Tarife gemeint, die dem Verbraucher einen Anreiz zur bewussten Stromnutzung bzw. zum Stromsparen bieten sollen. In Kombination mit dem verpflichtenden Einbau von intelligenten Stromzählern, sogenannten Smart Metern, soll der Stromverbrauch besser dargestellt und das bewusste Verbrauchen gefördert werden.

Niedrigen Strompreis nutzen: So geht’s

Besonders aufgrund der aktuellen Strompreisentwicklung ist es nicht ratsam, den Strompreis einfach hinzunehmen. Durch einen Stromanbieterwechsel lassen sich in vielen Fällen hunderte Euro pro Jahr einsparen.

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