Wie BEV Energie, Extraenergie & Co ihre Kunden abzocken

Das Geschäft mit Preiserhöhungen

Gesetzlich ist festgelegt, dass Preiserhöhungen transparent kommuniziert werden müssen. In der Realität werden Preiserhöhungen oftmals in komplizierten Mitteilungen versteckt.

Mädchen schaut erschrocken auf den Laptop auf ihrem Schoß.

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  • Besonders Billiganbieter erhöhen im zweiten Jahr deutlich ihre Preise
  • Die Preiserhöhungen werden intransparent kommuniziert
  • Im Falle einer Preiserhöhung gilt das Sonderkündigungsrecht

Die Lockangebote sorgen für Ärger

Viele Versorger locken mit günstigen Erstjahrespreisen und attraktiven Boni neue Kunden und passen dann nach Ablauf der Preisgarantie ihre Tarife bis zu 30% nach oben an. Dabei lassen sie sich immer neue Wege einfallen, die Preiserhöhungen versteckt zu kommunizieren und somit ihre hohen Strompreise durchzudrücken. Wer sich mit dem Vorgehen der Stromanbieter nicht auskennt läuft schnell in die Falle. Unsere Experten klären auf, worauf Verbraucher achten sollten und welche Rechte ihnen im Falle einer Preiserhöhung zustehen.

So geschickt kommunizieren Anbieter die Preiserhöhungen

Viele Versorger erhöhen ihre Preise zum Ablauf der im Vertrag festgelegten Preisgarantie. In den meisten Fällen passiert dies zum Ende des ersten Vertragsjahres, da die Preisgarantie i.d.R. 12 Monate beträgt. Um die Verbraucher dabei so wenig wie möglich über Preisanpassungen zu informieren, kommunizieren Stromanbieter diese meist sehr intransparent und in anderen Themen versteckt. In mehrseitigen Briefen oder E-Mails, die sich meist um ein anderes Thema drehen (z.B. die Energiewende), wird in einem kurzen Satz die Preisanpassung erwähnt. Viele Verbraucher lesen sich, wenn überhaupt, nicht das komplette Schreiben durch und übersehen dadurch die Preiserhöhung. Enstroga versteckt die Informationen zu den Preiserhöhungen beispielsweise oft in werblich gestalteten Texten. Der Betreff deutet meistens auf ein komplett anderes Thema hin, wie z.B. „Mit Enstroga wird Ihr Zähler smart!“ oder „24 Monate Preisgarantie“. Die Kunden gehen in vielen Fällen von einem Werbebrief aus und werfen die Schreiben weg ohne sie vorher gelesen zu haben.
Dabei gilt: Jede Mitteilung des Versorgers sollte aufmerksam gelesen werden!

Eine andere Methode nutzt Stromio: Kunden werden per E-Mail informiert, dass ein neues Dokument im Kundenportal zur Verfügung gestellt wurde. Der Kunde muss sich dann erst einloggen, das Dokument aufrufen und sich durch einen mehrseitigen Text kämpfen. Je komplizierter der Vorgang und je komplexer und unübersichtlicher das Schreiben ist, umso höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde sich den Text nicht oder zumindest nicht vollständig durchliest. Versorger bauen dabei voll und ganz auf die Trägheit des Kunden, damit dieser die Preisanpassungen gar nicht realisiert. Also: Auch alle, im Kundenportal hochgeladenen, Dokumente und Mitteilungen beachten und lesen!

Bei diesen Anbietern ist besondere Vorsicht angebracht: BEV Energie, Enervatis, Enstroga, ExtraEnergie, Maingau Energie, PrioEnergie, Strogon und Stromio. Hier werden die Preise in Regel zum Ende der Preisgarantie deutlich erhöht.

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Das können Sie im Falle einer Preiserhöhung machen

Eine Preiserhöhung muss 6 Wochen vor dem Datum der Preiserhöhung schriftlich angekündigt werden. Passt der Stromanbieter seine Preise an, können Kunden von einem sogenannten Sonderkündigungsrecht zum Datum der Preisänderung Gebrauch machen. Das heißt, der Stromanbieter kann dann immer ohne eine Frist gekündigt werden, selbst wenn der Vertrag eigentlich noch läuft. Grundsätzlich gilt: Nimmt Ihr Versorger eine Preisanpassung vor, sollten Sie unbedingt Ihren Tarif prüfen und einen Wechsel vornehmen.

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