Ökostrom: Was steckt wirklich hinter grünem Strom?

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Im Zuge der Energiewende setzt Deutschland verstärkt auf erneuerbare Energien. Mit der Wahl eines Ökostromtarifes kann jeder Verbraucher einen wertvollen Beitrag für die Umwelt leisten. Allerdings steckt nicht hinter jedem Ökostromtarif auch tatsächlich ein Nutzen für die Umwelt. Welche Tarife tatsächlich Umweltvorteile bringen und worauf Sie beim Abschluss eines Ökostromtarifes achten müssen, haben wir im folgenden Beitrag zusammengefasst.

Was ist Ökostrom?

Ökostrom wird aus erneuerbaren Energien erzeugt, die regenerativ sind und damit keine Umweltbelastung darstellen. Zu den erneuerbaren Energien gehören u.a. Bioenergie aus Biomasse, Energie aus Wasserkraft, Windenergie und Sonnenenergie (Photovoltaik). Guter Ökostrom wird zu 100% aus diesen regenerativen Energien gewonnen und stammt bestenfalls aus modernen und CO₂-neutralen Anlagen.

Was ist „echter“ Ökostrom?

Guter oder echter Ökostrom wird nicht nur anteilig, sondern zu 100% aus erneuerbaren Energien gewonnen und stammt aus Anlagen, die ökologisch unbedenklich sind. Dadurch kann echter Ökostrom die Energiewende voranbringen. Um zu erkennen, ob es sich um guten Ökostrom handelt, gibt es unterschiedliche Zertifikate und Siegel, die nur dann vergeben werden, wenn der Anbieter strenge Kriterien erfüllt. Welche Auszeichnungen es für Ökostrom gibt, stellen wir Ihnen in einem eigenen Abschnitt vor.

Welche Stromanbieter sind 100% Ökostromanbieter?

Der Großteil der Stromanbieter sind keine reinen Ökostromanbieter, da herkömmliche Stromtarife aus fossilen Energieträgern und Atomenergie angeboten werden.

Bei 100% Ökostromanbietern muss genau hingesehen und unterschieden werden. Viele Ökostromanbieter sind Tochtergesellschaften von großen Energiekonzernen, die zwar 100% Ökostrom verkaufen, der Mutterkonzern jedoch meist zum Großteil nicht. Weil die Mutterkonzerne weiterhin Atom- und Kohlekraftwerke betreiben, geraten auch die Tochterfirmen in die Kritik.

Zu den 100% Ökostromanbietern ohne Zugehörigkeit zu einem Konzern gehören

  • Naturstrom
  • Lichtblick
  • Greenpeace Energy
  • Polarstern
  • Elektrizitätswerke Schönau

Diese komplett unabhängigen und eigenständigen Unternehmen bieten ausschließlich 100 % Ökostrom an.

Häufige Fragen rund um Ökostrom

Ökostrom oder grüner Strom klingt auf den ersten Blick gut, jedoch muss stark zwischen den einzelnen Tarifen unterschieden werden. Ökostrom, der aus 100% erneuerbaren Energien stammt, ist wesentlich seltener auf dem Markt vertreten als Gemische aus Atom- bzw. Kohlestrom und Ökostrom. Daher sind Verbraucher aufgefordert, ganz genau zu prüfen, wie gut der angebotene Strom tatsächlich ist.

Hier haben wir für Sie häufige Fragen rund um Ökostrom und dessen Umweltnutzen zusammengetragen.

