Diese Rechte haben Sie

Stromanbieter hat die Preiserhöhung nicht mitgeteilt

Willkommen im neuen Jahr und im teureren Stromtarif. Mit der Anpassung der staatlichen Umlagen zum Jahreswechsel erhöhen auch viele Stromanbieter ihre Preise. Im Falle einer Preisanpassung ist Ihr Stromanbieter allerdings gesetzlich dazu verpflichtet, Ihnen die Preiserhöhung mindestens sechs Wochen im Voraus mitzuteilen. Wer sich jetzt über einen teureren Stromtarif wundert, hat die Mitteilung nicht erhalten oder nicht gesehen und kann sich in der Regel gegen die Mehrkosten wehren.

Bargeldscheine und Stromzähler

© moquai86 / Fotolia

  • Preiserhöhungen müssen mindestens sechs Wochen im Voraus angekündigt werden
  • Verbraucher erhalten im Falle einer Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht
  • Wer keine Mitteilung erhalten hat, kann sich gegen den teureren Stromtarif wehren

Stromvertrag bei Preiserhöhung kündigen

Eine Preiserhöhung muss 6 Wochen vor dem Datum der Preiserhöhung schriftlich angekündigt werden. Passt der Stromanbieter seine Preise an, können Sie von Ihrem sogenannten Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Sie können Ihrem Anbieter dadurch ohne eine Frist kündigen, auch wenn die vereinbarte Vertragslaufzeit noch nicht vorbei ist. Die Kündigung muss dabei aber spätestens zum Eintreten der Preiserhöhung bei Ihrem Stromanbieter eingegangen sein. Grundsätzlich gilt: Nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht! Oftmals lohnt sich der Wechsel zu einem neuen Anbieter und Sie zahlen sogar weniger als zuvor. Um nach dem Wechsel bösartige Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie neben dem Preis aber auch auf die Seriosität des Anbieters achten. Auf unseren Informationsseiten rund um die richtigen Tarifauswahlkriterien und den Stromvergleich finden Sie weitere Informationen.

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Versteckte Preiserhöhungen sind unzulässig

In einigen Fällen erleben Verbraucher allerdings auch eine böse Überraschung zum Jahreswechsel. Denn sie haben keine Mitteilung über die Preiserhöhung erhalten und dementsprechend auch nichts über ihren teureren Tarif gewusst. Die Preiserhöhung ist dann in der Regel nicht wirksam, denn der Stromanbieter muss nachweisen können, dass seinen Kunden die Preiserhöhung mitgeteilt wurde. Vor allem unseriöse Stromversorger greifen hier in die Trickkiste und verstecken die Ankündigung in mehrseitigen Werbeflyern. Viele Verbraucher lesen sich, wenn überhaupt, nicht das komplette Schreiben durch und übersehen dadurch die Preiserhöhung. Diese Vorgehensweise ist gesetzlich nicht erlaubt, denn Ihr Stromanbieter muss Ihnen die Preiserhöhung auf „transparente und verständliche Weise“ (§ 41.3 EnWG) mitteilen. Ob die Mitteilung Ihres Stromanbieters rechtskräftig ist, muss dann allerdings im Einzelfall beurteilt werden.

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