So viel Energie bekommt man für sein Geld!

Der Kilowattstundenpreis

Der Kilowattstundenpreis (oder Arbeitspreis) ist ein wichtiger Bestandteil des Strompreises und sollte bei einem Tarifvergleich berücksichtigt werden.

Mann hält leuchtende Glühlampe in der Hand. Daneben ein paar Stapel Geldmünzen

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  • Kilowattstunde ist eine Messgröße für Energiemengen
  • Stromkosten können individuell mit dem Kilowattstundenpreis berechnet werden
  • Erfahren Sie, wie viel Energie in einer Kilowattstunde steckt

Der Begriff Kilowattstundenpreis

Um die Angebote der Stromanbieter vergleichen zu können, muss man sich mit dem Kilowattstundenpreis auseinandersetzen. Denn der Kilowattstundenpreis ist die Einheit, in der Versorger ihre Tarife anbieten und somit die Vergleichsbasis für den Verbraucher. Doch wie teuer ist eine Kilowattstunde im Schnitt? Und was kann man mit einer Kilowattstunde im Alltag anfangen? Unsere Experten haben den Begriff unter die Lupe genommen und spannende Antworten gefunden.

Was ist eine Kilowattstunde und wie viel kostet sie?

Die Einheit Kilowattstunde ist eine Messgröße, um eine bestimmte Menge an Energie beschreiben zu können. Eine Kilowattstunde ist die Energiemenge, die von einem Gerät mit einem Kilowatt Leistung innerhalb einer Stunde umgesetzt wird. Die Messgröße Kilowattstunde ist vor allem wichtig, um die jährliche Strom- oder Gasrechnung zu verstehen. Denn auf dieser sind Strom- und Gaspreise als Kilowattstundenpreise angegeben. Dabei gilt, je höher der Kilowattstundenpreis und der Verbrauch, desto höher fällt die Jahresabrechnung aus. Im Jahr 2017 lag der Kilowattstundenpreis in Deutschland durchschnittlich bei 29,16 Cent pro Kilowattstunde. Für 2018 wird bereits ein durchschnittlicher Kilowattstundenpreis von über 30 Cent pro Kilowattstunde prognostiziert.

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Stromkosten mit Kilowattstundenpreis berechnen

Während man den Kilowattstundenpreis seiner jährlichen Stromrechnung entnehmen kann, bleibt ungeklärt, wieviel Kosten die einzelnen Geräte im Haushalt verursachen. Wenn Sie sich für die tatsächlichen Stromkosten eines Geräts interessieren, benötigen Sie folgende Einheiten: Die Leistung des Geräts und den Kilowattstundenpreis des Stromtarifs. Zum einfacheren Verständnis haben wir eine Beispielrechnung mit einem durchschnittlichen Kühlschrank mit 150 Watt Leistung und einem Kilowattstundenpreis von 0,29 Euro. Wichtig bei der Berechnung der Stromkosten: Die Leistung von Geräten ist meistens in Watt und nicht in Kilowatt angegeben. Um mit dem Kilowattstundenpreis rechnen zu können, muss also die Leistung auch in Kilowatt umgerechnet werden. Das geht ganz einfach indem man die Wattstunde durch 1000 teilt. In unserem Beispiel 150 Watt = 0,15 Kilowatt. Anschließend kann man mit folgender Formel rechnen:

Leistung in kWh x Kilowattstundenpreis
= Stormkosten des Geräts pro Stunde

In unserem Beispiel 0,15 kWh x 0,29 Euro/kWh = 0,0435 Euro pro Stunde. Somit kostet die Nutzung dieses Kühlschranks knapp 4 Cent pro Stunde.

So viel Energie steckt in einer Kilowattstunde

Doch was kann man im Alltag sonst noch mit einer Kilowattstunde machen? Beispielsweise könnte man damit entsprechend den durchschnittlichen Verbrauchswerten sieben Stunden lang am Stück fernsehen. Oder man belädt die Waschmaschine mit einer Ladung Wäsche. Auch eine Stunde lang zu staubsaugen verbraucht bereits eine Kilowattstunde Strom. Für alle Backbegeisterten kommt die Ernüchterung: alleine einen Kuchen zu backen, verbraucht ebenfalls eine Kilowattstunde Strom. Unser letzter Fakt ist besonders interessant für alle Umweltschützer und jene, denen auch der globale Stromverbrauch am Herzen liegt: Alleine eine Google-Suche verbraucht so viel Strom wie eine Glühbirne, wenn sie eine Stunde lang brennt. Allerdings verbraucht die Google-Suche nur deshalb enorme Mengen an Strom, weil die Server beim Durchsuchen des Internets viel Strom verbrauchen. Der Einzelne zahlt beim Googlen nur den Strom, den er für seinen Computer, seinen Laptop oder sein Handy benötigt.

Mann hält leuchtende Glühlampe in der Hand. Daneben ein paar Stapel Geldmünzen

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