Echter Ökostrom, der zu 100% aus erneuerbaren Energien entsteht, ist weitgehend CO₂-neutral. Bedacht werden muss bei der Energiebilanz der Faktor, dass beispielsweise für den Bau von Windkraft- oder Solaranlagen ein entsprechender CO₂-Beitrag anfällt.
Nein, viele Ökostromtarife sind genauso teuer oder günstig wie herkömmliche Tarife. Das hat zwei Gründe. Einerseits steigt die Nachfrage an Ökostrom kontinuierlich, so dass die Anbieter immer bessere Tarife schaffen können. Auf der anderen Seite ist die Nachfrage nach Herkunftsnachweisen in Europa kleiner als das Angebot. Für die Ökostromanbieter sind es also nur geringe Mehrkosten, die für den Kauf von Nachweisen anfallen, um ihren Strom als Ökostrom verkaufen zu können.
Wie bei klassischen Tarifen besteht der Großteil des Ökostromtarifes aus Steuern, Abgaben und Umlagen. Etwa ein Viertel muss der Anbieter an den Netzbetreiber zahlen und nur 19% bleiben als Einkünfte beim Stromanbieter. Auf viele Preisbestandteile hat der Anbieter keinen Einfluss – dazu gehört auch die EEG-Umlage, die vom Staat vorgegeben und 1:1 an den Verbraucher weitergeleitet wird.

Ökostrom wird hauptsächlich in Windparks, Solarparks und Wasserkraftwerken erzeugt. Der auf diese Weise erzeugte Strom wird bei den meisten Ökostrom-Tarifen zusammen mit Atom- und Kohlestrom in das Stromnetz eingespeist, wodurch der Anteil an echtem Ökostrom am Ende erheblich sinkt. Daher stellt sich für viele Verbraucher die Frage, ob Ökostrom wirklich besser ist. Auch wenn in einigen Tarifen nur anteilig Strom aus erneuerbaren Energien steckt, leisten Verbraucher damit einen wichtigen Beitrag dazu, dass der Ökostromanteil im deutschen Stromnetz immer weiter steigt. Und je höher der Anteil am Ökostrom ist, desto geringer wird der Anteil von Kohle- und Atomstrom sein.

Der Bau von Wind- und Wasserkraftanlagen oder Solarparks kostet Geld. Um Betreibern aber einen Anreiz für den Bau dieser Anlagen zu geben und damit den Energiewandel voranzutreiben, wurde das Erneuerbare-Energie-Gesetz verabschiedet. Darin ist unter anderem eine Bezuschussung für den Bau dieser Anlagen enthalten. Die Zuschüsse werden auf jeden Haushalt umgelegt, unabhängig davon, ob er Ökostrom bezieht oder nicht. Die Höhe dieser Umlage macht etwa 20% des gesamten Strompreises aus. Für Anbieter wird es durch diese Umlage attraktiv, Ökostrom anzubieten.

Strom kommt immer aus einem Kraftwerk zu Ihnen nach Hause, unabhängig davon, um welche Art von Strom es sich handelt. Wer Ökostrom anbietet, muss dafür entsprechende Herkunftsnachweise kaufen, die belegen, wo und wie dieser Strom erzeugt wurde. Durch die EEG-Umlage gibt es aus Deutschland allerdings nur wenige Herkunftsnachweise, denn Ökostrom, der bereits durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz gefördert wurde, darf nicht gesondert als Ökostrom angeboten werden. Da sich die meisten Betreiber von Anlagen aber für eine staatliche Förderung entscheiden, können sie ihren Strom nicht als Ökostrom verkaufen – sie würden durch den Zuschuss und die Verkaufserlöse doppelt kassieren.

Ökostrom, der als solcher gekennzeichnet ist, wird daher häufig aus dem Ausland bezogen. Dort wäre er ohnehin produziert worden, kann aber vom Käufer in Deutschland als Ökostrom ausgewiesen werden. Es handelt sich hier lediglich um einen „grünen Anstrich“, der aber keinen realen Beitrag zur Energiewende leistet.

Nach der großen Atomkatastrophe in Tschernobyl und den Ölkrisen der 70er Jahre wurde der öffentliche Druck größer. Die Energiewende wurde ausgelöst und im Zuge dessen 1990 ein neues Stromeinspeisungsgesetz verabschiedet. Als 1998 der Strommarkt liberalisiert wurde, hatten auch Anbieter von grünem bzw. nachhaltig produziertem Strom eine Chance, dauerhaft auf dem Markt zu bestehen.
Bei Verbrauchern entstand parallel dazu ein stärkeres Bewusstsein dafür, dass eine Alternative zu Atom- und Kohlestrom gefunden werden muss, sodass die Ökostromtarife sich einer immer größeren Beliebtheit erfreuten. Es kamen neue Ökostrom-Anbieter auf den Markt, die sich erfolgreich etablieren konnten.

Immer mehr Verbraucher steigen auf Ökostrom um. Nach der Verabschiedung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes lag der Anteil von Ökostrom im deutschen Stromnetz 2002 bei 8%. Im Jahr 2017 lag dieser Anteil bereits bei 29%. Für das Jahr 2022 ist die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke geplant und 2025 sollen 40 bis 45% der Energie aus erneuerbaren Energien stammen.

Die Erzeugung von Ökostrom aus verschiedenen Quellen

Ökostrom stammt aus nachhaltigen Quellen, die anders als Kohle unbegrenzt verfügbar sind und der Umwelt keinen Schaden zufügen. Sie produzieren weder schädliche Abfälle wie der Atom-Strom, noch leisten sie einen negativen Beitrag zur CO₂-Emission.

Der „grüne Strom“ wird aus regenerativen Energiequellen gewonnen. Das sind vor allem…

  • Sonnenenergie
  • Wasserkraft
  • Erdwärme
  • Windenergie
  • Biomasse

Den größten Anteil davon macht Windkraft aus, gefolgt von Biomasse, Photovoltaik-Anlagen zum Speichern der Solarenergie sowie Wasserkraft mit etwa 10% Anteil an den erneuerbaren Energien. All diese Energiequellen stehen unbegrenzt für die Energiegewinnung zur Verfügung.

Die Energie aus klimafreundlichen Quellen kann in Strom umgewandelt werden. Wie der Strom erzeugt wird, hängt maßgeblich von der jeweiligen Energiequelle ab.

Hier finden Sie einen Überblick über verschiedene Ökostrom-Quellen:

  • Ökostrom aus Windenergie:
    Für die Erzeugung von Ökostrom aus Windenergie müssen Windkraftanlagen gebaut werden. Man unterscheidet hier zwischen Onshore- und Offshore -Anlagen. Bei den Onshore-Anlagen handelt es sich um die üblichen Windanlagen, die an Land gebaut werden, um dort die kinetische Energie des Windes aufzufangen. Offshore-Anlagen sind Windparks, die auf See vor der Küste gebaut werden. Da an Land bereits viele Plätze für Onshore-Anlagen vergeben sind und der Bau auch immer wieder von Protesten blockiert wird, sehen viele in den Offshore-Anlagen die Zukunft. Das Prinzip der Stromerzeugung ist aber bei allen Anlagen gleich. Die Rotorblätter fangen den Wind ein. Über einen Generator wird der aus der Windenergie erzeugte Strom dann ins Stromnetz gespeist.
  • Ökostrom aus Biomasse:
    Biomasse ist ein Sammelbegriff für verschiedene Rohstoffe, die für die Stromerzeugung genutzt werden können. Das sind unter anderem Holz und Stroh aber auch Pflanzenabfälle, Mais oder andere natürlichen Rohstoffe. Aus dem Verbrennungsprozess dieser Rohstoffe entsteht Wasserdampf, der wiederum eine Turbine antreibt. Teilweise kann auch noch die bei der Verbrennung entstandene Abluft verwendet werden, so dass die Effizienz der Biomasse bei über 80% liegt. Bei der Stromerzeugung aus Biomasse wird nur so viel CO₂ freigesetzt, wie die Pflanzen vorher aufgenommen haben. Daraus ergibt sich eine hervorragende Umweltbilanz.
  • Ökostrom aus Solarenergie:
    Solarmodule fangen die Energie der Sonne ein und wandeln sie in elektrische Energie um. Durch den Aufbau der Module aus mehreren Materialschichten entsteht durch die Strahlung der Sonne innerhalb dieser Schichten eine Spannung und der Strom fließt. Über einen Wechseltrichter wird dieser Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und im Anschluss ins Stromnetz eingespeist.
  • Ökostrom aus Wasserkraft:
    Wasserkraftanlagen haben zwei unterschiedliche Höhen-Niveaus. Wasser, das von oben kommt, treibt eine Wasserturbine an. Dadurch entsteht Bewegungsenergie, die über einen Generator in Strom umgewandelt wird. Die Kraftwerke machen sich dabei die natürlichen Strömungen des Meeres zunutze.
  • Ökostrom aus Erdwärme:
    Unterhalb der Erdkruste ist Erdwärme gespeichert, die sogenannte Geothermie. Die Temperatur von rund 12°C ist in diesem Bereich immer konstant, weil sie nicht von äußeren Einflüssen verändert werden kann. Über Wärmepumpenheizungen wird diese Geothermie direkt in die Häuser geleitet und dort im Regelfall zur Wärmeerzeugung genutzt. Über eine Kraft-Wärme-Kupplung ist es aber zudem möglich, diese Erdwärme in Strom zu verwandeln. Die Wärme treibt Turbinen an, die über einen Generator die Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandeln.

Ökostromsiegel: Hilfe bei der Auswahl von grünem Strom

Einheitliche Qualitätskontrollen für angebotene Ökostromtarife sind derzeit noch nicht vorhanden. Verbraucher können aber auf Ökostromzertifikate und Gütesiegel achten, die in unterschiedlicher Form am Markt existieren. Diese Auszeichnungen sollen zur Transparenz beitragen und es den Verbrauchern erleichtern, einen passenden Ökostromtarif zu finden.

Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Siegel, dass es für Verbraucher schwierig ist, den Überblick zu behalten. Ökostromzertifikate zeigen den Ursprung des Stroms und geben Aufschluss über die Zusammensetzung der Energiequellen und der Qualität des Ökostromtarifs. Die Bedingung für ein Gütesiegel: Ein Teil der Einnahmen, die aus dem Verkauf eines Ökostromtarif generiert werden, müssen die Anbieter in Projekte zum Ausbau regenerativer Energien investieren. Somit wird der Anteil der erzeugten Menge an „grünem“ Strom gefördert.

Achtung: Die Zertifikate und Siegel geben immer nur Auskunft über einen Ökostromtarif und nicht über den generellen Strom-Mix des Anbieters.

Welche Aussagekraft haben Ökostrom-Siegel?

Nicht jedes Siegel setzt den gleichen Standard voraus, was eine Vergleichbarkeit unter den verschiedenen Ökostrom-Labels fast unmöglich macht. Im Gegenteil: Manche Anbieter verzichten auf bestimmte Siegel, da sie nur den Strom und nicht den Einsatz des Unternehmens betrachten. Wer sich um einen grünen Fußabdruck bemüht, der sollte also nicht nur auf die Siegel schauen, sondern am besten auch die einzelnen Unternehmen und Tarife betrachten.

Welche Ökostrom-Siegel gibt es?

In Deutschland gibt es zahlreiche Ökostrom-Siegel, was es für Verbraucher schwer macht, den Überblick zu behalten. Welches Siegel hat welche Bedeutung? Das erfahren Sie im Folgenden.

Ökostrom-Siegel „Grüner Strom“

Hinter dem ältesten deutschen Grünstrom-Label „Grüner Strom“ stehen eine Vielzahl bekannter Umweltverbände, wie z. B. der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) oder EUROSOLAR – Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien.

Kriterien, um Tarife mit dem Label „Grüner Strom“ auszeichnen zu dürfen:

  • „100% Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen“
  • Investition eines Fixbetrags pro verkaufter Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien
  • Vertragsbedingungen: keine Mindestabnahmemenge, keine Vorauskasse
  • Keine Vergabe an Versorger mit Beteiligung an Atom- oder Braunkohlekraftwerken (direkt oder als Konzerntochter)

Ökostrom-Siegel „ok-power“

Seit 2016 wurden mit dem Label „ok-power“ des Vereins Energievision e.V. 100 geprüfte Ökostromprodukte für ca. 1,7 Millionen Haushalte in Deutschland zertifiziert.

Das Ökostrom-Label „ok-power“ hat ähnliche Vorgaben zur Verleihung wie das Siegel „Grüner Strom“:

  • 100% Ökostrom
  • Umsatzbeteiligung an der Förderung erneuerbarer Energien
  • Faire und transparente Vertragsbedingungen (keine Mindestabnahmemenge, keine Vorauskasse)
  • Keine Vergabe an Versorger, die direkt oder als Konzerntochter an Atom- oder Braunkohlekraftwerken beteiligt sind

Ökostrom-Siegel „TÜV Nord: Geprüfter Ökostrom“

Für das Siegel „Geprüfter Ökostrom“ des TÜV Nord gelten folgende Kriterien:

  • 100%ige Versorgung mit Ökostrom
  • Herkunft von mindestens einem Drittel des Stroms aus EE-Anlagen, die nicht älter als sechs Jahre alt sind
  • Alternative: Zahlung eines Fixbetrags (pro kWh) zur Förderung erneuerbarer Energien

Ökostrom-Siegel „TÜV Süd: EE01 und EE02“

Für die Ökostrom-Siegel des TÜV Süd (Sitz in München) „EE01“ und „EE02“ gelten folgende Voraussetzungen:

  • 100%ige Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien
  • Mindestens 30% der Liefermenge aus neuen Kraftwerken (Inbetriebnahme nicht vor 2010)
  • Für das Siegel „EE02“: Nutzung aller Preisaufschläge mindestens zu 75% zur Förderung erneuerbarer Energiequellen
  • Versorger müssen zeitgleich genauso viel Ökostrom produzieren, wie sie verkaufen

Ökostrom-Siegel „EKOenergie“

„EKOenergie“ ist ein europäisches Ökostrom-Siegel, hinter dem über 40 verschiedene Umweltschutzorganisationen und Forschungsinstitute aus verschiedenen Ländern stehen. Es bescheinigt, dass der Ökostrom nur aus naturverträglichen Anlagen stammt. Folgende Regelungen gelten für das Zertifikat:

  • Einzelne Überprüfung und Genehmigung aller Kraftwerke, die Strom für Tarife mit einem „EKOenergie“-Siegel liefern und Neubauten, die in Natur- oder Vogelschutzgebieten oder in UNESCO-Welterbe-Stätten liegen
  • Wasserwerksbetreiber: Nachweis über Wiederherstellung der natürlichen Lebensräume der Tiere und des Wasserökosystems
  • Investition eines Fixbetrags (pro kWh) in Ausbau und Förderung erneuerbarer Energiequellen
  • Informationspflicht gegenüber Kunden bzgl. Herkunft und Produktionsweise des Stroms

Ökostrom-Siegel (für Anbieter) „TÜV Süd: EWU“

Das Anbieterlabel „Energiewendeunternehmen“ des TÜV Süd zeichnet keine einzelnen Grünstrom-Produkte, sondern Unternehmen aus, die bereits heute den Erfordernissen der Energiewende in besonderem Maße gerecht werden. Es gelten folgende Kriterien, um dieses Siegel zu erhalten:

  • Alle Ökostromtarife des Unternehmens müssen bereits ein Qualitätslabel tragen
  • Energieanteil aus erneuerbaren Energiequellen muss um ein Drittel höher ausfallen als der nationale Durchschnitt
  • Unternehmen darf keinen Atomstrom vertreiben
  • Falls das Unternehmen selbst Strom produziert:
    • Grünstromanteil muss bei mehr als 80% liegen
    • Beteiligung an Kohle- und Atomkraftwerken darf nicht ausgebaut werden
    • Eigenstrombedarf des Unternehmens muss mit mindestens 75% Ökostrom abgedeckt werden

Ökostrom-Vergleich: Darauf sollten Sie bei der Auswahl Ihres Ökostroms achten

Seit der Öffnung des Strommarktes 1998 haben die Verbraucher die Möglichkeit, sich innerhalb ihres Liefergebietes frei für einen Stromanbieter zu entscheiden. Heute gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Anbieter, die jeweils damit werben, den besten Stromtarif zu haben. Im Zuge des wachsenden Klimabewusstseins kommen auch immer mehr Ökostrom-Tarife auf den Markt. Doch welcher davon ist wirklich der beste? Das finden Sie mithilfe eines Ökostrom Vergleiches heraus.

Achten Sie beim Ökostrom-Vergleich auf die Vertragsdetails: Ihr neuer Ökostrom-Tarif sollte Sie sowohl in qualitativer als auch in preislicher Hinsicht überzeugen. Daher ist es beim Abschluss eines neuen Vertrages wichtig, auf die Vertragsdetails zu achten. Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Auswahlkriterien für Ökostrom aufgeführt.

Laufzeit des Öko-Tarifs

Stromanbieter haben natürlich ein Interesse daran, neue Kunden so lange wie möglich an sich zu binden. Sie werben mit besonders günstigen Konditionen und setzen die Laufzeiten dabei auf 24 Monate herauf. In dieser Zeit sind Sie als Kunde an diesen Tarif gebunden und verpassen mit hoher Wahrscheinlichkeit währenddessen neue und bessere Angebote. Dadurch zahlen Sie bei Langzeittarifen meistens drauf. Finden Sie einen Ökostrom-Tarif mit einer Laufzeit mit nicht mehr als 12 Monaten. Je kürzer die Vertragslaufzeit, desto flexibler sind Sie.

Lockangebote vermeiden

Wenn Sie ein besonders günstiges Angebot auf dem Markt finden, sollten bei Ihnen immer die Alarmglocken läuten. Es gibt einige Fallen, die die Ökostrom-Anbieter in die Verträge einbauen können und die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Dazu gehören beispielsweise Prämien-Versprechen. Sie bekommen zu Ihrem Stromvertrag kostenlos ein neues E-Bike dazu? Dann prüfen Sie genau, welche Bedingungen Sie erfüllen müssen. Manchmal steht dazu in den AGB, dass die Prämie erst im zweiten Vertragsjahr herausgegeben wird oder an einen Mindestverbrauch gekoppelt ist. Natürlich sind die Konditionen im zweiten Jahr dann auch wesentlich schlechter, so dass Sie Ihr E-Bike am Ende durch den teureren Tarif selbst bezahlen.

Ökostrom-Paketangebote genau prüfen

Einige Stromanbieter werben mit günstigen Pakettarifen. Sie kaufen dabei bestimmte Verbrauchspakete für Ihren Ökostrom ein, die günstiger sind, als wenn Sie für die kWh den Einzelpreis zahlen würden. Diese Tarife lohnen sich aber nur dann, wenn Sie wirklich sehr gut einschätzen können, was Sie verbrauchen. Sobald Ihr Verbrauch über dem vereinbarten Paket liegt, werden meistens horrende Preise für den Mehrverbrauch fällig. Schließen Sie nur einen Pakettarif ab, wenn Ihr Stromverbrauch in den vergangenen 3 Jahren immer konstant war und es keine Schwankungen von mehr als 10% bis 15% gab.

Anbieter vor Vertragsabschluss auf Seriosität prüfen

Leider gibt es auch unter den Stromanbietern Schwarze Schafe. Sie verstecken Klauseln in den AGB, die Sie als Verbraucher überlesen und dadurch am Ende benachteiligt sind. Insbesondere neue Anbieter können Gefahr laufen, in Konkurs zu gehen. Gerade dann, wenn Sie bei diesen Anbietern einen Pakettarif mit Vorkasse abgeschlossen haben, sehen Sie Ihr Geld nicht wieder. Doch woran erkenne ich einen seriösen Anbieter? Das ist für Laien meistens auf den ersten Blick nicht transparent. cheapenergy24 überprüft für Sie vorab alle Anbieter und deren AGB, denn wir nehmen ausschließlich seriöse Ökostrom-Anbieter in unser Portal auf. Wenn Sie von uns einen Tarifvorschlag erhalten, können Sie davon ausgehen, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt.

Auf den richtigen Energiemix achten

Wie wir weiter oben bereits detailliert geschildert haben, steckt nicht in jedem Ökostrom-Tarif auch wirklich Ökostrom. Wenn Sie mit Ihrer Tarifwahl der Umwelt etwas Gutes tun wollen, dann achten Sie auf den Energiemix. Je größer der Anteil an der EEG-Zulage, desto weniger Öko steckt tatsächlich im Tarif. Die qualitativ besten Tarife sind diejenigen, die Ihre Energie zu 100% aus regenerativen Quellen wie Wasserkraft, Solar- oder Windenergie beziehen.

Preisgarantien genau unter die Lupe nehmen

Eine Preisgarantie ist für den Verbraucher auf den ersten Blick sehr attraktiv. Er braucht während der Laufzeit des Vertrages nicht mit Preiserhöhungen zu rechnen und kann seine anfallenden Stromkosten gut kalkulieren.
Allerdings kann es sich bei einer Preisgarantie auch um eine eingeschränkte Preisgarantie handeln. Das bedeutet, dass nur bestimmte Preisbestandteile wie Steuern, Umlagen oder Abgaben von einer Preisgarantie ausgeschlossen sind. Alle anderen Bestandteile machen aber meist mehr als 50% des Gesamtpreises aus, wodurch es am Ende doch zu einer erheblichen Strompreiserhöhung kommen kann. Eine Form der eingeschränkten Preisgarantie ist zum Beispiel die Energiepreisgarantie.

Schnell und einfach: Ökostrom-Vergleich über den cheapenergy24-Tarifrechner

Über den Tarifrechner von cheapenergy24 (siehe unten) können Sie einen kostenlosen, unverbindlichen Tarifvergleich durchführen und dabei speziell Ökostrom-Tarife berücksichtigen. So funktioniert’s:

  1. Aktuelle Angaben
    Geben Sie Ihre PLZ + Ort, Ihren jährlichen Stromverbrauch und Ihren aktuellen Anbieter + Tarif ein.
  2. Nur Ökostrom-Tarife
    Aktivieren Sie nun noch unter „Optionen“ den Punkt „Nur Ökotarife“ und klicken Sie auf „Ersparnis berechnen“. Fertig!

Jetzt erfahren Sie sofort, wie viel Sie mit dem besten grünen Tarif jährlich im Vergleich zu Ihrem aktuellen Tarif sparen können. Gerne senden wir Ihnen dann unsere Tarifempfehlung mit dem günstigsten Ökotarif für Ihre Bedürfnisse zu.
Sie können selbstverständlich frei entscheiden, ob Sie zum vorgeschlagenen Anbieter wechseln wollen. Wir übernehmen für Sie sämtliche Formalitäten und überprüfen im Anschluss jedes Jahr zum Vertragsende automatisch, ob es mittlerweile einen besseren Tarif für Ökostrom auf dem Markt gibt.

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Wie oft sollte man einen Ökostrom-Vergleich durchführen?

Wir empfehlen Ihnen, jedes Jahr einen Ökostrom-Tarif durchzuführen bzw. immer rechtzeitig dann, wenn der aktuelle Vertrag ausläuft. Im ersten Vertragsjahr ist die Ersparnis meistens am größten, während die Vorteile wie ein vergünstigter Grundpreis oder eine Prämie ab dem zweiten Jahr nicht mehr gelten. Am besten führen Sie den Ökostrom-Vergleich immer spätestens 3 Monate vor dem Ablauf des alten Vertrages durch.

Ist Ihnen das zu viel Arbeit? Dann bieten wir Ihnen gerne unseren kostenlosen Service zum Tarifvergleich an. Wir behalten Ihre Vertragsdaten im Blick und melden uns immer rechtzeitig vor Vertragsende mit einem neuen Tarifvorschlag. Sie haben keine Arbeit mit dem Ökostrom Tarifvergleich und profitieren immer von den besten Angeboten auf dem Markt.

Zu Ökostrom wechseln: Wie findet man den besten Anbieter?

Der Ökostrommarkt wächst stetig. Waren es 2010 noch 650 verschiedene Anbieter mit einem Ökostromtarif im Angebot, sind es inzwischen schon über 900. Derzeit haben rund sechs Millionen Privat- und Gewerbekunden einen Ökostromtarif in Deutschland (Tendenz steigend). Mit der Ausweitung des Marktes und der Konkurrenz werden auch die Preise für Ökostromtarife immer attraktiver. cheapenergy24 hilft Ihnen dabei, den besten Ökostromtarif zu finden.

Worauf muss ich beim Abschluss eines Ökostromtarifes achten?

Wer einen Ökostrom-Tarif abschließt, möchte damit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und zur Energiewende leisten. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten Sie ganz genau hinsehen und auf folgende Details achten.

  1. Anbieter:
    Prüfen Sie genau, wer der Anbieter ist und ob er tatsächlich nur Ökostrom anbietet. Hinter vielen Anbietern stehen Tochterfirmen großer Konzerne, die konventionellen Kohle- bzw. Atomstrom verkaufen. Der Mutterkonzern verdient dadurch am Verkauf des Ökostroms, so dass Sie am Ende eher einen Beitrag zum Atomstrom als zum Ökostrom leisten.
  2. Regionales Engagement:
    Häufig ist es sinnvoll, einen regionalen Anbieter zu finden, der den Strom in unmittelbarer Nähe zum Verbrauchsort erzeugt. Oftmals investieren regionale Energieunternehmen auch noch in lokale Projekte, was Ihnen wiederum indirekt wieder zugutekommt
  3. Herkunft des Stroms:
    Stammt der Strom tatsächlich aus Deutschland oder hat der Anbieter lediglich mit Herkunftsnachweisen aus dem Ausland gehandelt? Es kann passieren, dass ein Anbieter 100% Kohlestrom verkauft, dafür aber Herkunftsnachweise eines Wasserwerkes aus Schweden gekauft hat und seinen Strom daher zu 100% als Ökostrom ausweisen darf.
  4. Stromproduktion:
    Prüfen Sie genau, wie der Strom produziert wird. Auch die Erzeugung von Ökostrom kann Nachteile haben, weil Windanlagen beispielsweise für Vögel gefährlich sind und auch eine Lärmbelästigung der Anwohner darstellen. Bei der Herstellung von Solarmodulen fallen hochtoxische Gefahrenstoffe an, die wiederum die Umwelt belasten. Biomasse hat dagegen eine schlechtere CO₂-Bilanz. Hier müssen sich Verbraucher ganz genau überlegen, welchen Strom aus welcher Quelle sie bevorzugen.
  5. Förderungen der Stromanbieter:
    Achten Sie darauf, ob Ihr Ökostromanbieter gezielte Investitionen in den Ausbau regenerativer Energien tätigt. Einige Anbieter reinvestieren einen Teil der Einnahmen, um neue Windkraftanlagen zu bauen oder aber sie beziehen ihren Strom nur aus Kraftwerken, die ein Höchstalter nicht überschreiten.
  6. Siegel und Zertifikate:
    Orientieren Sie sich bei der Wahl eines Ökostromtarifes an den Siegeln und Zertifikaten, die wir Ihnen im oberen Abschnitt vorgestellt haben.

Wir finden für Sie den besten Ökostrom-Tarif

cheapenergy24 hat sich darauf spezialisiert, unabhängig und verbraucherfreundlich jährlich die Tarife seiner Kunden zu optimieren. Wenn Sie auf der Suche nach einem geeigneten Ökostromtarif sind, führen wir gerne für Sie einen entsprechenden Tarifvergleich durch und finden das beste Angebot. Der Wechselassistent übernimmt für Sie die komplette Vertragsorganisation – von der Tarifprüfung bis zum Wechsel. Sie können pro Jahr bis zu 300 Euro sparen und leisten zusätzlich einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und der Schonung unserer natürlichen Ressourcen.

Strom- und Gasanbieterwechsel mit cheapenergy24

Mit unserem Rundum-Sorglos-Service sparen Sie bis zu 900 Euro pro Jahr, indem wir für Sie den Strom- oder Gasanbieter wechseln. Wir optimieren jährlich Ihre Tarife und übernehmen die gesamte Vertragsorganisation – von der Rechnungsprüfung bis zum Wechsel.

Einmal pro Jahr erhalten Sie von uns eine Tarifempfehlung, die Sie nur noch bestätigen müssen – alles andere übernehmen wir kompetent und zuverlässig. Mit unserem Wechselassistenten für Strom und Gas sparen Sie ohne Aufwand Geld und wertvolle Zeit!